Kleiderschrank Ordnung

Aufräummethoden im Vergleich

27/06/2017

Aufräummethoden und Ordnung im Kleiderschrank

Aufräummethoden gibt es viele und jeder hat seine bevorzugte Vorgehensweise. Gerade was den Kleiderschrank angeht, sind tausende von Frauen Woche für Woche auf der Suche nach dem perfekten Weg, um hier Ordnung zu schaffen. Bei vielen scheitert es daran, dass sie sich nicht trennen können oder die Dinge lediglich von A nach B hängen, andere finden nicht die richtige Struktur, die es ihnen erleichtert, den Überblick zu behalten.

Bisher habe ich mir nicht viele Gedanken darüber gemacht, ob ich eine bestimmte Aufräummethode bevorzuge, wenn es um meinen Kleiderschrank geht. Im Grunde genommen ist es bei mir ein stetiges Projekt: jeden Tag aufs neue nehme ich meine Sachen unter die Lupe. Lieber trenne mich von einem Stück, in dem ich mich nicht wohl fühle, als das ich es hängen lasse, nur um genug im Schrank zu haben.

Aufräummethoden Wenz

Aufräummethoden im Vergleich

Die Firma Wenz hat drei Aufräummethoden unter die Lupe genommen und mich für ihr spannendes Projekt interviewt. Folgende Methoden haben sie miteinander verglichen:

  • KonMari Methode (Radikal & Strukturiert)
  • 3-Kisten-Methode (Schnell & Spontan)
  • 5-S-Methode (Stetig & Strukturiert)

Sehr ausführlich wird über die Unterschiede und Vorteile der einzelnen Methoden geschrieben.

  • Was ist der Grundgedanke der einzelnen Aufräummethoden?
  • Wie geht man vor, für wen ist was geeignet und wie hoch ist der Aufwand?

Was mir besonders gefällt sind die Checklisten für jede Methode zum downloaden.

Vielleicht findest Du damit sogar die für Dich passende Methode, um Deinen Kleiderschrank aufräumen?

Aufräummethoden WENZ

Die 5-S-Methode

Welche Methode mir vorher kein Begriff war, ist die 5-S-Methode. Da musste ich erst einmal Google befragen, um mich zu informieren.

Die 5-S-Methode entstammt einer Idee aus dem japanischen Produktionskonzept, sodass sie primär in der Produktion und somit im Job angewandt wird. Jedoch kannst Du diese Methode auch für die Ordnung in Deinem Zuhause oder in Deinen Kleiderschrank anwenden. Zuerst solltest Du jedoch wissen, wofür die 5 „S“ stehen:

  • Seiri – Separieren
  • Seiton – Sortieren
  • Seiso – Säubern
  • Seiketsu – Standards
  • Shitsuke – Selbstdisziplin

Im großen und ganzen war mir klar: Genau so gehe ich vor. Nicht nur beim Kleiderschrank.

So hängen in meinem Kleiderschrank zum Beispiel 30 Kleiderbügel. Damit muss ich auskommen, ich würde keine neuen kaufen und niemals Kleidungsstücke in meinen Schrank „quetschen“. Wenn ich mir im Herbst also ein neues Kleid kaufen würde, dann nur, wenn ich weiß, dass ein anderes Kleidungsstück bereits auf der „Abschussliste“ steht. Vielleicht eine Bluse, die nicht mehr passt oder ein anderes Kleid, was ich an eine Freundin weitergeben könnte, weil es mir keine Freude mehr bringt. Erst wenn ein Kleiderbügel leer wird, darf ein neues Stück einziehen.

Doch unter’m Strich ähnelt jede Ordnungsmethode der anderen, schließlich geht es immer darum:

  1. überflüssiges auszusortieren,
  2. das, was bleiben darf, neu zu sortieren,
  3. diese Schritte regelmäßig zu wiederholen!

Das gesamte Interview könnt Ihr auf der Seite von WENZ lesen und dort auch Bücher zum Thema Kleiderschrank ausmisten gewinnen.

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

 

 

6 Kommentare

  • Antworten Maria 27/06/2017 at 10:41

    Hallo Denise, darf ich neugierig sein – warum hast du in deinem wunderbar ordentlichen Kleiderschrank die Jeans verkehrt/links rum liegen? Der Stapel ist mir sofort ins Auge gesprungen…
    Liebe Grüße, Maria

    • Antworten fräulein | ordnung 27/06/2017 at 14:08

      Das liegt daran, dass ich meine Jeans (und fast alles andere) immer auf links wasche 🙂 so bleiben die Sachen länger schön …

  • Antworten Anita 27/06/2017 at 11:24

    Liebe Denise, das ist gar nicht so einfach, wenn man ein schönes neues Teil entdeckt hat, dafür ein schönes, älteres Teil auszusortieren… 🙂 Meist sind dann beide im Einsatz, weil man ja abwechseln will. .. 😉 . Und heute kann man zeitlose Sachen wirklich länger tragen… außer die Schnitte ändern sich mal wieder. Ansonsten halte ich viel von Ordnung und finde deinen Blog sehr inspirierend!
    lg Anita

  • Antworten Christiane 27/06/2017 at 20:31

    Bei mir ist leider das Problem, dass Sachen in 2 Größen im Schrank hängen habe: die ich pass im Moment nur in L-Größe und die ich möchte gern wieder in M passen habe aber noch keine Diät geschafft- Sachen. Das macht den Schrank furchtbar voll und trennen kann ich mich auch schlecht, falls es mit dem abnehmen doch Mal klappt.

    • Antworten Alex 29/06/2017 at 18:36

      Hallo Christiane,

      auch ich hatte mal eine größere Kleidungsgröße als jetzt wieder…
      Ich hatte dann aber dennoch den Entschluss gefasst, dass nur noch Kleidungsstücke in meinem Schrank sein sollen, die passen und in denen ich mich wohl fühle. Die anderen habe ich aussortiert. Teilweise entsorgt und ein paar Lieblingsteile an einem anderen Ort aufbewahrt. Ich fand es nämlich durchaus deprimierend, immer wieder Kleidungsstücke zu sehen, die ich mal gerne getragen habe, die dann aber nicht mehr passten.
      Und als ich dann durch eine langfristig geänderte Ernährung abgenommen hatte, habe ich auch (mit Freude… 😉 ) alle zu großen Kleidungsstücke aussortiert.
      Alles Gute!

  • Antworten Ulla 28/06/2017 at 19:25

    Die Idee mit den 30 Kleiderbügeln gefällt mir. Ich bin dann mal zählen…
    Herzlichst Ulla

  • Antworten

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