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Donnerstag = OrdnungsTag | Hausapotheke

07/07/2016

Was gehört in eine Hausapotheke?

Wo entsorge ich abgelaufene Medikamente?

Und wo bewahre ich meine Hausapotheke am besten auf?

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Mindestens einmal im Jahr sollte die Hausapotheke kontrolliert, ausgemistet und wieder aufgefüllt werden.

Bei vielen sieht die Realität anders aus: abgelaufene Medikamente, ausgelaufene Creme, Pflaster die nicht mehr haftet oder Nasenspray-Fläschchen, die fast leer sind …

Dabei ist es einfach, hier Ordnung zu halten, wenn man einige Punkte beachtet:

  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel sollten nur für die Dauer der Behandlung in der Hausapotheke lagern
  • Präparate, bei denen das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die schon länger als ein halbes Jahr angebrochen sind, gehören entsorgt
  • Medikamente sollten am besten in der Originalverpackung und mit Beipackzettel aufbewahrt werden. So hat man alle wichtigen Informationen zu den Arzneimitteln parat und Verwechslungen sind ausgeschlossen.

Ich notiere auf der Verpackung immer den Monat, in dem ich das Medikament geöffnet haben! Spätestens nach einem halben Jahr werden diese Medikamente dann entsorgt (Hustensaft, Fiebersaft).

Augentropfen und Nasensprays sollten sofort nach der Anwendung weggeworfen werden, da sich hier schnell Keime ausbreiten.

Medikamente, die bei uns regelmäßig benötigt werden, besorge ich direkt nach Gebrauch neu, um für den nächsten Notfall ausgestattet zu sein. Akut benötigte Medikamente besorge ich in der Apotheke vor Ort, doch viele Produkte kommen auf meine Apotheken-Einkaufsliste und werden dann an einem ruhigen Tag online bei Apotal.de bestellt – so spare ich einiges an Geld, da ich hier nicht nur Medikamente bestelle.

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Der Inhalt der Hausapotheke sieht bei jedem ein bisschen anders aus. Wir besitzen zum Beispiel schon seit Jahren kein Fieberthermometer, dafür haben wir seit dem vergangenen Jahr immer eine Notfall-Packung Läusemittel in der Hausapotheke stehen 😉

Doch bestimmte Arzneimittel, die bei leichten Erkrankungen Linderung verschaffen oder bei ernsteren Krankheitsfällen die Wartezeit bis zum Arzttermin überbrücken können, sollten unbedingt im Haus sein:

Was gehört zur Grundausstattung jeder Hausapotheke?

  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Erkältungsmittel
  • Mittel gegen Verdauungsbeschwerden (Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall)
  • Mittel gegen Sonnenbrand oder Insektenstiche
  • Desinfektionsmittel für die Wundverstorgung
  • Wund- und Heilsalbe
  • Gel oder Salbe für Sportverletztungen (Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen)
  • Pflaster

Weitere sinnvolle Sachen in der Hausapotheke:

  • Verbandpäcken und Brandwundenverbandpäckchen
  • Heftpflaster, Verbandklammern, Sicherheitsnadeln
  • Wasserdichter Fixierverband
  • Fieberthermomether
  • Kühlkompressen (im Kühlschrank aufbewahren)
  • Einmalhandschuhe
  • Zeckenzange

 

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Wo entsorge ich abgelaufene Medikamente umweltbewusst?

Abgelaufene Medikamente können tatsächlich in den Hausmüll gegeben werden!

Dies ist ein sicherer und umweltfreundlicher Entsorgungsweg für Altarzneimittel.

Wichtig für eine umweltbewusste Entsorgung von alten Arzneimitteln ist vor allem, dass sie nicht über die Toilette oder das Waschbecken entsorgt werden. Dies belastet den Wasserkreislauf. Aus dem gleichen Grund sollte man auch keine Glasbehälter ausspülen, in denen Arzneimittelreste sind. Wer sich an diese Grundsätze hält, handelt umweltbewusst.

Wer sich unsicher ist, kann seine abgelaufenen Medikamente auch in der Apotheke abgeben (aber bitte ohne Umverpackung – die sollte man in die eigene Papiertonne werfen).

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Wo soll die Hausapotheke aufbewahrt werden?

Die Hausapotheke sollte trocken, dunkel und kühl gelagert werden. Das Badezimmer ist nicht der richtige Ort dafür, denn dort ist es zu feucht!  Am besten deponiert man die Hausapotheke kindergesichert im Schlafzimmer, dem Flur oder der Abstellkammer.

Übersichtlich sind Medikamente in einem stabilen Medizinschrank aufgehoben. Ideal sind abschließbare Schränkchen, die es auch in Apotheken zu kaufen gibt. Bei uns ist es eine schlichte Kiste, die schon seit Jahren in unserem Schlafzimmer steht.

Pflaster findet man in unserer Hausapotheke übrigens nicht, die liegen griffbereit in der Küchenschublade.

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Was ich sonst noch bei apotal.de bestelle? Meine komplette Gesichtspflege von Dermasence, denn diese Produkte sind in der Online-Apotheke deutlich günstiger als in der Apotheke vor Ort.

 

Und wenn Ihr schon mal dabei seid – wie sieht es aus mit dem Verbandskasten im Auto?

Gerade jetzt, zur Urlaubszeit, sollte auch hier ein Blick darauf geworfen werden!

 

Ordentliche Grüße

Denise

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit apotal.

 

 

  • Sandra 07/07/2016 at 8:59

    Huhu…
    ich liebe ja deine Ordnugstage, aber ich bin leider gegen jegliche Versandapotheken! Ich kann total nachvollziehen, dass man Geld sparen möchte und vielleicht sich einen Weg ersparen will, aber es ist doch so : die „normalen“ Apotheken vor Ort leben am meisten von den frei verkäuflichen Medikamenten, dennn bei allen rezeptpflichtigen Sachen hat unser Staat eine krasse Reglementierung auferlegt, so dass von jedem Rezept am Ende für die Apotheke nur noch ein kleiner Teil übrig bleibt.
    In Deutschland gibt es 24/365 Notdienst von Apotheken. Sollten weiterhin so viele Menschen in Versandapotheken bestellen, werden immer weiter Apotheken schliessen müssen. Das hat dann zur Folge, sollte man mal wirklich dringen etwas ausserhalb der normalen Öffnungszeiten brauchen, man deutlich weitere Wege in Kauf nehmen müssen, als es jetzt noch der Fall ist.
    Von den Fällen, wo Versandapotheken nicht auf Wechselwirkungen hingewiesen haben und es zu Problen kam, mal ganz abgesehen…
    Sorry, ich möchte hier nichts schlecht reden, aber vielleicht einfach nochmal einen Gedankenanstoß geben!
    Lieben Gruß
    Sandra

    • Stella 08/07/2016 at 11:01

      Hallo Sandra,
      dem möchte ich mich vollinhaltlich anschließen.
      Ich kenne die deutsche Situation nicht, wahrscheinlich ist sie aber mit der in Ö vergleichbar. Hier versucht eine Drogeriemarktkette, sich die Rosinen herauszupicken, sprich: Abgabe von rezeptfreien Medikamenten, allerdings ohne Rund-um-die-Uhr Dienstbereitschaft und ohne pharmazeutisches Personal. Das lehne ich strikt ab, solange Apotheken selber so strengen Auflagen unterliegen.
      LG
      Stella

  • Marry 07/07/2016 at 10:07

    Die Hausapotheke wird von mir auch regelmäßig überprüft. Dabei habe ich festgestellt, dass Erkältungsmittel auf ‚Vorrat‘ mehrfach komplett im Originalzustand entsorgt werden mussten. Jetzt lebe ich damit, dass ich im Wochenende bei eventuell einsetzenden Halsschmerzen keine Lutschtabletten zur Verfügung habe. Dann wird halt mit Salbei gegurgelt!

    Für mich ist die „Apothekerin meines Vertrauens“ vor Ort auch erste Wahl. Aber da muss jede/r seinen eigenen Weg finden. ;o)

    Sonnige Grüße
    Marry

  • Steffis kreative Nachtschicht 07/07/2016 at 13:06

    Versandapothekendienste nutze ich nie. Meine Medikamente stehen weit oben in einer Kiste im Schlafzimmerschrank.
    Mit den Pflastern handhabe ich das wie Du – die finden sich in beiden Bädern (am wichtigsten das Gästebad neben der Haustür! Schere liegt gleich daneben in der Schublade. Wundspray ebenfalls.)
    Und natürlich in jedem Rucksack, jedem Ranzen und in jeder Handtasche =)
    Freu mich schon auf Deinen nächsten Ordnungstag. Diesmal konnte ich mit ruhigem Gewissen CHECK sagen 😉
    Da hatte ich vor kurzem erst ausgemistet und richtig entsorgt.
    Liebe Grüße
    Steffi

  • Sind im Garten 07/07/2016 at 14:25

    Vorbeugend gegen Krankheiten: Holunder! Ein Kraftpaket. Als Tee, Saft… oder Secco!

    Zwei Flaschen gibt es heute bei mir zu gewinnen. Müsst nur tippen, wie das Spiel heute aus geht. Teilnahmeschluss ist um 21 Uhr beim Anpfiff! Bekanntgabe der Gewinnernin/ des Gewinners dann nach Abpfiff:
    https://sindimgarten.wordpress.com/2016/07/07/die-schneeflocken-von-frau-holle/
    und hier:
    https://www.instagram.com/p/BHjtAuRATFI/?taken-by=sindimgarten
    und hier:
    https://www.facebook.com/sindimgarten

    Viel oléééé aus dem Garten
    Maria

  • Joy 07/07/2016 at 14:43

    Hallo,
    ich hab unsere Hausapotheke vor drei Monaten (vor unserem Umzug) auf Vordermann gebracht. Da ist mir ohnehin JEDE Kiste, Schachtel, Schublade … zum Opfer gefallen. Aus sicherer Krankenschwesterquelle weiß ich, dass Medis noch etliche Monate über das Haltbarkeitsdatum hinaus genommen werden können und auch Wirkung zeigen. Ausnahmen: Dinge, die angebrochen nur noch begrenzt haltbar sind – fast alle Säfte. Ich selbst hab übrigens fast nix mehr in der Hausapo – wir sind sooooo selten krank, dass es oft ungenutzt in den Müll flog, da uralt. Ich hab aber 5 Min mitm Rad entfernt ne Apotheke =) In Deutschland ist das wirklich alles kein Problem! Gott sei Dank!
    Danke für deine Inspirationen und Tipps – ist immer wieder was dabei!
    Joy

  • BrummelBrot 07/07/2016 at 21:44

    Ich finde es manchmal erschreckend, was manche noch so bunkern. Erst letztes Jahr hab ich bei meiner Mutter mal aussortiert. Der Knaller waren Ohrentropfen von ’92. Vermutlich sogar noch von mir.
    In unserer eigenen Hausapotheke wird regelmäßig aussortiert, da das Fach dafür sehr überschaubar ist. Allerdings halte ich es bei Tabletten wie Joy. Die müssen nicht sofort in den Müll. Bei flüssigen Mittelchen, insb. den Angebrochenen, wird natürlich rigoros aussortiert.

    Ich gehe meistens zur Apotheke vor Ort. Auch, da sie quasi vor der Haustüre vom Hausarzt ist. Aber den Nasensauger für den Sohnemann zB. Der hätte bei meiner Hausapotheke fast 10€ mehr gekostet. DA hört es dann bei meinem Verständnis echt auf.

  • Petra Schnitzler 07/07/2016 at 22:54

    Unser Medizinschrank wird regelmäßig durchgesehen 🙂 und auf dem laufenden gehalten. Wegen der Kinder ist er auch abschließbar – in einem Fach sind auch die Medikamente für die Katzen und der Sekundenkleber; der sollte auch nicht in Kinderhände gelangen.
    Praktischerweise arbeite ich direkt neben einer Apotheke so daß ich auch nicht im Internet bestelle. Die Beratung dort ist sehr gut und das Medikament wenige Stunden später da – meist wird es mir noch zur Arbeit gebracht 😉

    LG Petra*

  • FashionqueensDiary 08/07/2016 at 9:05

    Ich habe auch erst vor einigen Wochen meine Hausapotheke auf den neusten Stand gebracht und sortiert – manchmal muss das tatsächlich einfach sein und seitdem finde ich auch wieder alles 😀

  • stefanie 08/07/2016 at 9:28

    Hallo, kleiner Tipp als stiller Leser. Altmedikamente bitte nicht in den Hausmüll geben. Nicht überall geht der Restmüll in die Müllverbrennungsanlage und wird damit vernichtet. Oftmals wird der Müll auch in mech. biologischen Behandlungsanlagen behandelt und landet am Ende der Behandlung auf der Deponie (einzelne Schritte erspare ich euch). Es gibt eigentlich in jedem Landkreis, größerer Stadt, Gemeinde Wertstoffhöfe auf welchen man Schadstoffe (Altmedikamente) kostenfrei abgeben kann, teilweise (wie bei uns) fährt auch ein Schadstoffmobil durch die einzelnen Ortschaften und da kann man das ebenfalls kostenfrei abgeben.
    PS. Lese deine Seite super gern und hoffe du machst noch lange weiter. Lieben Gruß stefanie

    • Corinne 16/07/2016 at 11:38

      Bei uns in der Schweiz kann man in jeder Apotheke die alten Medikamente kostenlos abgeben und dass ist sicher der bessere Weg wie der Hausmüll. Alternativ bei einer Recyclingstelle

  • die Sammlerin 08/07/2016 at 19:30

    Wir haben unsere Salben im Bad deponiert, alle anderen Medikamente stehen in einer Box in der Küche. Ich liebe meine Apotheke vor Ort und bestelle nie, auch wenn sich damit Geld sparen lässt. Wenn ich allerdings am Samstagmorgen feststelle, dass ich ein Medikament vergessen habe verschreiben zu lassen, wird mir in meiner Apotheke vor Ort immer geholfen. Ganz unbürokratisch.

    Liebe Grüße und ich finde Deine Ordnungstipps toll

  • Michaela 09/07/2016 at 11:46

    Hallo, wir bewahren Medikamente in einem Beautycase im Schlafzimmer auf, der mit zwei Schnappverschlüssen ausgestattet ist. Meine Kinder haben nicht die Kraft in den Fingern ihn zu öffnen und sollte das doch der Fall werden, gibt es noch den Zahlencode 🙂

  • Sabrina 31/07/2016 at 22:54

    Ich war jetzt auch etwas irritiert mit der Medikamentenentsorgung im Hausmüll. Wie Corinne schon geschrieben hat, wird in der Schweiz gebeten alte Medikamente zur Entsorgung in eine Apotheke zu bringen. Das machen wir auch so. Wenn ich wieder ausgemistet habe, bringe ich einen Tüte mit dem Zeug in die Apotheke und die entsorgen das fachgerecht. Aber gut, wir überall anders sein :).
    Ich kaufe Medikamente in unsere normalen Apotheke. Meine Laktasetabletten bestelle ich allerdings bei einer Versandapotheke, weil sie dort sehr viel günstiger sind und die Auswahl auch grösser. Aber bei allem bei dem ich eine Beratung brauche (Ich habe das und das, was kann ich nehmen?) gehe ich in die Apotheke vor Ort.

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