Kinderzimmer Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag | Kindersachen richtig aufbewahren

14/09/2017

Liebe Denise,

eigentlich denke ich in Ordnungsdingen oft wie du: Dinge weggeben, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Gleichzeitig finde ich es jetzt so toll, dass meine Schwiegermutter Spielsachen meines Mannes aufbewahrt hat, mit denen jetzt mein Kind spielt, z.B. Duplo oder Autos. Aber es hat auch einfach was mit dem Platz zu tun, und wir können nur sehr begrenzt Dinge aufbewahren. Ich stoße jetzt schon mit Kinderkleidung an Grenzen, wobei dies Sachen für ein potenzielles weitere Kind sind, was wir uns aber nicht so schnell wünschen.
Wie hast du es denn damit gehalten? Hast du zwischen den Kindern alle Sachen aufbewahrt, die man für ein Baby/Kleinkind so braucht?

Ordnungstag Kindersachen

Kindersachen aufbewahren?

Meine Eltern haben aus meiner Kindheit eine Kiste mit Barbiesachen und eine Kiste mit Lego für mich aufbewahrt. Als der Zeitpunkt kam, an dem sie mir diese Kisten für meine Kinder vorbeigebracht haben, war die Freude auf meiner Seite wohl größer als auf der Seite meiner Kinder.

Meine Tochter war interessiert an den Kleidern für die Barbies, doch die Puppen an sich sind in den knapp 20 Jahren nicht wirklich schöner geworden. Die Haare waren zusselig und die Gesichter fleckig.

Ebenso war es mit meiner – wirklich ansehnlichen – Legosammlung. Wie habe ich die Feuerwehr damals geliebt! Das Weihnachtsfest ist mir noch so gut in Erinnerung, weil mein Papa gefühlt drei Tage lang mit mir auf dem Boden gesessen und gebaut und gespielt hat.

Schöne Kindheitserinnerungen konnte ich also mit dem Inhalt dieser Kisten verknüpfen, doch unter’m Strich haben meine Kinder nie wirklich mit meinen Spielsachen gespielt, denn zum einen waren die neuen Barbies viel viel schöner und die Feuerwehr ließ sich nie wieder komplett aufbauen, denn es fehlten zu viele wichtige Steine.

Dann kam meine Schwiegermutter und brachte einige Playmobil-Schätze ihres Sohnes mit. Auch dort war ein Wochenende lang ein „Ohhh“ und „Aaaah“ zu hören. Doch am Ende wurde nie mit dem alten Kamerawagen oder Polizeiauto gespielt.

Diese Beobachtungen haben mich dazu gebracht, nichts in dieser Form für meine Enkelkinder aufzubewahren.

Kindersachen aufbewahren

Kinderkleidung

Fahrräder, Inlineskates und Fahrradhelme haben wir oft aufbewahrt und an das jüngste Kind weiter gegeben, doch bei Kinderkleidung verhält es sich ähnlich wie oben beschrieben.

Als ich vor 17 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde, wurden mir von vielen Menschen Kindersachen angeboten. So kam ich zum Beispiel günstig zu einer Wickelauflage für die Badewanne (tolles Teil!) – doch all die lieb gemeinten Kartons mit Kinderwäsche war teilweise unterirdisch. Ich bekam Sammlungen von Erstlingsausstattungen, wo die Kinder selber schon 10 oder 12 Jahre alt waren. Die Sachen waren muffig und jenseits von Gut und Böse und zeigten mir, wie sehr Menschen an Dingen hängen!

(und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Menschen froh waren, endlich ihre Sachen los zu werden … paradox!)

Deshalb habe ich die meiste Kleidung immer direkt an andere Familien weiter gegeben, denn das Verkaufen von Kinderkleidung finde ich persönlich sehr mühselig. Ab und zu habe ich mal ein Teil von der großen Tochter aufbewahrt, so dass sich Jahre später die kleine Tochter darüber freuen konnte. Doch den Großteil der Anziehsachen habe ich weiter gegeben, sobald sie zu klein wurden.

Natürlich macht es Sinn, Sachen aufzubewahren wenn man weitere Kinder geplant hat. Doch viel zu oft habe ich mitbekommen, wie solche Sachen dann doch nicht angezogen wurden, weil sie einfach vergessen wurden.

Kindersachen

Kindersachen richtig aufbewahren!

Meine Empfehlung, um Kindersachen richtig aufzubewahren:

  • Kleidung, die zu klein geworden ist, in eine Kiste legen (ideal sind durchsichtigen Kisten mit Deckel, z.B. vom Möbelschweden)
  • Kiste mit der Größe beschriften wie 50/56 und 62/68 oder 2-3 Jahre – niemals zu viel durcheinander!
  • Sobald das Geschwisterkind diese Größe hat, den Inhalt noch einmal durch sortieren, waschen und in den Kleiderschrank legen
  • Sind die Kisten stapelbar, behält man besser den Überblick und übersieht nichts

Im übrigen haben Sammlungen von Kinderkleidung, die man in irgendeiner Ecke des Raumes sammelt, die doofe Angewohnheit, dass sie wachsen. Sie werden größer und größer, bis man den Überblick komplett verliert. Das haben solche Sammlungen einfach an sich!

Also: lieber einmal mehr überlegen, ob man etwas wirklich aufbewahren möchte (und vielleicht auch bis wann) oder diese Sachen besser zeitnah weiter geben, damit sie zum Einsatz kommen können, bevor keiner sie mehr haben möchte. Denn mal ganz ehrlich: ein Kinderwagen oder eine Babywippe nicht schöner, wenn man sie 5 Jahre herumstehen lässt.

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

p.s. wie das mit den durchsichtigen Kisten aussehen kann, habe ich in DIESEM Beitrag gezeigt

 

 

 

15 Kommentare

  • Antworten Jutta 14/09/2017 at 7:58

    Guten Morgen liebe Denise,
    meine Eltern haben die Spielsachen meines Bruder und mir bei sich behalten. So müssen meine Kinder kein Spielzeug mit zu Oma und Opa nehmen, wenn wir dort zu Besuch sind.
    Was ich schön fand: meine Großeltern haben eine kleine Schachtel mit Spielzeug meiner Mutter und Onkel aufbewahrt – mit den Dingen habe ich als Kind schon spielen dürfen und nun hatten meine Kinder auch bei den Urgroßeltern ein Kistchen.
    Die Sachen meiner Kinder habe ich auch jahrelang an sämtliche Freundinnen weitergegeben mit der Bitte um Rückgabe (außer sie waren hinüber), da wir auf das Kind meines Bruders gewartet haben und es klar war, dass sie unsere Sachen übernehmen würden. So hat sich unser BabyBay richtig gelohnt – es liegt mittlerweile das fünfte Kind darin :o) . Die Kleidung bringe ich jetzt allerdings zum Basar bzw. geb sie so weg, da sie, wie Du schreibst, ja nicht besser wird.
    liebe Grüße
    Jutta

  • Antworten Maria 14/09/2017 at 7:59

    Liebe Denise,
    mit diesem Thema beschäftige ich mich schon einige Zeit.
    Auch mein Mann hat Spielsachen von sich aufgehoben (bzw. die Schwiegermutter), aber mehr als ein kurzes Aufflackern der Kindheit (des Mannes) bei der Herausgabe an die Kinder war leider nicht….
    Ich halte wenig vom Horten von Gegenständen.
    Wir haben seit 13 Jahren eine handgefertigte Wiege (in der 2 Kinder für jeweils 3 Monate gelegen haben) zu Hause, die wir als Hochzeitsgeschenk bekommen haben.
    Nachdem wir sie nicht mehr brauchen, würde ich sie gerne verkaufen, aber das Ding will anscheinend keiner!
    Mir tut das Herz weh.
    Ich persönlich halte es fur Ressourcenverschwendung, sie jahrzehntelang aufzubewahren, damit sie irgendwann für die Enkelkinder benutzt werden kann. In der Zwischenzeit wäre sie für viele Babies nutzbar,
    Lg Maria

  • Antworten Helga 14/09/2017 at 8:05

    Liebe Denise,
    grundsätzlich bin ich auch für weggeben und weiterreichen von Kindersachen, besonders von Kleidung und großen Teilen, wie Kinderwägen etc.. Bei Spielsachen habe ich über Generationen andere Erfahrungen gemacht. Ich selbst liebte alte Teile vom Dachboden, meine Tochter spielte mit Hingabe mit meinen alten Puppenstubenmöbeln und mein Enkel begeistert sich mit Playmobil, Duplo und Bauernhoftieren seiner Mama ebenso wie über alte Autos von Papa und Opa! Diese Spielsachen sind für ihn genauso schön und wunderbar wie neue Teile und teilweise sogar formschöner.
    Liebe Grüße – Helga

  • Antworten Jacky 14/09/2017 at 9:08

    Also Kleidung hab ich nur einen Strampler aufgehoben, der den ich gekauft hab als ich wusste, dass es ein Junge wird und die kleinen Schuhe, mit denen er durch die Wohnung getappelt ist.
    Hinzu kommen Bücher, die ich schon als Kind verschlungen hab oder die er geliebt hat. Das sind aber vielleicht 5 und nicht die Massen. Ich hatte im Keller einen riesigen Karton mit Lego, wird ja nicht schlecht, nachdem die Mäuse von meinem Bruder nun 6 und 10 Jahre sind und gern Lego spielen wurde der Karton dort zwischen genutzt und landet irgendwann wieder in meinem Keller für die nächste Generation, aber das wird ja auch nicht schlecht. Playmobil hat meiner damals vieles verkauft und das Geld ist auf seinem Sparbuch gelandet.
    Manchmal ist es gut nicht viel Platz zu haben.
    Liebe Grüße Jacky

  • Antworten Lili 14/09/2017 at 11:11

    Liebe Denise,

    in Deinem Beitrag ist mir eine Passage besonders aufgefallen:
    „…Die Sachen waren muffig und jenseits von Gut und Böse und zeigten mir, wie sehr Menschen an Dingen hängen!
    (und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Menschen froh waren, endlich ihre Sachen los zu werden … paradox!)“

    Ich glaube, dass Du damit einen ganz wichtigen Gedanken ausgesprochen hast. Nicht alles heben wir auf, weil wir es selbst wieder nutzen werden oder auch nur davon ausgehen. Sondern es fällt schwer, Dinge, die noch nutzbar sind, einfach wegzuwerfen. Man möchte sie gern einer weiteren Nutzung zuführen und hebt sie für diesen Moment auf.

    Über das Lesen Deines Blogs schon längere Zeit weiß ich inzwischen, dass genau das, nämlich Aufheben für einen ungewissen Moment, der vielleicht nie kommt, gerade keinen Sinn macht.

    Ich merke aber selbst, wie schwer mir das Wegwerfen fällt und wie schwer bzw. zeitlich kompliziert es sich oft darstellt, sich im Moment des Aussortierens zu überlegen, wo man diese Dinge hingeben kann, so dass sie ggf. noch genutzt werden. Also lege ich sie zur Seite und bin schon einige Wochen später mit demselben Gedanken beschäftigt (es sei denn, ich habe es so „schön“ weggelegt, dass ich längere Zeit überhaupt nicht darüber stolpere).

    Letztlich merke ich dann doch immer wieder: Jetzt entweder direkt in die Kiste „Zum Mitnehmen“ und raus vors Haus oder wegwerfen.

    Manchmal kann ichs , manchmal nicht.

    Jedenfalls Danke, dass Du immer wieder daran erinnerst.
    Lili

  • Antworten Ulla 14/09/2017 at 11:37

    Ich habe zwar noch keien Kinder – aber ich habe es bei meiner Schwester mitbekommen. Diese FLut an Kinderkleidermärkten und was dort zum Teil angeboten wird für einen horrenden Preis in einem nicht mehr besonders guten Zustand. Und der Aufwand – meine Schwester hat dem irgendwann entsagt und hat die Dinge die meinem Neffen nicht mehr gepasst haben der Kleiderkammer gegeben oder bei uns gibt es eine Art Sozialkaufhaus.

    • Antworten Nanne 19/09/2017 at 12:22

      Liebe Denise,
      danke für die Beantwortung meiner Frage! Das hat mich gerade sehr gefreut, als ich deinen Beitrag las und dachte: hä, hab ich das nicht letztens geschrieben?!? Das hat mich gefreut deine Antwort zu lesen, auch wenn ich es jetzt doch bisschen anders mache.

      Bei uns wird das (meiste) Spielzeug des Papas tatsächlich bespielt, aber in der Maße ist es echt viel und auch ich werde eine Lösung finden, dafür dass da noch mehr zu uns kommen wird (und ggf. weitergereicht wird, je nach Zustand. Es gibt aber sogar altes DDR-Spielzeug, was man über ebay Kleinanzeigen verkaufen kann). Die Sachen sind wirklich in einem guten Zustand.
      – > Ich werde aber nicht so viel aufbewahren, da wir erstens gar nicht den Platz dafür haben und man gewisses Spielzeug (wie Lego/Duplo im Gegensatz zu Kleidung wirklich verkaufen kann). Im Moment ist aber sowieso alles, was wir haben in Benutzung.

      Der Kinderwagen ist schon weg. Bei Kleidung handhabe ich das mit den Kisten (den alten Beitrag hatte ich gelesen), da wir uns ja wirklich noch ein zweites Kind wünschen und auch nicht geschlechtsspezifisch kleiden, habe ich jetzt beschlossen, die Kleidung erstmal weiter aufzuheben. Oder ggf. nochmal zu verleihen, allerdings haben die meisten Freundinnen schon genug andere Freundinnen mit Unmengen an Kleidung. Außerdem probiere ich mal Räubersachen, die Kleidung und Schuhe verleihen.

      Sachen, dann später nochmal neu zu kaufen (wie in einem Kommentar genannt), ist für mich keine Variante, da es mir auch um den ökologischen Aspekt geht und unsere Sachen in einem trockenen Keller bewahrt werden. Ich glaube nicht, dass die dort muffig werden können. Alle Kleidung, die mir nicht gut gefallen hat, oder die wir kaum anhatten, habe ich auch schon aussortiert. Das sind nur noch die Lieblingsstücke da. Aber wenn man mehr als 3 Jahre Altersunterschied haben wird und ein großes Kind hat, was durch die Größen 56 bis 86 nur so durchgerast ist, dann kommt da schon was zusammen.

      Und den späteren Kind oder Enkel Recht machen, das ist vermutlich schwierig: ich finde es nett, dass meine Eltern auch paar Duplo-Sachen aufgehoben habe, aber ich wäre auch sehr, sehr froh, wenn sie weniger Gerümpel und was weiß ich was im Keller hätten, während andere Kommentatorinnen ja schreiben, dass sie es schade finden, dass es von ihnen nichts mehr gibt.
      Mir graut es sehr davor irgendwann mal den Haushalt meiner Eltern aufzulösen und ich würde mir wünschen, dass sie selbst sich mit den Sachen mal beschäftigen würden.
      LG Nanne

  • Antworten Abigail 14/09/2017 at 16:02

    Hallöchen,

    also bei uns selbst, war es ganz anders mit den Spielsachen, die wir von unseren Eltern „geerbt“ hatten. Mit den Barbi-Puppen meiner Mutter habe ich zwar nicht ganz so viel gespielt, aber das lag hauptsächlich daran, dass ich nicht das Barbimädchen war, aber mit dem Lego meiner Eltern haben ich und mein Bruder sehr viel gespielt.
    Meine Eltern hatten aber kaum Sets und so, sondern nur einzelne Steine, vielleicht hat das aber auch die Wiederverwendbarkeit erhöht.

    Viele Grüße,
    Abigail

  • Antworten Steffi M. 14/09/2017 at 18:58

    Hallo Denise,

    meine Tochter wird nächste Woche 12 und ich habe bis vor ca. 2 Jahren alles in Kartons gepackt und auf den Dachboden gestellt.

    Bis ich (wahrscheinlich dank dir und deines Blogs) irgendwann da oben stand und mit Schrecken die Wand aus Kartons mit anderen Augen sah.

    Seit dem habe ich einiges verschenkt, verkauft und gaaanz viel gespendet. Fertig bin ich noch nicht, aber es wird.

    Dinge, die ich behalten möchte, sind in durchsichtigen Boxen sowie meine Weihnachts/Oster/Herbstdeko und Faschingskostüme.

    Danke für deine tollen Tipps und die Motivation. Ich freue mich immer schon auf den Donnerstag.

    LG Steffi

  • Antworten Astrid 14/09/2017 at 20:57

    Hallo Denise,

    Nun ja ich habe 3 Kinder und habe die Sachen immer aufgehoben. Immer wenn die nächste Größe anstand hab ich dann den passenden Karton hochgeholt. Mir gefallen die Sachen auch heute noch. Muffig riecht nichts, ich habe sie immer frisch gewaschen verpackt. Ich bin froh dass ich sie noch habe, auch wenn viele Teile schon 6 Jahre alt sind. Nach 3 Kindern ist das meiste dann durch und wird gespendet. Was noch schön ist verkaufe ich weiter.
    Sachen wie die Holzeisenbahn oder Lego heben wir auf, auch andere Holzspielsachen.
    Meine Eltern haben viel von meinen Spielsachen entsorgt. Ich hatte damals keinen Platz dafür. Heute bin ich ein bißchen traurig darüber.

  • Antworten Karline 14/09/2017 at 22:59

    Hallo,

    Ich kann Abigail nur beipflichten.
    Da wir reichlich Platz haben, heben wir Spielsachen unserer Kinder für unsere Enkel (in 20 Jahren??) auf.
    Dabei hat sich heraus kristallisiert, dass ich von den Lego Duplo Steinen nur die normalen Steine aufbewahre, keine Sets oder aktuelle Trends.

    Ansonsten ist es bislang vor allem das Kleinkind-Spielzeug und hier vor allen sie Holzsspielsachen, allen voran das Kaufmannsladen Zubehör, aber auch sehr schöne Kasperle Figuren, mit denen unsere Kinder aber nie gespielt haben.
    Und natürlich der selbst gezimmerte, zeitlose Reitstall aus Holz vom Opa und den Bauernhof und das Puppenhaus, das mein Vater schon für meinen Bruder und mich gebaut hatte.
    Alles sehr zeitlos und neutral…
    Die Playmobilfiguren hebe ich derzeitig noch auf, aber vielleicht kommen die auch noch weg…… Da gibt es später Mal bestimmt aktuellere. Hätte ich Schleich Figuren, würde ich sie nicht weggeben, die sind ja wiederum sehr zeitlos……

    Es hilft, von Zeit zu Zeit die Kisten durchzugehen. Es wird einem mit jedem Mal weniger Dinge wichtig….

    Kleidung habe ich anfangs viel aufgehoben, für die Geschwister (3 Kinder mit je 2 Jahren Abstand).
    Jetzt wandern die Sachen die von Kleiderschrank Sohn 1 zu Kleiderschrank Sohn 2. Die Kleidung der Tochter gebe ich direkt in die Kleiderkammer.

    Unsere Kinder haben zum Glück eher wenig Spielzeug und große Zimmer….

  • Antworten Eva Blöchl 15/09/2017 at 7:57

    Meine Schwägerin hat die Babysachen ihrer 3 Kinder auf den Dachboden meiner Schwiegereltern geschleppt. Jetzt nach 17 Jahren ist das Plastikspielzeug zerbrochen, da zu viel Hitze und Kälte dort oben. Da ich gerade dieses Haus entrümpel, kann ich nur den Kopf schütteln über die total versudelten Kleidungsstücke. Alles alt und aufgetragen. Ich hab leider ALLES direkt in die Mülltonne befördern müssen. Wirklich schade um die ganzen Dinge
    Mein Fazit:
    entrümpeln befreit ungemein
    Bei fremden Sachen tut es auch gar nicht weh

  • Antworten Annegret 15/09/2017 at 10:10

    Meine Mama hat noch Spielzeug von meiner Nichte aufgehoben. Das ist nun so 13 Jahre alt, also noch im Rahmen. Sie behält es ebenfalls bei sich, wenn unser kleiner Mann zu Besuch kommt. Ein Tipp noch zum Thema platzsparend Kleidung aufbewahren: Wir heben ebenfalls Kleidung für ein eventuelles zweites Kind auf. Dafür sortiere ich auch nach Größe und packe es dann in Vakuumbeutel, welche mit dem Staubsauger vakuumiert werden können. So bleibt die Kleidung auch auf Dachböden und in Kellern etwas frischer und Schädlingsgeschützt 🙂

  • Antworten Melanie 15/09/2017 at 13:25

    Ich habe meine Spielsachen zum größten Teil verkauft und bin heute auch gar nicht traurig darüber. Es gibt immer so viel schönes neues, was man auch wieder haben mag. Mein Mann hat noch alles, vor allem viel Lego das wird nach unserem Umzug zu uns kommen und mir graust es etwas davor. Meine Eltern haben auch noch das ganze Lego von meinem Bruder, damit spielt mein Sohn jetzt immer, wenn wir dort sind.
    Kleidung wollte ich zuerst alles aufheben. Es wurde aber zu viel und ich musste feststellen, dass vieles vergilbt, obwohl ich es sauber weg gepackt habe. Also habe ich einen Teil aussortiert und mit dem Rest waren wir zwei Mal beim Trödelmarkt. Den (noch schönen) Rest hebe ich jetzt erst mal auf, vielleicht kommt ja doch noch ein zweites Kind in absehbarer Zeit.
    Den Kinderwagen habe ich auch verkauft, einfach weil ich mir dachte irgendwann findet man ihn unmodern, dann will ihn auch keiner mehr, auch wenn er noch in tollem Zustand ist. Außerdem macht neu kaufen auch immer wieder Spaß 😊
    Sobald das Kinderthema abgeschlossen ist, werde ich nach und nach alles weggeben/verkaufen. Ich möchte nicht Kisten von Spielzeug horten.

    Wenn man mehrere Kinder mit kurzem Abstand bekommt, macht es bestimmt am meisten Sinn die Sachen aufzubewahren.

  • Antworten Kathy 17/09/2017 at 13:22

    Hallo Denise,

    auf dem Dachboden meiner Eltern schlummerten jahrelang meine Barbies, dazu der Barbie-Camper, die Einrichtung, das Fahrrad, die Kleider – da ich schn 50 bin, noch in der damals üblichen guten Qualität (und nicht wie heute üblich rosa – glitzer – Sollbruchstelle!).

    Meie Mutter hat mir vor Jahren gesagt, sie hätte alles weggegeben.

    Naja – manches hätte ich gern behalten, doch dann war das halt so.

    Nun ziehen meine Eltern um – und siehe: nix ist weggeben worden! Alles da!

    So ärgerlich, denn nun ist auch die jüngste Freundin meines Sohnes aus dem Barbie-Alter raus 🙁

    Man sollte sich also immer merken, was man noch hat – sonst ist es zu spät.

    Liebe Grüße
    Kathy

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