Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht?
Diese Frage stelle ich jedes Wochenende. Ich zeige 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu. Wer Lust hat, kann gerne beim Wochenglück-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntagabend verlinken. So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.
Upleven
Mir war das Hotel UPLEVEN in Wremen bereits ein Begriff, bevor ich die Einladung dorthin erhielt. Im vergangenen Jahr hatte ich mit einem Wochenende im HAUS DER STILLE geliebäugelt, weil eine Yogalehrerin, der ich bei Instagram folge, dort ein Retreat angeboten hat.
Upleven ist übrigens plattdeutsch und bedeutet aufleben.

Somit war ich mit dem Konzept des Hauses bereits vertraut und habe sofort zugesagt. Zu meinem großen Glück durfte meine Tochter Paula mich begleiten und so haben wir zusammen eine einmalige Auszeit an der Nordsee verbracht.
- Kein WLAN, kein TV,
- dafür 3 x am Tag 30 Minuten meditieren,
- 1 x am Tag Yoga,
- 3 köstliche Mahlzeiten pro Tag (vegetarisch – zum Teil auch vegan)
- die ersten 15 Minuten einer Mahlzeit wird geschwiegen,
- wunderbar große Zimmer mit einer reduzierten Einrichtung
Das sind so die Eckdaten vom Wochenende.
DAS HAUS DER STILLE
Was sich jedoch nicht in Zahlen, Daten, Fakten aufzählen lässt, ist die Stimmung in diesem Haus. Die Atmosphäre, das Miteinander, die Ruhe. Kein Massentourismus, dafür ein heimeliges Gefühl, wohl auch, weil alle in Hausschuhen oder Socken unterwegs sind.

Gäste haben auch die Möglichkeit, sich ein rotes Band umzuhängen, was bedeutet, dass sie schweigen – und somit nicht angesprochen werden möchten.
Einen schöneren Ort für die innere Einkehr kann ich mir kaum vorstellen und das Upleven ist somit ein Haus der ganz besonderen Art. Früher ein ganz klassisches Hotel, heute ein Ort, an dem sich sowohl der junge Start-up Typ aus Berlin mit Burnout gut aufgehoben fühlen kann als auch Renate aus Recklinghausen, die ihre eigene Batikkollektion trägt. Vorurteile oder Schubladendenken haben hier nichts verloren. Hier darf jeder einfach nur sein. Mit sich.

Jede Meditation ist anders
Ich meditiere schon seit einigen Jahren fast täglich. Und doch war die Erfahrung, 3 Mal am Tag jeweils 30 Minuten zu meditieren sehr besonders. Morgens um 7 und Abends um 20 Uhr wurde jeweils in Stille meditiert, Mittags dann eine geführte Meditation. Besonders die geführte Meditation am Samstag hat mich auf ganz besondere Weise berührt. Erst hat mich die wunderbare Stimme von Manu getragen – und dann gab es diesen einen Punkt und die Tränen sind geflossen. Aber auch das darf sein und ist gut. Und am Ende auch sehr heilsam.

Zudem hatten wir an drei Tage wunderbares YIN-YOGA mit Yvonne. Auch sie hat eine so wunderbare Art mitgebracht, dass wir alle sehr glücklich und selig waren. Für viele gab es am Samstag die erste Sound Bath Session (also mit Klangschalen). Auch das war ein ganz besonderes Erlebnis. Meine Tochter hat direkt im Anschluss nach einem ähnlichen Angebot in Norwich gegoogled, weil sie so begeistert war.


Einmal Entschleunigen, Herunterkommen, Fühlen, bei sich selber einchecken. Das war ein so nährendes Wochenende, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe.
Und die Nähe zum Meer? Unbezahlbar.


Auch das Essen im Upleven sagenhaft. Immer vegetarisch, regional, saisonal.
Und dadurch, dass man die ersten 15 Minuten einer Mahlzeit in der Stille bleibt, nimmt man die Mahlzeiten noch einmal viel bewusster wahr. Mehr Achtsamkeit geht fast gar nicht.

Ich habe schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mal ein Wochenende oder gar eine ganze Woche in einem Schweigekloster zu verbringen. Aber jetzt, wo ich DAS HAUS DER STILLE in Wremen kenne, möchte ich lieber nur noch hierhin, wenn es mir im außen mal wieder zu viel wird.
Alle Infos zu dem Haus findet Ihr über DIESEM Link.
Entspannte Grüße
Denise






5 Kommentare
Das klingt ja nach einem superentspannten Wochenende. So etwas würde mir zurzeit auch sehr gut tun. Ich habe mir den Link direkt mal abgespeichert. Vielen lieben Dank fürs Teilen.
LG Ute
Hallo Denise, das klingt wirklich nach einem sehr schönen und wohltuenden Aufenthalt! Das könnte mir auch gut gefallen.
Meine Glücksmomente der Woche bestanden diesmal u. a. aus Polarlichtern, ersten Frühlingsblühern und einem Kaninchenloch.
https://steady.page/de/gluecksmomente/posts/a097e587-5993-40bf-acde-a142254ac741
Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Maike
Was für ein besonderes Wochenende! Und du hast es auch so schön beschrieben, sodass ich mir die Atmosphäre dort gut vorstellen kann.
Liebe Grüße
Heike
Liebe Denise,
was für ein schöner Wochenrückblick! Danke dafür! Diese Auszeit klingt einfach wunderbar entspannend und erholsam. Leckeres Essen, Meditationen, Ruhe, Yoga – was gibt es Besseres.
Ich war im letzten Jahr in einem Schweigekloster, das kommt aufenthaltstechnisch definitiv NICHT an dein Erlebnis hin (eher kühl und kahl, das Essen war auch kein Highlight, kein Meer in Sicht)!
Dennoch inspiriert es mich gerade, darüber einmal zu schreiben. V.a. die Ruhe und das Für-sich-Sein haben viel angeregt bei mir damals. Und so ging es dir sicher auch, oder?
Hab ein schönes Wochenende,
liebe Grüße aus Nürnberg
Petra
Das klingt ja mega spannend. Eine Freundin von mir liebäugelt wohl gerade auch mit einem Häuschen im nirgendwo, um dort auch Yoga Retreats anzubieten. Ich habe es tatsächlich noch nicht ausprobiert, aber spannend finde ich das schon.
Würde hier bei unserem Stress aktuell vermutlich auch gar nicht so schlecht tun. Mir fehlt meine Achtsamkeit gerade.
https://mesalunita.blogspot.com/2026/01/wochengluck-240126-ruhe-vor-dem-sturm.html