Pläne

Could-Do-Listen

07/11/2013

Ich habe Schluss gemacht.
Es hat mir gereicht.
Dieser ständige Druck ist mir wirklich auf die Nerven gegangen.
Immer dieses: Du musst.
Ich muss gar nichts!
Ich KANN …

Deshalb heissen To-Do-Listen bei mir jetzt nur noch Could-Do-Listen.
Selbstverständlich werden die Sachen, die man machen muss, dadurch nicht weniger,
aber der Stress wird deutlich geringer.
Aufgaben haben wir schließlich alle. Tagtäglich. Meist viel zu viele davon. Warum
sich dann auch noch selber stressen?

 

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Deshalb schreibe ich schon am Abend alles auf, was am nächsten Tag zu erledigen ist: zur Post fahren, ein Geschenk besorgen, einen Termin verschieben, ein bestimmtes Foto machen, was auch immer. Alles, was auf meiner Liste steht, muss ich nicht in meinem Kopf behalten und lässt mich besser schlafen.

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All the things I could do

Das ist dann mein Fahrplan für den nächsten Tag. Er hilft mir, mich nicht zu verzetteln. Aber es ist nur eine Could-Do-Liste! Ich kann die Sachen Schritt für Schritt abhaken. Ich muss aber nicht immer alles sofort erledigen. Einiges wird auch auf einen anderen Tag verschoben, wenn man vielleicht das eine mit dem anderen verbinden kann. Oder ich warte auf einen produktiveren Tag, an dem mir die Aufgaben leichter von der Hand gehen.

Aus diesem Grund verfolge ich auch keinen Putzplan für unser Haus. Starre Richtlinien mag ich nicht, weshalb soll ich sie mir dann selber auferlegen?

Den einzigen festen Punkt auf meinem „Putzplan“ habe ich für Freitags Vormittags. Da wird das Bad & die Treppe geputzt, gebügelt und entweder das Küchenfenster oder die Haustür geputzt.
Alles weitere mache ich so, wie es die Zeit erlaubt bzw. wie hoch die Staubschicht ist. Oder ob sich für morgen Besuch angekündigt hat 😉

 

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All the Ideas I have for my Blog

Manchmal habe ich aber auch doofe Wochen: schrecklich viel zu tun, schrecklich viel, an was ich denken muss. Vor einem Geburtstag, Urlaub oder sonst einer besonderen Situation. Da werde ich schnell panisch, schlecht gelaunt und ungehalten, wenn nicht alles so läuft, wie ich mir das wünsche. Um dem vorzubeugen, nehme ich mir einen großen Zettel und plane darauf die jeweilige Woche. Dort steht Schritt für Schritt wann ich was machen möchte, wann was erledigt sein sollte. Dem Zettel überlasse ich anschließend das denken und funktioniere nur noch. Eine sanfter Version habe ich HIER mal gezeigt. An manchen Tagen entsteht aber auch spontan ein kleiner Zettel mit einer kurzen Übersicht, falls ich das Gefühl habe, irgend etwas vergessen zu können.

 

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All the things I had to do yesterday

Kleine Tipps für Deine Could-Do-Liste:

  • schreib alles auf, was Dir wichtig ist und verteile die Aufgaben sinnvoll
  • setze Prioritäten
  • packe Dir Deine Tage nicht zu voll
  • plane Erholungszeiten nach der Arbeit ein
  • gönn‘ Dir mindestens ein Highlight in der Woche

 

Listen sind meiner Meinung nach immer hilfreich! Dabei gibt es keine falschen und keine richtigen Listen. Man sollte lediglich später noch wissen, wo man was hingeschrieben hat!

Am liebsten wäre es mir allerdings, wenn jede Liste so aussehen würde:

 

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All the yummy things I want to put in the oven

 

Das Leben ist zu kurz, und man hat nie die Zeit, die man gern hätte.
Der Alltag grinst und legt dich lässig an die Kette.
Eingequetscht zwischen Pflichten und Terminen –
das Leben ist ’ne Dose Ölsardinen!
Doch es ist nicht die Zeit, die man nicht hat,
sondern die man sich nicht nimmt
oder einfach verliert.

Es gibt ganz bestimmt
weniger Sachen, die man immer schon mal machen wollte,
als Sachen, die man besser lassen sollte.

aus einem Lied von „Wise Guys“

 

In diesem Sinne …. habt einen schönen Donnerstag

Denise

 

  • Claudia 07/11/2013 at 4:27

    Eine gute Idee, wie Du das aufgeteilt hast ;O)
    Hab mir auch schon länger so ein Notizbuch angelegt ….. ist wirklich sehr hilfreich :O)))
    Ich wünsch Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  • G wie Gabriela 07/11/2013 at 4:58

    Liebe Denise
    Ich arbeite auch mit einer To do Liste undnwerde diemvortan Could do nennen… 🙂
    Die Zeilen aus dem Lied sind ja sowas von wahr.
    Gut geht es nicht nur mir so.
    Herzlichst
    Gabriela

  • Anonym 07/11/2013 at 6:54

    Sehr schöner/inspirierender Post.
    Gibt's eigentlich hier bei dir schon einen Post bzgl deines 'Putzverhalzens'? Also was du wie oft erledigst. Wär sehr sehr interessant.
    Anonym, da ich keinen eigenen Blog habe. Grüße Andrea

  • mondblume 07/11/2013 at 7:16

    "Could do"-Liste ist schön, werde ich übernehmen 🙂
    "To do"-Liste hab ich noch nie gerne zu meinem Helfernotizbuch gesagt, weil das auch für mich zu sehr nach Zwang und Druck klingt. Wo bleibt da der Mut zur Lücke? Ohne den wir so manches nicht auf die Reihe bekommen, zumindest ich 😉
    Danke für deinen Blogpost, sehr schön geschrieben und so wahr!
    Herzliche Grüße aus Südhessen
    Anette

  • LadyPeach 07/11/2013 at 7:21

    Could-do Liste! Sehr gut, das mag ich! 😉

    Und das Wise Guys Lied kenn ich!

  • Anonym 07/11/2013 at 9:21

    Sehr schöne Tipps 🙂
    Vielen Dank, Denise 🙂
    LG
    Lissy

  • familylife 07/11/2013 at 9:41

    Liebe Denis, sehr schöner Post und hübsch fotografiert. Ich arbeite auch mit Listen und ein Punkt ist immer "Spaß haben", "Freude erleben", "eine Runde abtanzen" oder "die Kinder genießen". Liebe Grüße Uta

  • Nord und Süd 07/11/2013 at 10:18

    "Could do" ist mal wirklich ne gute Idee! Ich persönlich schreibe mir alles auf (weil ich es sonst glaub ich vergessen würde… das Alter halt 😉 ) und liebe es erledigtes durchzustreichen. Allerdings wäre "können" schwierig für mich weil ich mich schon ganz schön unter Druck setzte, Sachen auch wirklich (zügig) zu erledigen. Und "ganz schön" ist jetzt ganz schön untertrieben, wenn Du verstehst wie ich das meine. Leider bleiben dadurch viele Sachen, die ich gerne machen würde, auf der Strecke, weil ich immer "erst die Arbeit dann das Vergnügen" mache und die Arbeit irgendwie nicht zu besiegen ist. Ich merke: ich sollte dringend auf "could do" umsteigen!

    Herzliche Grüsse aus dem sonnigen Bayern,
    Kristin

  • Karina 07/11/2013 at 12:12

    schön gesagt 🙂 ich liebe auch die Wise Guys … meine Listen heißen dann auch jetzt anders 😉

  • chaosmichi 07/11/2013 at 17:53

    Ich mache es etwas ähnlich, nur dass ich keine Zettel nehme, sondern eine Tafel in der Küche habe 😉 für mich OK und anschliessend schreibe ich das was ich an dem Tag erledigen will auf einen Zettel ;-D einige Punkte stehen recht lange auf der Tafel

  • Christin 07/11/2013 at 21:14

    Listen könne wirklich sehr hilfreich sein! Ich werde mich da wohl auch mal ranwagen 😉 ich wünsch dir schonmal einen schönen Start ins Wochenende!

  • Kroetinchen 07/11/2013 at 22:41

    Could do – Liste ist sehr schön, gelesen und gleich aufgeatmet!

    Ich schreibe Zettel ohne Ende und bin am Ende des Tages immer enttäuscht nicht alles geschafft zu haben!

    GLG,
    kroetinchen

  • SabinaSabina Wertes 11/11/2013 at 10:51

    Das ist ganz nach meinem Geschmack, zu vollpacken geht ja leicht. Leerer lassen ist dann das Problem. Ich nenne meine Listen nur noch "Ich will". Freue mich, dass es nicht nur mir so geht. LG nach NRW aus FFM sendet Sabina Styleblog So nur in Frankfurt

  • Zickimicki 11/11/2013 at 15:26

    die letzten beiden liedzeilen sind gut! und so wahr;) jeden tag ärgere ich mich, wenn ich irgendwann zum abschalten den ferneseher anschalte. vielleicht besser doch abschalten, wenns sein lassen nicht klappt;)
    liebst birgit

  • Anonym 24/11/2013 at 13:09

    Super,du sprichst mir aus der Seele, taffe Frau! Würde gerne mehr von dir lesen!!

  • Unerledigte Kleinigkeiten - Fräulein-Ordnung 12/03/2016 at 14:35

    […] dazu findet Ihr HIER in einem älteren Beitrag von mir […]

  • Sarah 17/03/2016 at 8:47

    Oh, das ist eine sehr gute Idee für mich! Dann find‘ ich das auch nicht ganz so schlimm, wenn man für eine Liste mal etwas länger braucht 😉 Danke für die Inspiration!

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