Routine

Ordnung in stressigen Zeiten

26/11/2015

Du findest die Aufräumtipps von Fräulein Ordnung zwar einleuchtend, bist aber auch der Meinung, das alles sei für Dich nicht wirklich umzusetzen? Schließlich hast Du einen 40 Stunden Job, drei Kinder, einen Hund und Dein Mann hilft auch nicht wirklich mit? Und sowieso: sollte man da nicht ein bisschen lockerer werden? Ist doch eigentlich egal, wenn sich leere Kartons hinter der Tür stapeln und Du nicht weisst, wo der Flaschenöffner ist (schließlich kannst Du Dir jederzeit einen neuen kaufen?) Sollte man nicht lieber mit guter Laune als nur mit einer sauberen Spüle glänzen?

 

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Glaub mir: auch ich komme manchmal an meine Grenzen! Was mich aber antreibt ist mein Wunsch nach „wohlfühlen“ und das geht bei mir nur, wenn die Wäsche gefaltet in der Schublade liegt und die Spülmaschine läuft … (wenn Du entspannt bist, obwohl sich die leeren Kartons hinter der Tür stapeln: perfekt! sei froh!)

 

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In stressigen Wochen, in denen ich nur funktioniere, hilft mir mein Küchenwecker über das schlimmste Chaos hinweg! Ich stelle ihn auf eine halbe Stunde und flitze wie eine verrückte durch’s Haus:

* Decken auf dem Sofa werden gefaltet, Kisssen frisch aufgeschüttelt
* der Tisch wird leer geräumt, dreckiges Geschirr kommt in die Spülmaschine
* Schuhe kommen ordentlich in den Schrank oder vor die Tür – je nachdem, wo sie ihren Platz haben
* dreckige Wäsche wandert in den Wäschekorb
* Leergut kommt ins Auto ebenso wie Gegenstände, die zurück zu ihrem Besitzer müssen (ausgeliehenes oder liegen gelassenes)

Wer sich auf das Wesentliche beschränkt und sich in dieser Zeit nicht ablenken lässt, schafft viel mehr, als er sich vorstellen kann! Probiert es mal aus!

Zum Abschluss wird einmal durchgesaugt und zur Belohnung gibt es eine gute Tasse Kaffee oder Tee …. war doch gar nicht so wild, oder? Um den Rest kannst Du Dich dann beim nächsten Mal kümmern …

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Mehr zu meiner morgendlichen Routine? Könnt Ihr HIER lesen.

Ordentliche Grüße

Denise

  • Claudia 26/11/2015 at 5:28

    Guten Morgen, liebe Denise,
    das stimmt, wenn man sich durch nichts und niemanden beid er Arbeit ablenken läßt, kommt man sehr gut voran :O)
    Herzlichen Glückwunsch auch an die Gewinnerinnen.
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  • Edith Brandtner 26/11/2015 at 8:14

    Hallo Denise,
    also das mit dem Küchenwecker finde ich eine gute Idee.
    Muss ich unbedingt ausprobieren.
    Es ist dann wahrscheinlich sowie mit Sport. Der Trick von Cindy Crawford ist sich nur 10 Minuten für den Sport vorzunehmen. Meistens wird es eh mehr, aber Hauptsache man hat die 10 Minuten gemacht.
    So kann ich es mir mit den Küchenwecker vorstellen. Denn man hört sicher nicht beim Läuten auf sondern macht noch – zumindest das Angefangene – fertig. Bins schon gespannt ob diese Motivation bei mir fruchtet.
    LG
    Edith

  • engelchen 26/11/2015 at 8:26

    Guten Morgen,
    das mit der Uhr ist eine super Idee.
    bevor ich das Haus morgens verlasse um zur Arbeit zu gehen, mache ich auch immer den "schnell Check".
    – Geschirr in die Spülmaschine
    – Decken auf dem Sofa falten, Tisch leer räumen
    – Bettdecken aufgeschlagen (die mach ich immer nach dem Heimkommen, die lüften dann tagsüber schön aus….)
    – Fenster geschlossen / geöffnet?
    – liegt noch Wäsche/ Altpapier rum?
    – alle Türen schliessen

    Alles dauert ca 5 – 10 Minuten.
    Aber ich habe ein gutes Gefühl wenn ich das Haus verlasse und freue mich darauf, dass ich es wieder betrete ohne gegen eines der angesprochenen Dinge zu sehen.

    Mein Mann nennt es ein Spleen, ich eher ein Ritual für mein Wohlbefinden. ��
    Den Tipp mit der Uhr werde ich auf jedenfall auch mal ausprobieren. – Danke dafür…..

    Allen erst einmal einen entspannten Donnerstag und dann ein tolles Wochenende…
    LG, Frauke

  • Nicole von familieordentlich.de 26/11/2015 at 10:54

    Hallo Denise,

    Solche kleinen Notfall Aufräumaktionen funktionieren wirklich prima an stressigen Tagen.

    Gerade für Familien mit Babys oder Kleinkindern. da bleibt nicht viel Zeit für ausgedehntes Aufräumen und Putzen.

    Bei mir hat es sich bewährt zwischendurch immer wieder mal fünf bis zehn Minuten abzuzwacken, wenn die Kinder sich gerade selbst beschäftigen. In dieser Zeit gebe ich dann auch Gas und erledige das Allernötigste. Das geht dann auch gut mehrmals am Tag, wenn es nötig ist.

    Auch zusammen mit den Kindern mache ich gerne ein kleines Spiel gegen die Zeit. Abends, wenn alle schon müde sind und nicht auch noch Spielsachen aufräumen wollen klappt Folgendes ganz gut: " Mal sehen, ob wir gemeinsam und fünf Minuten das Spielzimmer aufräumen können. Wer gewinnt, der Wecker. Oder wir?" "Wir!" Jubeln dann meine Kinder und sind (meistens) top motiviert.

    Ich bin immer wieder überrascht, wieviel man tatsächlich in nur fünf Minuten schafft.

    Ich finde, dieser Tip ist echt Gold wert!

    Viele Grüße,
    Nicole

  • Annika Maas 26/11/2015 at 11:29

    Ich bin auch ein Mensch, der sich nur wohlfühlen und fallen lassen kann, wenn das Chaos um mich herum von mir beseitigt worden ist. Es ist echt nicht leicht mit den ganzen Aufgaben im Alltag zu vereinbaren, aber ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schnell man Ordnung hinbekommt, wenn man einmal wild durch alle Zimmer läuft. Allein die Wirkung des gemachten Bettes ist schon unglaublich!
    Liebe Grüße

  • M 26/11/2015 at 13:30

    Hallo Denise,

    doch, Deine Tips sind umsetzbar – keine Frage!!! Ich persönlich bin sehr froh und dankbar, immer wieder auf Deinem Blog für mich Nützliches und Anwendbares lesen zu können.
    Hab´ schon Vieles umsetzen können und fühle mich wohl damit!

    Und wenn ich mal nicht weiter weiß, solche Tage gibt es leider auch, dann lese ich hier oder in Deinem Buch, das ich zu Hause habe nach.
    Ich finde es wichtig, zu wissen, dass man nicht so alleine ist.

    Liebe Grüße, Maria

  • Julia (mammilade) 26/11/2015 at 15:50

    Hallo Denise,

    wow, ich habe gewonnen 🙂
    Wundervoll und 1000 Dank an dich für die Gewinnchance!
    Soll ich dir eine Mail schicken?

    Und ja, ich gehöre auch zu den Menschen, die ein gewisses Maß an Ordnung und Sauberkeit ums sich herum brauchen.
    Daher habe ich schon morgens vor dem Frühstück meine typischen Handgriffe, über die ich nie lange nachdenke, die mir aber ein maximales Gefühl innerer Ruhe, Entspannung und Ordnung geben, um dann genüsslich meine 2 Tassen Kakao genießen zu können.
    Über den Tag verteilt nutze ich immer wieder zeitliche Lücken, um das Chaos der Kinder zu minimieren und Dinge zu schaffen. Meist ist es eher das alltäglich Wiederkehrende.
    Saubere Fenster und Staubfreiheit hinter den großen Schränken zähle ich jetzt nicht dazu 😉

    Liebe Grüße
    Julia

  • Mieze Schindler 26/11/2015 at 19:20

    Morgens vor der Arbeit schaff ich leider eher weniger, da ich im Schichtdienst arbeite und bei der Frühschicht bereits um 5 Uhr aufstehen muss (und nein, ich bin nicht motiviert genug, eher aufzustehen, um aufzuräumen), wenn ich aber nachHause komme oder aber Spätdienst habe, wäre der Trick sicherlich etwas für mich. Schließlich ist in einer halben Stunde das meiste aufgeräumt, zumindest was im normalen Alltag anfällt.
    Ich werde ihn ausprobieren – vielen Dank!!
    LG,
    Linda

    (Glückwunsch an die Gewinnerinnen, zuschade, dass ich nicht dabei war.)

  • Bine W. 26/11/2015 at 20:56

    Mein "Küchenwecker" ist die Mediathek – ich lasse "nebenbei" eine 45minütige Krimifolge laufen und erledige in dieser Zeit den Großteil der anfallenden Sachen – 3???-Folgen eignen sich auch wunderbar zum Räumen.

    Du hast mich übrigens wirklich ordentlicher gemacht – ich hätte nie gedacht (meine Eltern sind immer noch erstaunt), dass ich mich mit Ordnung um mich herum wohler fühle.

    LG

  • chaosmichi 28/11/2015 at 6:55

    😉 jeden Tag ein bisschen ist mein Motto. Auch wenn ich mal einen Tag faul bin, so fällt das meistens gar nicht auf, denn spätestens am nächsten Tag ist wieder alles im Lot. Mit deinen Tips hast du mir oft geholfen und nun habe ich meine Rhytmus gefunden. So kann ich aufstehen und mich wohlfühlen, heimkommen und mich wohlfühlen. Jederzeit kann jemand kommen, ohne das ich hektisch werde, weil es nicht aufgeräumt ist. Es ist vielleicht nicht so strukturiert wie bei dir, aber es ist so wie ich meinen Weg gefunden habe.

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