Ordnung Pläne

Micro-Schritte-Plan

23/07/2015

Oft berichten mir Menschen, dass sie durch mich zwar motiviert werden, dass sie aber trotzdem das Gefühl haben, den großen Berg, der vor ihnen liegt, einfach nicht bewältigen können. An all diese Menschen richtet sich mein heutiger Beitrag:

Nehmt Euch nicht so viel vor!

Ihr müsst nicht gleich einen ganzen Raum entrümpeln!
Wenn Ihr eine Torte auf dem Tisch stehen habt, esst Ihr die ja auch nicht auf einmal auf, oder?

Stück für Stück – Stapel für Stapel – Schublade für Schublade

Entscheide spontan, was bleiben darf und was gehen muss. Mit jedem überflüssigen Teil, dass aus Deiner Wohnung verschwindet, wirst Du Dich ein Stück befreiter fühlen.

Passend zu diesem Thema habe ich kürzlich über den „Micro-Schritte-Plan“ in diesem Buch gelesen.

„Bleib dran, wenn dir was wichtig ist:  Die Kunst, Zweifel zu überwinden und Ziele konsequent zu verfolgen

In dem Buch wird beschrieben, dass es nicht darum geht, was wir innerhalb einer bestimmten Zeit erreichen sollten, sondern darum, was wir angesichts unserer begrenzten Zeit realistisch von uns selbst erwarten können.„Ein Plan, der nicht in kleine Mikro-Aktivitäten unterteilt ist, lässt sich mit einem Bausatz für ein Baumhaus vergleichen, der ohne Montageanleitung geliefert wurde. Man hat das Ergebnis zwar bereits im Kopf, weiß aber nicht, welche Teile an welche Stelle gehören und wie man sie befestigen muss. Folglich fühlt man sich von dem Projekt, das einen anfangs so machbar erschien, heillos überfordert.“

 

Nicht an die Bergspitze denken,

sondern daran,

wie man den nächste Meilenstein erreichen kann!

 

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Für mich mehr Freude als Pflicht: Zeitschriften sortieren & reduzieren

Wenn Du also einen großen Berg vor Dir hast, solltest Du Dir überlegen, welche kleinen Aufgaben sinnvoll sind und diese als festen Termin vermerken. Erst wenn diese Dinge erledigt sind, nimmst Du Dir die nächste Etappe vor.Ich kann den ganzen Sonntag mit dem Sortieren irgendwelcher Ecken verbringen oder aber die Ecken aufteilen und einzelne Bereiche im Kalender notieren, so wie ich eben Zeit habe. Zum Ziel komme ich so oder so – ganz gleich in welchem Tempo!

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Doch wo ist das Problem? Wenn es am Ende satt ist …

Ordentliche Grüße

Denise

  • klitzekleinedinge.com 23/07/2015 at 4:19

    Deine Donnerstags-Beiträge motivieren mich immer schon beim ersten Kaffee irgendwas Sinnvolles zu tun – vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße, Biene

  • Katrin 23/07/2015 at 6:50

    Da hast Du vollkommen recht. Diesen Rat sollte ich mir mal wieder des öfteren zu Herzen nehmen. Ich bin so frustriert weil der Berg so hoch ist. Ich versuche mal mich auf den nächsten Schritt zu fokussieren, dann geht es bestimmt leichter.
    Danke für die Erinnerung!

  • Wer-ist-eigentlich-dran-mit-Katzenklo? 23/07/2015 at 7:40

    Liebe Denise, ich habe gemerkt, dass mich vor allem mein Anspruch blockiert, die aussortierten Dinge, einer sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen. Drei Teile zur Diakonie, fünf Teile in den Recyclinghof, Wollreste in den Kindergarten, das Regal zu Nichte Lisa bringen … Das ist einfach wahnsinnig viel Aufwand. Und dann lasse ich es doch wieder. Wie gehst du damit um? Stück für Stück ist natürlich schon mal ein guter Anfang. Liebe Grüße von Uta

    • Anonym 23/07/2015 at 13:17

      Liebe Uta,
      ach, da sprichst Du mir aus dem Herzen. Ich habe mir übringens diese Woche "Hausarrest" verordnet, um das Katastrophen- Zimmer auszumisten. Ich kenne dein "Problem". Seit ich aber einen guten Artikel gelesen hab (keine Ahnung welcher das war, vielleicht in der vorletzten FLOW zeitschrift) bin ich da entspannter. Da hat ein Paar radikal reduziert und auch Sachen weggetan, die echt teuer waren. Ich gaube, da muss man eine gewisse Immunität bekommen, und zwei Augen zudrücken… . Und auch mal eine sinnlose Weiterverwendung akzeptieren. Oder immer dran bleiben, dann ist es nicht so ein großer Aufwand? Keine Ahnung! Wie gesagt, auch mein brandaktuelles Thema. Vielleicht hat ja Denise einen kostbaren Rat? Grüße, Christine

    • Anna_Duftundliebe 25/07/2015 at 7:47

      Gibt's bei euch in der Nähe sowas wie second Hand oder sozialkaufhäuser? Die heißen überall ein bisschen anders, das Konzept ist aber das gleiche.Man kann Sachen hin spenden, oft sind das auch noch Projekte sozialer Einrichtungen / von behindertenwerkstätten. Da habe wir unser zeug kistenweise hingebracht, Möbel kommen die (und auch Diakonie) teilweise sogar selbst abholen. Aussortiert -Check, doppelt gutes Gefühl dabei -Check!

  • happinessygirls 24/07/2015 at 8:44

    Hallo, ich bin mehr entspannt in Bezug auf die Gegenrichtung… immer, wenn ich einmal wieder ausmiste, suche ich genau die Sachen, das ist wie verhext. Ich bin ein Mensch, der auch immer eine gewisse Auswahl schätzt. Ab und zu eine Ladung wegwerfen, muß sicherlich sein, aber eine Wohnung wie in einem Möbelhaus ist dann doch nicht meins… Trotzdem toller Blog, den ich mit einer Mischung aus Be- und Verwunderung lese! Einen wunderschönen Tag und liebe Grüße, Nessy von den happinessygirls.com

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