Kleiderschrank

OrdnungsTag im Kleiderschrank

17/10/2013

In der letzten Woche habe ich angekündigt,

dass ich verraten werde, wie man mit wenig Sachen im Schrank sehr glücklich sein kann.

Eure Erwartungen an mich sind jetzt sicherlich hoch …..

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Und so habe ich meine Klamotten durchforsten,

habe Sommersachen aussortiert und in eine Kiste verpackt,

eine Tasche für eBay gepackt,

Wintersachen in den Schrank gelegt.

Aber was heißt hier eigentlich Schrank?

Der Großteil meiner Anziehsachen befinden sich in einer Kommode.

Das passt auch ganz gut, denn ich besitze tatsächlich verhältnismäßig wenig Klamotten. Nicht, dass ich das Gefühl habe, ich hätte zu wenig, aber ich weiss, das viele (mode-interessierte) Frauen wesentlich mehr besitzen!

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Meiner Meinung nach hat ein übersichtlicher Schrankinhalt einen ganz großen Vorteil: ich habe IMMER etwas zum anziehen! Denn das, was ich habe, ist alles gut ausgesucht und (meist) sinnvoll eingekauft. Große Überlegungen muss ich morgens nie anstellen, denn es gibt nur

Jeans oder Rock?

Hell oder Dunkel?

Bequem oder Offiziell?

Nur selten habe ich Tage, an denen ich verzweifelt vor dem „Schrank“ stehe. Das ist dann aber lediglich auf eine schlechte Stimmung zurück zu führen. Auch die doppelte Menge an Klamotten könnte nichts daran ändern!

Und so trage ich schon seit Jahren die selben Sachen, tausche mal ein Teil gegen ein neues aus, bleibe dem für mich gefundenen Stil treu, verfolge nur wenige Trends und fühle mich damit sehr wohl.

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Meine Tipps, um zu einem schönen und sinnvollen Schrankinhalt zu kommen:

  • wohl überlegt einkaufen! Am besten VORHER wissen, was man sucht

  • Qualität statt Quantität

    Lieber eine perfekt sitzende Jeans als drei, die nicht passen

  • Am Ende der Saison kaufen

    Im (online) Sale kosten viele Teile nur noch die Hälfte – der Geldbeutel freut sich doppelt

  • Outlets meide ich hingegen

    Diese Orte führen oft zu Fehlkäufen, denn die „günstigen“ Preise sind verlockend

  • Shopping nicht als Freizeitbeschäftigung ansehen

    Kaufrausch vermeiden

  • Nur die Dinge kaufen, die auf der Einkaufsliste stehen

    So kommt man nicht mit einem Pullover nachhause, obwohl man auf der Suche nach Schuhen war

Bei JEDEM Teil gut überlegen: Passt es wirklich zu mir? Entspricht es meinem Geschmack? Oder versuche ich mit diesem Teil irgendwas zu sein, was ich gar nicht bin?

Teile, die

– mir nicht mehr gefallen,
– nicht mehr passen,
– nicht mehr schön aussehen,sortiere ich schnellst möglich aus oder gebe sie weiter.

Somit kann ich morgens blind in meinen Schrank greifen – passen tut dann sowieso alles.

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Was nun viel oder wenig ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

Die für mich ausreichende Menge an Klamotten für den Herbst & Winter umfasst:

2 Pullover, 3 Röcke, 5 Jeanshosen, 6 Strickjacken, 8 Blusen und einige Basics in schwarz und weiss. Kombiniert mit einem meiner 10 Tücher habe ich zig verschiedene Kombinationsmöglichkeiten.

 

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So sieht es also aus bei mir bzw. in meiner Kommode.

Wer gucken möchte, was ich alles aussortiert habe (nicht nur im Kleiderschrank), der kann gerne morgen am Wochenenende noch einmal hier vorbei schaun …..

Ordentliche Grüße
Denise

 

  • Joella 17/10/2013 at 6:26

    Von der Theorie her – finde ichs toll 😀 nur wäre das bei mir nicht realisierbar ^^ Ich sortiere auch regelmäßig aus, aber meist aus dem Grund, dass mein Schrank die neu erstandenen Klamotten nicht mehr aufnehmen kann 😛

    Joella von http://www.joellas-day.de

  • Anonym 17/10/2013 at 6:34

    Recht hast du! Was nutzt einem ein voller Schrank, wenn er auch noch alle Fehlkäufe, nicht mehr passenden oder nicht mehr schönen Stücke beinhaltet, man jeden Morgen das alles immer wieder vor Augen hat? Der Gedanke ' ich hab nichts anzuziehen' und damit Frust kommt schnell auf UND letzlich landet man eh bei passenden Lieblingsstücken! Ein entrümpelter Kleiderschrank kann so befreiend sein!
    LG Claudia

  • Zickimicki 17/10/2013 at 6:50

    nun bewundere ich dich wieder mal ein bissel, liebe denise – darf ich?;) deine auflistung klingt verlockend…sooo übersichtlich. nur, wie ich mit mixit! weitermachen sollte, wüsst ich dann nicht. und die auswahl fiele mir unendlich schwer, was weg kann. achja, wieder mal zwei unterschiedliche bedürfnisse in meinem kopf;)
    liebst birgit

  • Alexandra 17/10/2013 at 7:12

    Ohhh, ich wünschte ich könnte das so rigeros. Das bewundere ich. Mein Schrank bräuchte dringend eine Generalüberholung und ich überlege nun dank Deines Posts es Dir nachzutun.
    Es kann nur ordentlicher werden…
    Liebste Grüße,
    Alexandra

  • erdbeerlos 17/10/2013 at 7:18

    Ich kann mich einfach von alten, auch hässlichen Sachen, die ich NIE anhatte einfach nicht trennen! Das ist so fies! Irgendwann braucht man es bestimmt ^^
    Aber ich freu mich wirklich auf morgen!

  • Alizeti 17/10/2013 at 7:42

    Bei mir wird auch 2-3 mal jährlich der Kleiderschrank entrümpelt, das ist immer ein sehr befreiendes Gefühl! Auch ich habe nicht so viele Kleider im Schrank, aber das reicht völlig aus. Im Moment bestelle ich mir leider gerade recht viel, aber auch weil ich neue Kleider brauche, da ich erst gerade Kleider entsorgt habe. Aber bald kommt wieder ein Bestell-Stop 🙂
    Besten Dank für deinen tollen Beitrag.
    Liebe Grüsse Alizeti

  • Julia 17/10/2013 at 7:56

    Das klingt fantastisch!
    Ich sortiere meinen Kleiderschrank auch regelmäßig aus. Leider räumt mein Freund mindestens die Hälfte der aussortierten Sachen wieder in den Schrank zurück, weil es alles seine "Lieblingsteile" sind. Allerdings sind das genau die Teile, die ich einfach nicht mehr sehen kann und wir finden da einfach keine Lösung für!
    Ich beneide dich um deine Kommode!
    LG Julia

  • Nessie 17/10/2013 at 8:24

    Denise, ich habe wohl noch ein paar Sachen weniger als Du – und komme damit auch gut ueber die Runden. Ich bin aber auch nicht so der "Shoppingfan", der Gedanke, mich mit Buegeln bepackt in die Schlange vor den Umkleidekabinen einzureihen, der hat fuer mich nichts Verlockendes.
    Trotzdem habe ich auch einige Dinge im Schrank, die eigentlich aussortiert gehoerten. Aber entweder waren sie teuer und ich fuehle mich schlecht, sie wegzugeben oder sie passen nicht mehr – und ich denke, vielleicht schrumpfe ich mal wieder hinein? *lol*
    Liebe schottische Gruesse,
    Nessie

  • Anonym 17/10/2013 at 9:26

    So jetzt muss ich auch mal was schreiben. Wir haben am we gesiedelt und genau da ist mir dein blog aufgefallen! Jetzt ist der perfekte Zeit auszumisten und nur Dinge aufzuheben die richtig glücklich machen! 🙂 ich tu mich da eher schwer, aber dank deiner Hilfe geht es vieel besser! Ich sauge deine Tipps auf und es kommen nur noch ausgewählte wieder Dinge zurück in den Kasten! Ich freue mich auf weitere Tipps und Tricks und deine Brötchen werd ich auch bald ausprobieren 🙂 LG lizy

  • einfacheinfachleben 17/10/2013 at 16:45

    Ich habe meinen Kleiderschrank auch so weit, dass ich nur noch Dinge drin habe, die mir passen, die ich trage und die ich mag. Das entspannt den Morgen ungemein und jede Reisevorbereitung. Meine "Grundgarderobe" ist nicht umfangreich. Ich habe jedoch ein paar mehr Tücher als Denise:-).

    Damit es so übersichtlich bleibt, überlege ich ziemlich lange, ob und was ich mir überhaupt neu kaufe.

    Liebe Grüße,
    Anja

  • Kathrin 17/10/2013 at 20:52

    Ich brauche eine Jeans! 😀

  • Anne 19/10/2013 at 4:08

    Je découvre votre blog avec un grand plaisir.
    amicalement!
    Anne

  • Constanze 21/10/2013 at 13:49

    Deine Tipps hören sich immer so überzeugend und einfach an und die Bilder dazu sprechen Wände. Ich habe in letzter Zeit sooo viele Ordnungs-Bücher gelesen, aber keines überzeugt mich so wie dein Blog. Am Wochenende muss mein Kleiderschrank (oder besser gesagt Schränke, denn es sind zwei Schränke und 2 Kommoden) wirklich dran glauben. Ich werde rigoros sein und auch in Zukunft keine vermeintlichen Schnäppchen mehr kaufen, die dann nur Platz weg nehmen. Danke und Grüße an dich und deinen tollen Blog.

  • Merlindora 21/10/2013 at 13:54

    ich sortiere auch regelmäßig alles aus, was nicht mehr passt. da bleibt wirklich viel Frust und Ärger am Morgen erspart.
    Übrig bleibt etwas mehr als bei dir 🙂 aber trotzdem bleibt es übersichtlich.
    Und man muss nur noch überlegen, was man kombinieren möchte.

  • Franzie 23/10/2013 at 7:24

    Ich finde es beachtlich, dass du mit so einem kleinen Pensum an Kleidung durch den Herbst kommst. Bei mir reicht das bei Weitem nicht. Auf Arbeit muss es immer teils funktionell sein (wenn ich grade mal wieder im Lager umherschwirre) aber auch mal bürotauglich (wenn Gespräche mit der GF anstehen oder sonstiges). Freizeitmäßig trage ich dann eher immer typisch "herzenslustig" – bunt und schön.

    LG,
    Franzie von herzenslustig (die schon so lange nichts mehr gepostet hat – es wird Zeit!!!)

  • Pyrgus 11/12/2014 at 7:58

    Gerade heute früh habe ich einen Haufen Kleidungsstücke aussortiert, weil ich mittlerweile viel zu viele habe! Und es stimmt, man zieht immer die gleichen 7 bis 10 Teilchen in Kombination an, die anderen hängen da und warten auf ihren Auftritt. Unglaublich, wie man sich die Horterei manches Mal selbst erklärt: Brauche ich für festliche Anlässe, nicht meine Farben, aber irgendwann passt es mal zu was, könnte noch mal passen, der Mann mag es so gern und und und. Schluss damit! 🙂
    Danke für die Anregung
    Herzlich
    Gabi

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