Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag

24/10/2013

Ich liebe Zeitschriften.

Meine vielen Stapel kann man getrost als Sammlung bezeichnen.

Aber nur, weil ich mehrere Halstücher besitze, kann man auch da von einer Sammlung sprechen?

Vor vielen Jahren habe ich Kühe und alles mit Kuhfellmuster gesammelt – heutzutage befinden sich nur noch auffallend viele Rehe, Hirsche & Co. in unseren 4 Wänden.

Schöne Deko, doch sicher keine Sammlung.

Wo fängt also eine Sammlung an? Wo hört sie auf?

Regelmäßige Berichte über Messies haben den Ruf der Sammler empfindlich geschädigt.

Sammeln entzieht den Gegenständen ihren ursprünglichen Nutzung, macht sie zu Dingen, die um ihrer selbst willen bewahrt, gepflegt und geschätzt werden. Daher zeichnen sich echte Sammlungen durch eine innere Ordnung aus und haben einen höheren Zweck, zum Beispiel die Erhaltung von Kulturgut.

Echte Sammlungen tragen Ordnung in sich und werden in der Regel durch den Sammler liebevoll geordnet und gepflegt. Aufräumen sollte man sie lieber nicht, wenn man nicht selbst der Sammler ist.

Scheinsammlungen, also reine Anhäufungen von Gegenständen, können aufgeräumt bzw. aufgelöst werden. Leider ist die Abgrenzung gegenüber echten Sammlungen nicht immer einfach.

Gut ist immer die Frage: Könnte das alles hier, sinnvoll arrangiert, eine Ausstellung, ein Museum sein? Wenn nicht, ist es offenbar doch keine Sammlung. Leider.

Ordentliche Grüße

Denise

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