Büro Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag | Papierkram

06/09/2018

Liebe Denise,

Schreibst du mal einen Beitrag wie du Post/Papierkram etc. bewältigst? Das ist hier ein Ding der Unendlichkeit, sooooviele Papiere, weiss gar nicht wo die immer alle herkommen und die Stapel werden immer größer 🙁

Papierkram

Neben dem Kleiderschrank ist der Stapel mit Papierkram wohl der Ort, an dem ich am liebsten für Ordnung sorge. Dieses sortieren und aufräumen von Papieren entspannt meinen Kopf ganz besonders. Als gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte habe ich mein Sekretärinnen-Gen schon früh füttern und fördern können und mag die Einsätze bei Kunden ganz besonders, bei denen es um den Schribtisch geht!

Von daher greife ich die oben gestellte Frage heute gerne auf und habe mir überlegt, einfach mal den Weg zu zeigen, den Post und Papierkram üblicherweise bei mir einschlägt.

OrdnungsTag

Eingehende Post

Egal ob über den Briefkasten (an dem das Schild BITTE KEINE WERBUNG dran steht) oder über die Schultaschen meiner Kinder: der Papierkram wird bei uns immer direkt in der Küche vorsortiert!

Papierkram

Werbung, Briefumschläge und Folie von Zeitschriften werden direkt entsorgt.

Dann wird sortiert: wer bekommt was? Das wird dann auf die Treppe gelegt, um beim nächsten Gang nach oben im jeweiligen Zimmer verteilt zu werden.

In diesem Fall war es die Zeitung für Zoé und ein kleiner Stapel für mich, der ins Büro musste.

Papierkram

Das eine Schreiben konnte ich direkt bearbeiten und anschließend in den Papierkorb werfen.

Die Postkarte muss ich in den nächsten Tagen beantworten, also kam sie erst einmal in den Ablagekorb. Damit war dann auch schon die eingehende Post dieses Tages abgeschlossen. Nichts, was noch in der Küche oder auf dem Schreibtisch herumliegt!

AblagekorbStapel auf dem Schreibtisch

Was man auf jeden Fall und unbedingt vermeiden sollte, sind Stapel auf dem Schreibtisch! (oder auf dem Küchentisch – je nachdem, wo DEINE Schwachstelle ist …) Stapel haben immer die unangenehme Nebenwirkung, dass sie wachsen! Schneller, als Dir lieb ist.

Da hilft nur eins: konsequent – mindestens 1 x pro Woche – die Ablage bearbeiten, sortieren und abheften! Plane die nächsten 4 – 6 Wochen einen festen Tag in der Woche ein, an dem Du Dich 30 Minuten (oder max. 60 Minuten)  nur um die Ablage kümmerst! Entscheide zügig, was Du wirklich behalten musst und was weg kann und arbeite Dich von Woche zu Woche durch Deinen Papierkram.

Wenn Du konsequent und regelmäßig 30 Minuten pro Woche in diese Aufgabe investierst, wirst Du Dir zum einen eine neue Gewohnheit damit zulegen und zum anderen wirst Du sehen, wie Deine Stapel von Woche zu Woche immer kleiner werden! Versprochen!

OrdnungsTag

Mehr zu diesem Thema habe ich unter dem Titel Ablage im Büro geschrieben.

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

 

  • Anne 06/09/2018 at 7:28

    Das ist gut. Mein Thema sind allerdings diese typischen Zettel, die man immer mal wieder braucht oder aktuell nicht, aber später. Z.B. Adresslisten der Schulklasse, Infos zur Klassenfahrt in 2 Monaten, Arztüberweisungen für einen Termin, der erst in 3 Wochen ist, Rechnungen, die man wegen Retouren noch kurz aufheben muss… Hast du dazu ne Idee?
    LG Anne

    • fräulein | ordnung 06/09/2018 at 7:58

      Liebe Anne,
      gib mal oben in der Suchfunktion meines Blogs FAMILIENORDNER ein 🙂

      Viele Grüße
      Denise

  • Melanie 06/09/2018 at 10:05

    Hallo,
    ein wirklich gutes Thema! Diese 30 Minuten pro Woche investiere ich schon in den Papierkram und es geht besser mit den Stapeln. Unser Problem ist allerdings, dass wir kein Arbeitszimmer und auch keinen Arbeitsplatz haben! So sammelt sich alles, aber wirklich auch alles, auf dem Esstisch und der sieht immer entsprechend aus….
    Hast Du noch eine tolle Ideen, was man in Ermangelung eines Arbeitszimmers bzw. wenigstens eines Arbeitsplatzes tun kann?!
    Viele Grüße
    Melanie

  • Beate 06/09/2018 at 15:14

    Solche Schreiben hänge ich mit einer Büroklammer im Tageskalender an den entsprechenden Tag. Das klappt seit Jahren super.

  • Beate 06/09/2018 at 15:23

    Liebe Denise,
    dieses Thema passt heute wie gerufen Vor mir liegen 3 fette Papierstapel, die ich jetzt am Abheften bin. Steuerrelevante Unterlagen kommen sofort in eine DIN A4 Box. Aber der Rest. Ich habe Stapel, wo immer Platz ist. Das stört mich ganz schrecklich. Jetzt habe ich hin und her überlegt, warum das so ist, weil ich in den vergangenen Jahren jedes Schriftstück in kürzester Zeit hervorholen konnte. Es fehlt an Platz. Der Schreibtisch ist viel zu klein. Jetzt habe ich eine sehr praktische klappbare Geschichte zusätzlich am Küchentisch stehen und endlich den Platz und sehr viel unnötige Arbeit. Ich muss das einfach wieder in engeren Zeitabständen Abheften und doch habe ich einfach keine Lust oder keine Power dazu.
    Liebe Grüße Beate

  • Anni 08/09/2018 at 17:26

    Liebe Denise,

    wahre Worte. Im Büro nutze ich sehr konsequent eine Hängeregistratur mit Wiedervorlagekasten auf dem Tisch, der nur die Aufgaben für den Tag enthält. Damit habe ich den Kopf schon mal frei von den Dingen, die erst morgen oder eben später dran sind. Ich liebe es, die Dinge so zu bearbeiten. Zuhause bin ich leider oft nur halbherzig dabei. Ich glaube, das ist der Ausgleich für die penible Ordnung im Büro 😛 oder rede mir das ab und an doch zurückkehrende Chaos hier zuhause damit einfach schön. Nun denn… Dein Beitrag motiviert mich, heute noch den Schreibtisch anzugehen und zwar gleich jetzt nach diesem Kommentar! Keine Ausrede. Nicht planen und überlegen, sondern Tun.

    Bis die Tage wieder, vielen Dank für den gedanklichen Anstoß dazu und viele Grüße

    Anni

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