Minimalismus

Donnerstag = OrdnungsTag

23/01/2014

Dinge sollten entweder emotional oder praktisch sein.
An diese Regel sollte man sich immer halten, wenn man etwas kauft!Je schwerer es einem fällt, sich von Dingen zu trennen,  desto vorsichtiger sollte man beim Einkaufen sein.

Nicht selten sind es Spontankäufe,  die Platz einnehmen und als Gerümpel enden.

Verzichtet man mal auf einen bestimmten Gegenstand,  erspart man sich zu einem späteren Zeitpunkt die Entscheidung,  was man damit eigentlich machen wollte.

 

Minimalismus

Weniger Geld für Schnickschnack, mehr Geld für Erlebnisse

Use what you have

Konsumruhe

Ganz egal, wie wir es nennen, die Idee dahinter hat Sinn & Verstand.

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Und so liegen drei ruhige und entspannte Wochen hinter mir. Es fällt mir sehr viel leichter, den Versuchungen zu widerstehen, als noch bei meinem ersten längeren Verzicht im letzten Jahr. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich ein paar schöne Geschenke und einen Stapel Zeitschriften bekommen habe, mit denen ich mich in freien Stunden beschäftigen konnte.

Meine Sinne sind trotzdem geschärft: als mein Mann mich gebeten hat, ihm neue weisse T-Shirts zu besorgen, war mein erster Impuls, ihm zu sagen, er müsse bis März warten! Doch dann habe ich zwei T-Shirts besorgt und gleich zwei alte aussortiert.  Es soll ja keine strenge Mission werden, unter der meine Familie leidet. Es soll nur für mich eine ruhige und bewusste Zeit sein.

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Und doch stecke ich in einem Interessenkonflikt!

Lasse ich mich von einem Angebot verführen? Hänge ich noch einen Monat Shopping Verzicht hinten dran, wenn ich mir die Fahrt zu IKEA in der nächsten Woche nicht verkneifen kann? Was ist, wenn ich zwei Stühle für den neuen Küchentisch kaufe? Die Küchenbank sollte sowieso gegen etwas anders durch getauscht werden, da sie farblich nicht zum Tisch passt. Und die limitierten Schachteln? Die würden sich gut in meinem Büro-to-go machen und mich sicher lange erfreuen.
Im letzten Jahr  konnte ich Kissenhüllen wiederstehen. Aber ob ich das in diesem Fall auch schaffe, ist mir noch nicht klar. Wenn nicht, wird es auf jeden Fall alles andere als ein Spontankauf werden. Und das ist schon mal eine gute Sache!

Ordentliche Grüße

Denise

 

  • Arctopholos 23/01/2014 at 6:55

    Wenn das Herz soooo sehr daran hängt und man nicht hoffen kann, dass es die Sachen auch noch im März zu kaufen gibt – weil sie dann sicher ausverkauft sind -, spricht bestimmt nichts dagegen, dem Herzenswunsch nachzugeben … und wie Du schon sagst, es wird ja kein Spontankauf sein … 😀

    Ich drücke Dir die Daumen für eine für Dich richtige Entscheidung!

    GLG
    Helga

  • Sonja 23/01/2014 at 8:47

    Hallo Denise, die Konsumreduzierung scheint gerade auf mehreren Blogs Thema zu sein und ich finde es spannend, wie jeder andere Aspekte beschreibt. Der Shoppingverzicht (den ich aber nicht ganz durchhalten kann) ist für mich eine Folge davon, dass ich mehr Freiraum haben möchte.
    Hab einen schönen Donnerstag!
    Liebe Grüße, Sonja

  • adventuresofamunicorn 23/01/2014 at 10:43

    Ich finde deine Idee super mit dem Konsumverzicht. Ich habe die letzten Wochenende mit einer Großen Wohnungs-Umdeko und Frühlingsputz-Aktion verbacht. Dabei auch einigie Online-IKEA_Baumarkt Shopping Exzesse gemacht. Macht ja auch Spaß. Deswegen werde ich mich dir anschließen und 9 Wochen ein Shopping-Embargo zelebrieren. Ich werde berichten 😉 LG und gutes Durchhalten. *thea
    P:S. Wenn du es bis zum Ende schaffst, hast du dafür auch viiiiel Zeit, dir die perfekten Kissenhüllen auszusuchen. Und die Freude daran ist dann umso größer!

  • Yumie 23/01/2014 at 11:50

    Hallo Denise, sehr guter Beitrag und passen zum Thema überflüssige Dinge. Absoluter Konsumverzicht finde ich aber doch zu hart. Wir sollten uns nicht von Dingen gänzlich abwenden sondern eher ein Bewußtsein zu Dinge an sich finden. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, jeden Kauf mehrmals zu hinterfragen:
    Brauche ich das wirklich?
    Wo kommt das hin – wo ziehe ich das an?
    Wass kommt anstelle des neuen Teils weg?
    Warum möchte ich das?
    Passt das in mein mir selbst auferlegtes monatliches Budget?

    Früher war ich "Tchibo-Süchtig". All die nützlichen kleinen Helfer die das Leben so schön einfach machen…
    Heute merke ich beim Einkaufen, wie ich Dinge einfach wieder in die Regale zurück stelle und denke "brauch ich nicht". An dem besagten Stand kann ich heute ganz einfach vorbei gehen.
    Der Konsumverzicht kommt also von ganz alleine, wenn man über das Objekt der Begierde einfach mal einige Minuten nachdenkt.

    Und wenn es soooo gut passt (wie die neue Ikea-Kollektion) dann darf man sich auch mal etwas gönnen, was einem absolut Freude bereitet.

  • familylife 23/01/2014 at 15:55

    Liebe Denise, ich habe meine Diplom-Arbeit an der Uni an der Schreibmaschine geschrieben und auf einen Computer verzichtet aus Protest gegen die zunehmende Digitalisierung unserer Welt. Puh, war ich anstrengend damals und vor allem unglaublich hart gegen mich selbst.
    Das mit dem Konsumverzicht klingt mir auch zu sehr nach Härte gegen sich selbst. Ich finde Ausmisten auch total befreiend und verdanke Dir manche luftige Ecke in unserem Haus. Aber wenn mich ein neues Teil begeistert und ich echte Freude daran habe, warum es nicht anschaffen. Sonst gibt es ja für die Ordnungstage in ein paar Jahren nichts mehr zum Ausmisten 🙂 Herzliche Grüße Uta

  • Constanze 23/01/2014 at 18:50

    Ich lebe nach dem ganzen Turbo-Konsum im Dezember (klar, man brauchte ja auch Weihnachtsgeschenke) und der doch sehr harten Feststellung, dass ich von allem zuviel habe, nun auch mit dem totalen Verzicht. Zumindest Gebrauchsgüter werden nicht mehr gekauft, nur noch Verbrauchsgüter. Das Motto heißt bei mir auch: Aufbrauchen, das nutzen was da ist.
    Und ich finde es so befreiend und überhaupt gar nicht hart. Den Januar habe ich locker durchgezogen. Und weil es nicht nur mir, sondern auch meinem Konto damit viel besser geht, mache ich vielleicht auch noch den Februar zur konsumfreien Zone.
    Dein Blog ist mir da sicher eine gute mentale Hilfe :).

  • Melanie 24/01/2014 at 7:19

    Vielen lieben Dank! 🙂 Ich bin gerade ganz erstaunt wie viele Blogger aus Münster und Umkreis kommen, die ich noch nicht kenne, da weiß ich was ich heute zu tun habe ;).

    Liebe Grüße, Melanie

  • Lea 24/01/2014 at 11:01

    Manchmal habe ich so einen Tag oder auch nur 5 Minuten… Aber dann werden Mülltüten voll ^^ ist befreiend! auch wenn ich diese umgehend in die Tonne kloppen muss! um nicht rückfällig zu werden ^^

    Mein Ordnungsruf ist ja eher Freitag, also heute. Trotzdem habe ich es gestern geschafft das Kinderzimmer etwas zu enthüllen *stolz bin*

    Mach bitte weiter so, auch wenn nicht alles für mich geeignet oder in meinem Sinne ist- du motivierst mich 🙂

    Lg Lea

  • Anonym 26/01/2014 at 15:33

    Liebe Denise,

    Deine Tipps am Anfang dieses Posts sind wie immer genial und dabei doch so einfach!
    Wieder etwas, was ich auf jeden Fall beherzigen werde!

    Wie hast Du Dich denn nun bezüglich Ikea entschieden?

    Ich denke dass in erster Linie wichtig ist über Käufe nachzudenken. Und wenn Du sowieso neue Stühle brauchst, dann wäre es doch Quatsch die jetzt nicht zu kaufen, nur weil es noch nicht März ist.

    Liebe Grüße,
    Simone G. aus B. / Ger.

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