Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag | Bügelwäsche

08/09/2016

Bügelst Du Deine Wäsche?

Hallo Denise, im Keller bei mir stehen 3 Körbe Wäsche, die gebügelt werden wollen bzw. gebügelt werden müssten. Heute Vormittag habe ich mich gefragt, wie du das machst. Bzw., da du bis vor kurzen einen 5-Personen-Haushalt hattest, wie du das gemacht hast. Bei 5 Personen kommt ja doch sehr viel Wäsche zusammen. Wir sind ein 4-Personen-Haushalt. Eigentlich hat das ja nichts mit Ordnung zu tun. Wenn jedoch 3 – 4 Wäschekörbe, oder mehr, im Keller oder irgendwo im Haus stehen, hat das ja dann doch mit Ordnung zu tun. Bügelst du deine Wäsche? Bügelst du sie noch am gleichen Tag? Ich habe unter der Woche gewaschen und müsste heute eigentlich noch bügeln. Mache ich das heute oder morgen nicht mehr, werden es immer mehr Wäschekörbe. Die Waschmaschine wäscht ja schnell!

Da ich mir sicher bin, dass sich viele Frauen mit diesem Thema beschäftigen, habe ich diese Leserpost heute zum OrdnungsTag ausgewählt.

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Bügeln – nein Danke

Wer schon länger – und aufmerksam – mitliest, weiß: FRÄULEIN ORDNUNG BÜGELT NICHT!

Naja, zumindest fast gar nichts …. 1 x in der Woche bügel ich maximal 6 Teile (Hemden, Blusen, ein Kleid oder eins der schönen Trockentücher). Diese Teile hänge ich nach dem waschen sofort auf einen Bügel, lasse sie lufttrocknen und hänge sie anschließend an mein Bügelbrett, welches im Hauswirtschaftsraum hinter der Tür steht. Somit sind sie schonmal knitterfrei trocken geworden.

Alles andere wandert in den Wäschetrockner und sobald die Wäsche fertig ist, hole ich sie umgehen raus, falte die noch warmen Teile und sortiere die Sachen dann in die entsprechenden Schränke. Immer schön UNTER den Stapel in den Schrank, so dass der „Wäsche-Druck von oben“ wie ein Bügeleisen wirkt.

Ich bügel keine T-Shirts, keine Hosen und auch sonst viel und besitze somit auch keinen Korb für Bügelwäsche, denn frisch gewaschene und gefaltete Wäsche kommt einfach sofort in den Schrank.

Weniger gut klappt das mit Wäsche, die

  • an der Luft getrocknet wurde oder
  • im Wäschetrockner liegen geblieben ist

Deswegen time ich meine Wäsche immer so, dass ich zu Hause bin, wenn der Wäschetrockner fertig ist. Das spart unglaublich viel Zeit! Und nein: mir wurde noch nie gesagt, dass ich irgendwie zerknittert wirke (selbst wenn, dann wäre mir das auch ziemlich schnuppe …).

Die Zeit, die andere Frauen mit Bügelwäsche verbringen, nutze ich lieber für andere Sachen.

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Wenn es doch mal sein muss …

Als ich noch ein paar Teile mehr bügeln musste habe ich während dessen oft eine aufgenommene Folge „Das perfekte Dinner“ geguckt. Da ich aber nie genug Bügelwäsche hatte, habe ich höchtens eine Folge geguckt und die restlichen der jeweiligen Woche gelöscht. Aktuell habe ich über 100 aufgenommene Folgen „Das perfekte Dinner“ abgespeichert – das sagt einiges darüber aus, wieviel Zeit ich jetzt mit bügeln verbringe (nicht viel!)

Mittlerweile betrachte ich meine wöchentliche Bügel-Session auch als kleine Achtsamkeits-Übung. Ich konzentriere mich voll und ganz auf das, was ich da tue. Ich gucke weder Fernsehen noch höre ich Radio. Ich bügel einfach nur und bin anschließend hoch motiviert und voller Energie, wenn ich wieder am Rechner sitze. Bei maximal 6 Teilen pro Woche ist es ein Leichtes, eine Achtsamkeits-Übung daraus zu machen. Hätte ich 3 Wäschekörbe voll, hätte ich vielleicht auch keine Lust dazu.

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Weniger ist mehr!

Mach Dir das Leben ein bisschen einfacher und überlege

  • Was muss wirklich gebügelt werden?
  • Welche Teile können ungebügelt gefaltet und dann in den Schrank gelegt werden?
  • Welcher Tag würde sich besonders gut zum bügeln eignen? Ein fester Tag in der Woche kann helfen, ein Ritual zu entwickeln und nicht immer auf den letzten Drücker (oder eben gleich drei Wäschekörbe voll) bügeln zu müssen.
  • Wie kann ich mir die Zeit angenehmer gestalten? Kann ich vielleicht besser bügeln, wenn ein guter Film läuft? Oder gönne ich mir in der Zeit ein Hörbuch? Egal was es ist – gestalte die Aufgabe so angenehm wie möglich.
  • Wer kann mir einen Teil der Arbeit abnehmen? Was kostet z.B. ein Abo in der Reinigung, wenn der Mann jeden Tag ein frisches Hemd braucht?
  • Wieso bügelt der Mann eigentlich nicht?

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Think positiv!

Was noch Wunder wirkt: positive Gedanken!

Wer schon den ganzen Tag denkt:

„Shit – ich hab noch soooo viel Bügelwäsche in der Ecke stehen!“

hat am Abend garantiert keine Lust, sich darum zu kümmern.

Aber gebügelt werden muss nun mal, also läuft es garantiert besser, wenn man es so angeht:

„Fein – jetzt bügel ich kurz diese Sachen und gönne mir dann eine Pause und eine Tasse Tee!“

(das Gleiche funktioniert auch, wenn das Bad oder die Küche geputzt werden muss. Vielleicht nicht immer – aber hin und wieder)

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

 

  • Miri 08/09/2016 at 6:50

    Kann ich zu 100 % so unterschreiben. Bügeln ist meist überflüssig. LG

  • Sandra 08/09/2016 at 7:13

    Hallo Denise,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich denke mir immer: Bügeln, sehr gut! Dann kann ich wieder Podcasts anhören! Höre gerne, auch beim Putzen, kurze Beiträge zu Psychologie, Lebensführung, Gesundheit.. an Hörbüchern kann ich selten „dranbleiben“. Für mich hat Bügeln etwas Positives. Wenn ich nichts nebenher anhöre, lasse ich meine Gedanken schweifen und ich habe viele Einfälle. Ich lasse alles an der Luft trocknen. Wir haben keinen Trockner aus Öko-Gründen, da wir viel Platz zum Trocknen haben.
    Liebe Grüße von Sandra

  • Nicole 08/09/2016 at 7:56

    Guten Morgen, da kann ich ebenfalls ein Lied von singen. Mein Mann arbeitet bei der Bank und benötigt so täglich ein frisches Hemd. Eine Zeit lang habe ich diese immer zur Reimigung gebracht. Das war nicht wirklich teurer als selbst zu waschen und zu bügeln, allerdings störzen mich irgendwann die großen Menge Plastikfolie, die immer um die frische Wäsche gewickelt wird. Zurück also zum selber bügeln. Inzwischen überlege ich mir git wann das bügeln der Hemden in den Tagesablauf passt, denn gewaschen wird einen Abend vorher, damit der Stoff noch ein wenig Restfeuchte hat und das heiße Eisen die Arbeit schneller erledigt.
    Die T-Shirts der Kinder sind dann im Anschluss ganz schnell erledigt

  • DreiPunkteWerk 08/09/2016 at 7:57

    Für mich ist Bügeln die liebste Hausarbeit – trotzdem versuche auch ich, den Aufwand in einem 5-Personen-Haushalt zu reduzieren. Ich stecke Bügelwäsche immer 20 Minuten im Programm „Lüften“ in den Trockner. Dadurch wird die Wäsche zwar recht warm, aber nicht zu heiß und sie entknittert sich wunderbar. Das geht auch mit den Wäschestücken, die sonst nicht im Trockner getrocknet werden, z. B. Blusen. ich stelle mir den Timer entsprechend am Handgelenk und bin passend wieder zur Stelle. Sorgfältig auf dem Wäscheständer aufgehängt und getrocknet, reicht dann meist ein energisches Glattstreichen. Unverzichtbar ist allerdings ein Hörbuch 😉
    Knitterfreie Grüße,
    Kathrin

  • Susanne 08/09/2016 at 8:02

    Das mache ich ganz genau so!!
    Nur den Trockner spare ich mir, wenn die Maschine nicht so voll ist und und nur schwach schleudert, wird die Wäsche knitterfrei, gleich aufhängen und falten. Zum Bügeln ist mir meine Zeit zu schade. Meist landet ja das frische Shirt vom Morgen abends in der Wäsche, zumindest bei meinen Jungs. LG

  • Susanne 08/09/2016 at 8:02

    Ich bügle zwar ein bisschen mehr als du, aber auch nur das, was nötig ist. Und ich bügle direkt von der Leine runter, dann ist die Wäsche noch „frisch“ und das Bügeln geht fix. 🙂
    Was ich komplett unterschreibe, ist das sich nur aufs Bügeln konzentrieren, das mache ich auch: allein unten im Waschkeller, ohne Radio oder Musik und ganz in meiner eigene Ruhe. Seit ich das so mache, finde ich bügeln gar nicht mehr so schlimm.
    LG Susanne

  • Katrin 08/09/2016 at 8:08

    Toller Beitrag Denise und sehr beruhigend!?
    Wenn ich in unserem siebenköpfigen Haushalt beginnen würde alles zu bügeln….. – ich denk ich könnte gar nix mehr tun außer Hausarbeit erledigen (- was auch so schon beinahe der Fall wäre…) Wobei: ich hänge die Wäsche zum größten Teil raus zum Trocknen, aber ich schüttle die Sachen sehr sehr gut aus und hänge ganz exakt auf. Somit sind die T-Shirts und Hosen dann auch super zum Zusammenlegen…..
    Einen guten Wochenabschluss noch liebe Denise!
    Liebe Grüße
    Katrin

  • *thea 08/09/2016 at 8:51

    Ich bügle auch nicht – wenn ich mal eine Bluse oder ein Kleid für die Arbeit anziehe, das gebügelt werden muss, mache ich das schnell vorher. Körbe mit Bügelwäsche gibt es bei mir nicht. Mein Freund bügelt seine Hemden selber, da hat er eine Technik entwickelt, auf die er ganz stolz ist – da ich bei uns die Chaotin in der Beziehung bin, „darf“ ich das Bügelbrett sowieso eigentlich nicht anfassen, weil er Angst hat, dass ich es schmutzig mache oder whatever. So lege ich ihm morgens einfach was aufs Brett, wenn ich was gebügeltes brauche. Kommt aber wie gesagt eh nicht oft vor 😉 LG *thea

  • Mieze Schindler 08/09/2016 at 9:21

    Huhu!
    Ich bügel auch nicht – das seh ich gar nicht ein.
    Da ich auch keinen Trockner habe kommen meine Teile auf die Leine und meist hilft das schon, dass es Knitterfrei ist. Bei manchen Teilen hilft es auch sie kräftig auszuschütteln, ehe man sie aufhängt und bei den Tischläufern (Tischdecken hab ich keine) hilft es, sie mehrmals ruckartig straff zu ziehen und dann aufzuhängen (besonders gut geht das straff ziehen zu zweit).
    Es gibt ein paar Dinge, die manchmal gebügelt werden müssen – Kleider oder die Bluse für die Musikuniform, damit darf ich glücklicherweise zu meiner Mutter gehen, weil das meist nur 1-2x im Monat vorkommt, wenn überhaupt. Dafür lohnt sich die Anschaffung eines Bügeleisens eh nicht.
    Bisher hat auch zu mir noch niemand gesagt, ich laufe knitterig rum.

    Liebe Grüße,
    Linda

  • Christine 08/09/2016 at 10:04

    Liebe Denise,
    vielen lieben Dank, wieder einmal ein sehr symathischer Beitrag! Bügeln finde ich eine “ Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ :). Ich mach das auch nur sehr selten, also nur Einzelteile. Obwohl ich das eigentlich sogar gerne mach. Hänge auch alles ordentlich auf und falte es zügig, damit bin ich immer gut gefahren. Allerdings, bis die Wäsche dann im Schrank landet, naja… . Aber da bin ich schon viel besser geworden, ganz nach dem Motto:“lieber gleich machen“. Das gilt für alle Bereiche, finde ich. ich arbeite dran.
    Ach ja, habe erst diese Woche bei Ikea besondere Kleiderbügel (sind kleiner und runder) gekauft, damit kann man Wäsche gut im Hängen trocknen und spart sich das Bügeln. „Normale“ Kleiderbügel können ja einen Abdruck an den „Schultern“ hinterlassen. Aber auch das sieht man nicht unbedingt. Grüße, Christine

  • Moni 08/09/2016 at 10:50

    So handhaben wir das auch – mit dem Unterschied, dass mein „Mann“ alle 5-6 Sachen von mir plus seine Hemden bügelt. Aber sag mal, wo verstaust du denn dein Bügelbrett? Und hast du einen extra Wäsche-Raum?
    Liebe Grüße,
    Moni

  • Eva 08/09/2016 at 11:13

    Hallo Denise,
    ich freue mich immer sehr auf Deine Ordnungsdonnerstage. Da finde ich immer gute Denkanstöße und praktische Ratschläge.
    Das Thema Bügeln läuft bei uns ähnlich wie bei Euch. Pro Maschine sind das vielleicht 2 Shirts, die doch gebügelt werden, der Rest geht so. Zumal mein Junior sportliche Kleidung bevorzugt (die knittert kaum) und die abends eh direkt reif für die Wäsche ist.
    Bei den Hemden meines Mannes haben wir vor einigen Jahren angefangen bei neuen Hemden nur noch „bügelfreie“ nachzukaufen. Die hole ich aus de Waschmaschine und hänge sie direkt auf einem kleiderbügel zum Trocknen auf – fertig.

  • Ulla 08/09/2016 at 11:39

    Toller Beitrag. Wir bügeln auch sehr wenig. Wir hängen alles feucht auf Bügel und hängen es straff gezogen auf. Im Trockner das funktioniert wirklich nur solange die Wäsche warm ist. Aber im Trockner landen bei uns eigentlich nur die Handtücher.

    Alles Liebe
    Ulla

  • Bettina 08/09/2016 at 12:10

    Hallo Denise,

    ich bügle. Punkt- 😉 . Ist für mich und meine Familie ein Geschenk und ich sehe es auch als Gewebepflege. Bei mir kommen nur die Handtücher, Socken, Unterwäsche in den Trockner. Alles andere wird aufgehängt. Vor allem im Sommer gibt es nichts schöneres als den Geruch von Wäsche die an der Luft getrocknet ist.

    Mich stresst das auch gar nicht, sonst würde ich es nämlich nicht machen…denn das sehe ich genauso wie du: entstressen immer dort und dann wenn es einen belastet.

    Für alle die bügeln sind deine Tipps klasse, ich gucke auch gerne was von der Konserve und habe auch EINEN festen Tag für das Bügeln reserviert. Dann ist Ruhe und somit auch kein Ballast.

    Hab einen schönen Tag und alltagsfeierliche Grüße

    Bettina

  • Susanne 08/09/2016 at 12:59

    Hallo Denise,
    bisher war ich stille Leserin und nun oute ich mich mal als Bügelperle.
    Ich liebe das Bügeln nicht unbedingt aber ich mag es einfach, wenn die Wäsche gebügelt ist. So wie es meine Mama und auch schon die Oma gemacht hat…obwohl ich ja immer anders sein wollte.
    Ich habe mir angewöhnt morgens mit der ersten Tasse Kaffee das Bügelprogramm zu starten. Dann liegt die Wäsche im Schrank, bevor der Tag beginnt. Ich mag einfach keine vollen Wäschekörbe, weder mit dreckiger noch mit sauberer Wäsche.
    So habe ich mir auch angewöhnt, jeden Tag eine Maschine zu waschen und eine Maschine zu bügeln und wegzuräumen. Das funktioniert super.
    Früher hatte ich auch immer 3 Körbe Bügelwäsche die mich fast erschlagen haben.
    Ich glaube, jeder muss sein System finden, mit dem er zufrieden ist.
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Süden

  • Kerstin 08/09/2016 at 13:33

    Besitze seit 19 Jahren kein Bügelbrett und -Eisen mehr! … Und vermisse es nicht. 😉
    Dein blogpost und die Kommentare haben mich heute sehr erfreut und bestätigt.
    In meinem Bekanntenkreis bügeln fast alle.
    Ich Time die Waschmaschine und den Trockner auch immer so, dass nie etwas länger in der Trommel liegen bleibt.
    Dann gut ausschütteln und in Form ziehen. Evtl. nochmal aufhängen , falls noch nicht ganz trocken. Fertig!
    LG Kerstin

  • Mar 08/09/2016 at 14:12

    Nach 20 Minuten warm Programm, je nach Trockner, die Wäsche ordentlich aufhängen. Wenn sie trocken ist , ordentlich falten und ab in den Schränken. Es klappt beim Hemden und Blusen nicht, der Rest ist aber super schnell fertig. Ich besitze auch seit Jahren, trotz Familie, keinen Wäschekorb mehr.
    Schöne Grüße aus dem Norden!

  • Manuela H. 08/09/2016 at 14:24

    Hallo Denise und hallo liebe Kommentatorinnen,
    ich bin überrascht wie viele Nicht-Büglerinnen es gibt. Ich steh regelmäßig fast jeden Sonntag mit Bügelbrett vorm Fernseher. Und das in einem 2-Personen-Haushalt. Fast schäm ich mich ein bisschen, wenn ich so die Kommentare lese. Aber da ich bügeln ätzend finde (es aber trotzdem mache) , pick ich mir ein paar Tipps des Blogs und der Kommentare raus, die für mich zunächst mal umsetzbar sind. Ich werd einfach mal keine Jeans mehr bügeln und auch bei T-Shirts genau kucken, ob ich es mir sparen kann. Auch das mit dem warm falten nach dem Trockner bzw. vom Ständer weg falten hört sich gut an. Ich habe, glaube ich, einfach nur alles gebügelt, weil man halt bügelt, ohne es weiter zu reflektieren, obwohl ich es „hasse“. Dieser Beitrag hat mich grade mal wachgerüttelt. Vielen Dank dafür und für die Tipps. Ich werde am Sonntag Nachmittag, wenn ich NICHT bügele, an euch denken 🙂
    Viele Grüße
    Manuela H.

  • Marina 08/09/2016 at 14:25

    Hallo!
    Ich bügel auch nicht so gerne. Ich habe festgestellt, dass ich Kleidungsstücke, die gebügelt werden müssen, selten tragen. Daher achte ich beim Neukauf von Kleidungsstücken, wie z. B. bei Blusen, darauf, dass man diese gar nicht bügeln muss, z. B. bei Seersucker oder Strukturware. Das Bügeln von Oberhemden bleibt mir zwar auch nicht erspart, aber so konnte ich die Bügelmenge reduzieren. Ich kaufe meinem Mann auch keine Hemden aus 100 % Baumwolle, da das ziemlich lange dauert mit dem Bügeln und die schnell wieder knittern. Da sind mir Hemden aus Polyester/Baumwolle lieber, das geht viel schneller.

  • Sabine 08/09/2016 at 15:21

    Seit Jahren bügle ich nur noch nach Bedarf, und das kam so …. vor etwa 15 Jahren habe ich noch regelmäßig gebügelt. T-Shirts, Blusen, Hosen, Jeans. Mein Schrank war jedoch etwas zu klein für die Klamotten, die darin ihren Platz finden mussten. Und so bekamen die gebügelten Klamotten immer wieder „Schrankfalten“ – und ich musste doch immer wieder zum Bügeleisen greifen, wenn ich das ein oder andere Stück tragen wollte. Was natürlich extrem ätzend war. 2x bügeln ? Wer macht denn sowas ? Ich nicht. Und so habe ich angefangen , die Wäsche zum Trocknen penibel aufzuhängen. Blusen und feinere Shirts auf Bügeln, Hosen und T-Shirts wurden glattgezogen und über die Stangen des Wäscheständers gehängt. Auf Wäscheklammer habe ich angefangen, ganz zu verzichten. Naja, bei Strümpfen und Schlüppern nutze ich sie noch. Das Bügeleisen kommt nur dann zum Einsatz, wenn ich etwas tragen möchte, was gebügelt werden muss. Bei T-Shirts ist das eigentlich nie der Fall. Bei Blusen schon immer mal wieder, wobei es da auch Stücke gibt, die, ordentlich aufgehangen, auch ohne gebügelt zu werden, ordentlich aussehen. Hosen oder Jeans kennen das Bügeleisen so gar nicht. Ich fühle mich sehr wohl damit – wenn ich bügle, dann meist nur ein, zwei Teile. Und das lässt sich ertragen 😉 Einen kleinen Haken gibt es natürlich auch: mit meiner Methode geht ein spontanes „Ich nehme die Bluse aus dem Schrank und ziehe sie gleich an“ eben nicht. Deswegen überlege ich meist am Abend, was ich am nächsten Tag tragen möchte und ob das Bügeleisen hervorkramen muss. Eine kleine Einschränkung, mit der ich jedoch gerne lebe 🙂

    Liebe Grüße

  • Silke aus DD 08/09/2016 at 19:03

    Hallo an alle!
    Ich bügel auch nur die Hemden meiner Männer & Blusen & Kleider (vor dem Anziehen).
    Der Rest wird einfach gewaschen, gut ausgeschlagen und gleich – zum Trocknen – auf den Bügel gehangen.
    GLG Silke

  • Susanne 08/09/2016 at 19:45

    Bei mir sieht das alles etwas anders aus. Ich bin eher bügelsüchtig. Könnte keine Hose nochmal tragen, wenn sie nicht wieder gebügelt wurde und somit bügele ich jeden Abend. Allerdings nur meine Sachen, bei den restlichen Familienmitglieder fallte ich die Sachen wenn sie noch warm aus dem Trockner kommen – genau wie du, Denise.
    HG Susanne

  • Seebine 08/09/2016 at 20:39

    Ich muß mich auch zum Bügeln aufraffen,ungebügeltes mag ich nicht anziehen,das bleibt den Kindern vorbehalten,der Göttergatte will nicht bügeln,wenn er mit mir unterwegs ist möchte ich ihn aber in einem gebügelten Hemd sehen,das muß ich dann selbst bügeln. Sonst wird bügelfrei/bügelleicht gekauft,bei 800 Umdrehungen geschleudert,gut ausgeschlagen und dann aufgehangen,für den Hausgebrauch reicht das! 🙂
    P.S. Habe ich dich heute Mittag auf dem Aegidii-Kirchplatz gesehenunterwegs in Richtung Königsstrasse,in Begleitung einer blonden Dame mit Kamera?

    • fräulein | ordnung 08/09/2016 at 20:52

      Tatsächlich!!! Wie cool!
      Ja – die Fotos wird es bald zu sehen geben 🙂

      • Seebine 08/09/2016 at 22:13

        Da bin ich gespannt ?

  • Liane Weber 08/09/2016 at 20:47

    Hallo!
    Das ist gerade ein sehr passendes Thema… Habe mir, um mir das Bügeln zu erleichtern, gerade einen Handsteamer bei A**** bestellt. Heute ist das Paket angekommen und was soll ich schreiben – mit einem UK-Stecker…. Muß mir nun erst einen Adapter zulegen, bevor ich von einer eventuellen Arbeitserleichterung berichten könnte. Hatte meine Bügelwäsche in letzter Zeit auch vernachlässigt und habe mir über drei Stunden am Wochenende die Zeit damit um die Ohren geschlagen …. Wollte es aber unbedingt erledigen, denn ich mag keine ungebügelte Wäsche tragen. Da wir keine festen Zeiten haben, und nicht immer dann Zuhause sind, wenn die Wama gerade fertig ist, ginge Deine Vorgehensweise bei uns gar nicht 🙂
    Hab noch eine schöne Woche.
    Liebe Grüße aus HH, Liane

  • Michaela Schoch 08/09/2016 at 21:00

    Ich kann da so gar nicht mitreden. Seit etwa 12 Jahren bügelt mein Mann alles von unserer vierköpfigen Familie. Ihn nervt das Bügeln auch schon gewaltig da es oft auch so zwei bis drei Körbe sind. Wir nutzen unseren Trockner nur für Handtücher und Bettwäsche im Winter da der Geruch von Wäsche aus dem Garten einfach der Beste ist. Ich werde aber ein paar Tips von den Vorgeschlagenen ausprobieren damit er es einfacher hat. Vielen Dank für die netten Beiträge, die ich immer wieder gerne verfolge.

  • Brigitte 08/09/2016 at 21:02

    Das ist ja mal ein Ordnungstag nach meinem Geschmack ;ich bügele so gerne ,aber immer ziemlich zeitnah…so 3 Körbe würden mich auch nerven……aber dann Fernseher an…. und an die Klamotten“…..mein Mann meint dann zwar; meine Shirts musst Du nicht bügeln….mag aber einfach den Geruch ,beim bügeln …und bei so 30 Teilen ,die Woche ,kann ich ganz schön viele Kochsendungen u.s.w. schauen****
    l.g. Brigitte

  • Jenny 08/09/2016 at 22:10

    Mut zur Lücke! Bügeln ist völlig überbewertet. Auch ich bügel nur ausgewählte Einzelteile, dann aber auch gerne. Dann entschwinde ich in „mein“ Wäschezimmer und höre Podcasts. Das ist dann Zeit zum Alleine-sein und Abschalten von der Bande (8/5/3).
    Trocknerwäsche hole ich immer möglichst schnell raus und lege die Teile – wenn ich sie nicht gleich zusammenlegen kann – ganz glatt in den Wäschekorb. So klappt das Zusammenlegen auch später noch sehr gut. Den Tipp mit Drunterlegen merke ich mir!!!
    Und auch wir kaufen nur noch bügelfreie Hemden. Die werden nach dem Tragen nicht in die Wäsche „gestopft“, nicht zu viele auf einmal zusammen gewaschen und dann direkt aufgehängt. Klappt super.
    VG, Jenny

  • Ariane 08/09/2016 at 22:31

    Ich bügel gerne, denn dabei höre ich in aller Ruhe im Gästezimmer CDs von den Drei Fragezeichen 🙂

  • Sonja 09/09/2016 at 9:40

    Ich bügel auch nur Blusen. Mein Mann bügelt seine Hemden selber.
    So hab ich auch keinen Bügelwäsche-Stress!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir!
    Sonja

  • Mari 09/09/2016 at 10:40

    Hallo Denise und Hallo liebe MitleserInnen.
    Ganz ehrlich? Mir ging so ziemlich alles rund ums Thema Waschen auf die Nerven und ich bin froh, dass ich seit gut zwei Jahren einen sehr ausgefeilten „Plan“ habe, nach dem ich diese leider nötigen Aufgaben bewältige. Sortieren, waschen, aufhängen, abnehmen, sortieren, büglen, wegräumen… wenn man sich überlegt, wie oft man ein einzelnes Kleidungsstück in der Hand hat, obwohl man es gerade gar nicht tragen kann… Wahnsinn. Ich sortiere meine Maschinen danach, in welchem Raum die Wäsche später verräumt werden soll. Ich wasche der Reihe nach: Küchen(hand)tücher Spül- und Staublappen / Handtücher und Lappen aus dem Bad / Bettwäsche / Unterwäsche und Socken der ganzen Familie / Bunt- bzw. Feinwäsche, die nicht gebügelt werden muss / Bügelwäsche. Kommt die Wäsche aus der Maschine, sortiere ich auf dem Wäscheständer weiter (weil man sie ja ohnehin wieder in der Hand hat). Kinderwäsche auf die Flügel und den Rest von außen nach innen, so treffen sich meine und die Sachen des Gatten immer in der Mitte des Wäscheständers. Gebügelt werden die frischgewaschenen Teile, wenn sie feucht aus der Maschine kommen. Ca. einmal wöchentlich, eine Maschine. Außer Unterhemden und Schlafanzüge kommen alle Oberteile auf Kleiderbügel und werden genau so in den Schrank gehängt, sobald sie trocken sind. Zum Trocknen auf Bügeln habe ich mir eine Metallkette (statt Wäscheleine) unter die Zimmerdecke gehängt. Die Bügel lassen sich in die Kettenglieder hängen und verrutschen nicht mehr. Im Trockenraum steht hinterm Bügelbrett eine Schrankrückwand plan an der Wand. Die lege ich mir auf’s Bügelbrett und habe einen großen Tisch zum Wäschefalten. Muss damit also nicht noch ein weiteres Zimmer ins Chaos stürzen. Das klingt vielleicht alles etwas spleeny, aber es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen und erleichtert mir die Arbeit enorm. „Mal eben“ ein bißchen Wäsche abnehmen und wegräumen? Kein Problem. Ich muss keine Umwege mehr laufen.
    So.
    Und jetzt möchte ich mich dafür entschuldigen,
    dass ich bei meinem ersten Kommentar hier gleich den Bogen überspannt habe.
    Ich rede gern, das lässt sich nicht leugnen.
    Allen einen schönen Tag!
    Mari

  • Ingrid 09/09/2016 at 21:04

    Ich liebe gebügelte Wäsche, die in der frischen Luft getrocknet ist, und das Bügeln ist für mich eine Art Meditation, wo ich mich zurückziehen kann … bei schöner Musik oder einfach den Gedanken freien Lauf lassend!
    Ich betrachte den Einsatz eines Trockners für (fast) alle Wäschestücke aus ökologischer Hinsicht mit einer gewissen Skepsis.
    Liebe Denise … es passt einfach nicht zusammen, wenn Du an einer Stelle für Müllvermeidung bzw. -reduzierung und Einsatz von Mehrwegflaschen plädierst … und bei der Wäsche so ganz selbstverständlich den Einsatz des Trockners präferierst!
    Erlaube mir diese Kritik – denn diese Haltung passt einfach nicht zusammen.

  • Manuela Pankratz 09/09/2016 at 21:12

    Huhu Denise,

    Ich bin voll und ganz Deiner Meinung, bügeln wird überbewertet.
    Ich halte es da ganz genau wie Du!
    Nur das Nötigste wird gebügelt, vorher auf dem Bügel an der Luft getrocknet.
    Alles andere landet in den Trockner und wird sofort gefalten und in den Schrank gepackt.

    Es gibt für mich schönere Sachen die ich in der Zeit erledigen kann wo andere stundenlang bügel!
    Aber jeder so wie er mag (oder nicht) 😉

    Liebe knuddelige Grüße
    Manuela

  • Glückskind 16/09/2016 at 12:33

    Moin,
    ich bügle auch nicht.
    Da mein Mann Berufsmusiker ist, sieht man von seinen Hemden unter dem Frack ohnehin nur Kragen und Hemdbrust. Die bügelt er notfalls kur vorm Konzert selber. Bügelleichte Hemden haben wir natürlich sowieso…

    Ansonsten nutze ich den Trockner als Bügeleisenersatz: bei mir kommt bis auf Socken, Uhosen, Leggings und Schlafzeug alle Wäsche, die das verträgt, irgendwas zwischen 5 und 8 Minuten heiß in den Trockner. Danach hänge ich die dampfenden Teile sofort auf Kleiderbügel (kann man gut bei H&M mitnehmen!) und ziehe dabei an den Kleidern meiner Töchter auch gleich alle Rüschchen und Volants in Form. Anschließend kommen die Sachen entweder mit Bügel in den Schrank oder werden abgenommen und gefaltet. Warm falten mag ich nicht, das gibt dann so Schrankfalten, die stören mich dann doch irgendwie.
    Meistens muss ich so maximal mal einen Saum bügeln. Hosen bügle ich überhaupt nicht.

    Da ich den Anblick von Wäsche auf dem Balkon hasse (und das Hin- und Herräumen erst!) und wir im Keller das Problem haben, dass der Wasch- und Trockenraum sehr klein ist und deshalb schnell feucht wird und muffig riecht, hat sich das als die beste Methode herausgestellt, weil die Wäsche so einfach schneller trocken wird.
    Und mal im Ernst – so ein Bügeleisen verbraucht auch Strom… vor allem, wenn es viel läuft weil viel gebügelt wird. Ich bin mir da nicht so sicher, ob das am Ende ökologisch wirklich sinnvoller ist. Das funktioniert allerdings natürlich nur, wenn man den Trockner nicht über Stunden laufen lässt.

    Liebe Grüße
    Juliane

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