Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag | Ordnung im Kopf

01/06/2017

Ordnung im Kopf- wünschen wir uns das nicht alle?

In der vergangenen Woche wurde ich gefragt:

Wie ordnest du deine Gedanken und neue Ideen?

Was hilft dir, wenn so viel in deinem Kopf ist?

Ordnungstag

Das ist eine schöne Frage, die ich noch vor einem Jahr nicht hätte beantworten mögen. Im vergangenen Jahr habe ich gedacht, dass niemals Ordnung oder Ruhe in meinem Kopf einkehren wird. Aber heute bin ich so entspannt und mit mir selbst im reinen, dass ich guten Gewissens etwas zu dieser Frage schreiben kann!

Schreiben ist das Stichwort!

Schreiben hilft mir IMMER, um Gedanken und Ideen zu sortieren!

Es kann passieren, dass ich Mitten in einem Gespräch einen Gedankengang habe und mich entschuldige, weil ich eben den Gedanken festhalten und aufschreiben muss. Das sind oft die besten Ideen!

Ordnung im Kopf Ordnungstag

Ich habe immer ein Heft und einen Bleistift griffbereit. Neben dem Computer, in der Handtasche oder in der Küche. Habe ich mal nichts griffbereit, dann muss die Notizfunktion meines Handys herhalten. Schwierig wird es nur, wenn zu viel im Umlauf ist, wenn die Gedanken überall verteilt und damit unübersichtlich werden. So ging es mir eine zeitlang, bis ich die Anzahl meiner Notizhefte radikal runtergeschraubt und nur noch mit einem gearbeitet habe.

Mittlerweile brauche ich kein Gedanken-Heft mehr neben meinem Bett. Dadurch, dass ich meist von Zuhause aus arbeite und den ganzen Tag nichts anderes mache, als Gedanken aufzuschreiben und umzusetzen, bin ich in der Lage, spätestens um 20 Uhr alles zuzuklappen und Feierabend zu machen. Im Bett wird nur noch zur Entspannung gelesen – Gedanken werden dann nicht mehr gewälzt!

Diese Entwicklung ist mir allerdings erst jetzt, beim Schreiben dieses Beitrages, richtig bewusst geworden!

Was mir manchmal schwer fällt: Prioritäten setzen! Habe ich beispielsweise drei Projekte, an denen ich arbeite oder schreibe, kann es schon mal vorkommen, das ich mich erst um das Projekt kümmere, für das ich noch die meiste Zeit habe. Projekte, die in den nächsten 24 Stunden fertig sein müssen, erledige ich dann erst auf den letzten Drücker. Das ist doof und erzeugt unnötigen Stress, deshalb schreibe ich meine Prioritäten auf, damit ich diese auch wirklich nach und nach abhake.

Mein Masterplan

Meine wichtigste Hilfe, um Ordnung im Kopf herzustellen ist allerdings der große Kalender, der immer neben meinem Computer liegt. Er ist mein Masterplan, an dem ich mich entlang arbeite und immer sehe, was in den kommenden Wochen anliegt und wann ich mir welche Gedanken zu welchen Themen machen muss. Ohne ihn wäre ich komplett aufgeschmissen!

Ordnungstag im KopfNoch mehr zum Thema

Wer noch mehr über Listen lesen möchte, kann meinen Beitrag „Unordentliche Tage und hilfreiche Listen“ lesen oder aber aus der To-Do-Liste eine „Could-Do-Liste“ machen.

Und wie schafft Ihr Ordnung im Kopf? Wie sortiert Ihr Eure Gedanken und neuen Ideen?

Ordentliche Grüße

Denise

6 Kommentare

  • Antworten Tobia | craftaliciousme 01/06/2017 at 8:48

    Liebe Denise,
    Ordnung im Kopf ist manchmal schon eine echte Herausforderung.
    Aber auch ich habe angefangen alles aufzuschreiben. Ich habe z.B ein Notizbuch für To-Do listen angelegt. Je nachdem wie viel ansteht wird das tage- oder wochenweise geführt. Und zwar von hinten startend. Denn vorn sind allgemeine Listen drin wie: zu verkaufen, Blog to-dos, was ich schon immer mal machen wollte, Sachen die lernen möchte etc. das sind Listen die lange dauern und wo häufig mit der Zeit Sachen weg fallen. Mit dem System komm ich gut hin.
    Es gibt aber auch noch viele andere Bücher und online Listen. Die müsste ich mal wieder aufräumen. Ich wünsche dir einen schönen Tag und viel wundervolle Ideen,
    Tobia

  • Antworten Susanne 01/06/2017 at 10:51

    Liebe Denise,
    ich danke dir von Herzen für diesen Artikel! 😉 Das mit dem Notizbuch ist eine so gute Idee. Warum bin ich da bisher nie selbst draufgekommen? So versuche ich immer, alles in meinem Kopf zu speichern und es irgendwann, wenn ich mal Zeit habe, aufzuschreiben. Aber so gehen viele gute Ideen flöten, einfach, weil es zu viel ist. Auch das mit den Prioritäten probiere ich aus. Das ist bestimmt ein gutes Gefühl zu wissen, dass man die wichtigsten Dinge schon geschafft hat. Magst du mir noch verraten, wo du so schöne Notizbücher findest?
    Alles Liebe,
    Susanne

  • Antworten Lili 01/06/2017 at 11:48

    Danke für diesen Beitrag. Mir geht es genau so und zugleich nehme ich wahr, dass durch das Smartphone vielfach die Fähigkeit zum Schreiben weniger wird. Häufig wundern sich die Menschen, wenn ich mein Notizbuch herausnehme und etwas aufschreibe. Sie scheinen das kaum noch als Möglichkeit für sich zu sehen.

    Schade, denn allein durch das Aufschreiben selbst, beginne ich meine Gedanken zu sortieren.

  • Antworten Karen Heyer 02/06/2017 at 20:04

    Außer meinem Notizbuch habe ich noch eine große Kladde für Gartenskizzen und Rezepte. Und in beruflich bewegten Zeiten habe ich durchaus einen Notizblock in der Nachttischschublade. Ich kenne mich. 3 oder halb 4, Gedanken- oder Ideenfeuerwerk. Hab ich dann nichts zum Notieren, kann ich das weiterschlafen vergessen
    Hab ein schönes Pfingstfest 😊
    LG Karen

  • Antworten Isabella 03/06/2017 at 19:23

    Liebe Denise, welchen Kalender nutzt du? Einfach einen Standard-Kalender oder einen besonders schönen? Ich hab dieses Jahr den weekview business planer ausprobiert und finde den schon ganz gut. Aber ich bin da sehr experimentierfreudig. 😉
    Liebe Grüße

  • Antworten Mona 06/06/2017 at 19:15

    Liebe Denise,

    mir hat der Tipp mit dem Yumie Planer sehr geholfen. Der Beitrag ist, glaube ich, schon etwas länger her. Dort notiere ich natürlich alle Termine, aber erstelle dort auch meine monatlichen todo-Listen. Das hilft mir sehr! Aber ich bin ein Kopfmensch, da reicht eine Liste manchmal nicht aus 😉

    Liebe Grüße

    Mona

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