Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag

30/06/2016

In dem Buch Länger als sonst ist nicht für immer habe ich eine schöne Passage über Kellerräume gefunden! So passend …

 

„Im Keller gab es eingekochte Aprikosen. Gelbe Augenfrüchte, dachte Ira und ging mit ausgestreckten Armen vorbei, die Finger in ihre Richtung gespreitzt. Jedes Eck war vollgestellt, jeder Raum genutzt. Für Schlitten, an die im Winter niemand dachte, für die Gartenmöbel, die dem Großvater zu schwer zum Tragen waren und die Cornelius am liebsten im Kamin verfeuert hätte, für die Luftmatratzen mit den beiden kleinen Löchern, die man nicht wegwarf, weil man sie irgendwann noch für etwas anderes gebrauchen könnte.

Es gab Körbe mit Deckeln aus Glas, Kisten mit Einmachgummis und Klammern, den silbernen Einkochtopf mit dem kindshohen Thermometer und den dünnen organgefarbenen Schläuchen, die Ira lebendig vorgekommen waren, sobald sie länger hingesehen hatte.“

Lebendig ist so mancher Kellerraum!

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Nein – so einen Kellerraum, Schuppen oder Dachboden aufzuräumen macht keinen Spaß. Die Arbeit ist anstrengend, macht schmutzig und wenn man Pech hat, sieht man mindestens eine dicke Spinne in irgend einer Ecke sitzen. Schön ist was anderes!

Doch auch diese Bereiche haben hin & wieder ein bisschen Ordnung verdient. Damit wieder Grund in die Sache rein kommt. Damit man an die Sachen ran kommt, die man wirklich braucht. Und weil frische Ordnung am Ende immer glücklich macht – auch mit Spinnenweben im Haar!

 

Mich hat letzte Woche ein ungewöhnlicher Ordnungstipp erreicht! Der passt zwar nicht zu den „Kellerräumen“ – aber je früher wir darüber nachdenken, desto besser:

„Niemals allen Schmuck zusammen aufbewahren!!!“

Bei einem Einbruch kann es sonst passieren, dass ALLES weg ist!!!

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Genau das ist einer Leserin passiert und sie ist am Boden zerstört! Wer schon einmal etwas verloren hat weiß, dass es meist nicht um den finanziellen Wert – sondern in hohem Maße um den ideellen Wert geht. Auch wenn die Versicherung bei einem Einbruch vielleicht etwas zahlt, so bleibt oft ein großer Verlust (und das ungute Gefühl, das jemand in Deinen Sachen gewühlt hat).

Nachdem bei unseren Nachbarn im letzten Jahr eingebrochen wurde, ist mir auch klar, dass man niemals seinen Autoschlüssel oder die Handtasche in der Nähe der Haustür aufbewahren sollte. Doch die Betonung liegt auf  „sollte“ denn am Ende liegen diese Sachen immer genau dort: im Eingangsbereich! Weil wir uns immer so lange in unseren vier Wänden sicher fühlen, bis dann wirklich mal was passiert!

Also überlege ich oft: was würde mir wirklich nahe gehen, wenn bei uns eingebrochen wird?

Was würde ich schmerzhaft vermissen, wenn es mir jemand weg nehmen würde???

Ich denke, je weniger Dinge wir auf dieser Liste stehen haben, desto leichter gehen wir durch’s Leben!

Und ich wünsche uns allen von ganzen Herzen, dass wir von so einem einschneidenen Erlebnis verschont bleiben!

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Wer Lust auf ein bisschen mehr Ordnung im Wäscheschrank hat, der sollte heute unbedingt bei der lieben RAUMseele vorbei gucken. Sie hat meine Frage von letzter Woche aufgegriffen, Ihren Schrank geöffnet und einen schönen Beitrag für uns geschrieben.  Und so, wie sie mir verraten hat, gibt es auch am Freitag einen ordentlichen Beitrag. Da erzählt sie uns etwas von ihren geliebten „Lazy Susans“ – ich bin schon sehr gespannt!!!

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

 

 

  • Debs 30/06/2016 at 13:11

    Bei uns wurde schon 3 Mal eingebrochen. Vor dem ersten Einbruch wusste ich noch nicht von deinem guten Tipp. Aller Schmuck war weg. Seither gibt’s nicht viel zu stehlen und die darauffolgenden Diebe mussten sich mit dem Sparschwein unserer Kinder zufrieden geben 🙁
    Zum Glück ist Aufräumen mein grosses Hobby. Die Diebe hinterlassen nämlich immer ein sehr grosses Chaos 🙂
    Vielleicht gehe ich deshalb die ganze Angelegenheit so nonchalant an…

  • Nicole 30/06/2016 at 15:36

    Hallo Denise!
    Da rollen sich mir die Fussnägel hoch. Wenn ich mir in meinem Haus schon überlegen soll, wo ich Sachen hinlege wegen Einbrechern…geht gar nicht. Diese Energie der Angst und Panikmache lasse ich gar nicht erst in mein Haus.
    Machs gut
    Nicole

  • Annette 30/06/2016 at 16:03

    Am besten HAT man gar keinen teuren Schmuck…mein blingbling würde kein Einbrecher wollen.
    Seit bei uns letzte Woche komische Kreidezeichen auf dem Nachbarhaus waren, mache ich mir aber auch so meine Gedanken…
    Annette

    • Nanne 30/06/2016 at 20:12

      Liebe Annette, ruhig vorsichtshalber der Polizei melden. Die nehmen das zumindest auf und wissen ja auch, ob so was häufiger vorkommt.

      Bei uns gibt es ersetzbare Elektrogeräte, mehr nicht. Mir ist nur wichtig, dass wir bitte nicht da sind, wenn jemand einbricht.
      LG Nanne

  • Susann 01/07/2016 at 16:31

    Wir haben den Keller im Urlaub leergeräumt. Spaß ist wirklich etwas anderes. Dafür freue ich mich jetzt jedesmal darüber, wie leer er doch ist (man kann auch nicht viel darin lagern, denn er ist sehr feucht.) Und ich komme jetzt wieder wirklich an Dinge ran, man kann ihn betreten und ich könnte sogar mein Fahrrad darin abstellen! Allerdings haben wir viele Kleinteile (Schrauben, WaMa-Schläuche, etc.) nicht ausgemistet. Der Mehrwert war nicht wirklich da.

  • AnneWidi 01/07/2016 at 22:26

    Ich lese ja wirklich sehr gerne deine Donnerstage,natürlich auch die anderen Blogposts aber die Donnerstage haben mehr Ordnung in mein Leben gebracht. Letzte Woche hatten wir einen Gutachter von einer Versicherung da ( wir haben einen Schaden am Abfluss), der musste in den Keller und der sagte zu meinem Mann: Ist das bei Ihnen aber aufgeräumt, hier kann man ja überall laufen,das ist aber schön. Er erzählte dann, das es eben nicht selbstverständlich ist und er oft darum bitten muss das ihm ein Weg freigeräumt wird. Mein Mann sollte mir dann ausrichten wie toll er es findet , das es bei mir so ordentlich ist..Ha, das ging runter wie Öl, es ist eigentlich ganz einfach man muss nur immer am Ball bleiben und das habe ich von dem lieben Fräulein Ordnung gelernt.
    Viele Grüße
    Anne

  • Rühr-Werkerin 11/07/2016 at 0:32

    Liebe Denise, wichtig finde ich noch, dass man sich gut merkt, resp. aufschreibt, wo man die Dinge „versteckt“ hat. Seit Deinem Post ist mir nämlich aufgefallen, dass ich den Umschlag mit den beiden Goldmünzen die meine Tochter zur Taufe erhalten hat, an einen neuen Ort geräumt habe. Nur leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern wohin. Ich habe schon überall nachgeschaut, dabei vieles gleich aufgeräumt. Aber je länger ich suche, desto weniger Ahnung habe ich, wo ich noch suchen soll. Hoffentlich habe ich sie nicht mit irgend etwas entsorgt, bei einer meiner Ausmistaktionen (aus Versehen)!
    Liebe Grüsse Karin, Rühr-Werkerin

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