Wochen(glück)

Wochenglück 310126

31/01/2026

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich jedes Wochenende. Ich zeige 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu. Wer Lust hat, kann gerne beim Wochenglück-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntagabend verlinken. So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.

Schlechte Nachrichten

Diese Woche war zum Heulen.

Die Nachrichtenlage macht es einem schwer, ein sonniges Gemüt zu behalten. Nicht nur die irrsinnige Teilzeitdebatte von unserem werten Herrn Bundeskanzler ist kaum zu ertragen (obwohl, was ist schon zu ertragen, wenn es um ihn geht?), auch der Blick weit über die Landesgrenze hinaus ist besorgniserregend. Wird dort nicht gerade der düstere Hollywood Streifen bittere Realität?

Besorgniserregend ist auch ein Beitrag, den ich gelesen habe, in dem es darum geht, dass unabhängig davon, wie die Amerikanerinnen und Amerikaner wählen, die Wahrscheinlichkeit, dass 2029 eine demokratische Regierung an die Macht kommt, nahezu null ist.

Ach ja, und nebenbei ist die Menschheit laut „Weltuntergangsuhr“ näher an einer globalen Katastrophe als je zuvor.

Da saß ich also in meiner schönen Wohnung und dachte WHAT THE FUCK? Wie konnte es nur so weit kommen? In meiner Welt würde sich Kamala Harris heute mit Robert Habeck treffen, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.

Ich weiß, ich bin eine Tagträumerin.

Aber, ich habe keine Lust mehr auf all die mächtigen Männer dieser Welt …

 

Doch dann

erreichte mich noch eine ganz andere Nachricht.

 

Eine geliebte Person aus meiner engsten Familie hat eine Diagnose erhalten, die uns erschüttert hat. Mich noch auf einer anderen Ebene, weil ich – während die betroffene Person noch Scherze gemacht hat – tief in meinem Körper gespürt habe, dass etwas über uns rollen wird.

Der Anruf kam, als ich vor dem Supermarkt stand und noch nie in meinem Leben habe ich auf offener Straße so angefangen zu weinen.

Nach drei Stunden, und einem langen Spaziergang wusste ich: Tränen bringen uns nicht weiter. Wir dürfen die Hoffnung und Zuversicht nicht verlieren! Besonders dann nicht, wenn sich alles um uns herum dreht.

Turbulenzen

Lesemonat

Also schaue ich, was in meiner Macht steht, die Welt um mich herum schön zu gestalten. Die Zeit mit meinen liebsten Menschen zu genießen.

Der Januar war ein Lesemonat. Ich hab so viel gelesen, wie seit dem Urlaub nicht mehr. Fünf Bücher hatte ich in der Hand, ein weiteres habe ich nur zur Hälfte gelesen und dann an die Seite gelegt, zwei Bücher habe ich auf meinem Tolino  gelesen, den ich seit Dezember besitze: Nemesis Töchter und It begins with you.

Zuletzt habe ich Turbulenzen von Davis Szalay gelesen. Mit nur 134 Seiten war es schnell durch, aber es war schon zu lesen, wie ein Leben / eine Geschichte in die nächste ging.  Von diesem Auto habe ich bereits das nächste Buch hier liegen.

Welche zwei Bücher mich aber wirklich bewegt haben -> darüber habe ich gestern ausführlich in meinen Monatsfavoriten bei STEADY geschrieben. HIER könnt Ihr noch meinen Newsletter abonnieren, wenn ihr über neue Beiträge informiert werden möchtet. Und DANKE an alle, die bereits dort sind!

DER JANUAR BEI STEADY

Über was ich in diesem Monat geschrieben habe:

  • Über Hochsensibilität (mit zwei passende Büchertipps),
  • Leichter leben beginnt im Einkaufswagen,
  • Was ich über Ordnung gelernt habe,
  • Saubere Küchentücher für mehr Klarheit,
  • Leichtigkeit braucht Platz

Was mich in dieser Woche sonst noch glücklich gemacht hat:

Mit meiner Mama in der Stadt zum Frühstück verabredet gewesen. Anschließend sind wir noch durch die Stadt geschlendert und haben die Zeit miteinander genossen.

Röstbar

Als Ausgleich zu Panini & Kuchen zum Frühstück, gab es am nächsten Tag wieder meinen griechischen Joghurt mit allerlei guten Toppings.

Frühstücksbowl

Visionboard Workshop

Mein zweiter Visionboard Workshop hat stattgefunden und eine Teilnehmerin hat sich tatsächlich aus Brandenburg auf den Weg zu mir gemacht. Zwei Hotelübernachtungen inklusive. Ich war wahnsinnig gerührt, als diese treue Seele mit einem großen Blumenstrauß vor mir stand und über beide Ohren gestrahlt hat. Spontan sind wir nach dem Workshop noch zusammen essen gewesen und so hatte ich die Möglichkeit, auch ein bisschen über sie und ihr Leben zu erfahren. Das war eine ganz besondere Begegnung, liebe Doro! Danke dafür!

Essen gehen

Sonntag nach 8 1/2 Stunden Schlaf entsannt in den Tag zu starten. In Ruhe zu Frühstücken, zum Sport zu fahren, um dann den restlichen Sonntag glücklich zu Hause zu verbringen.

„Nichts ist so schön, wie zu Hause zu bleiben.“

Janes Austen

Tulpenliebe

und eine gute Nachricht zum Schluss:

Noch 7 Sonntage, dann ist Frühling!!!

 

Habt ein entspanntes Wochenende

Denise

 

 

 

 

3 Kommentare

  • Antworten Petra Bäumler 31/01/2026 at 11:13

    Hallo liebe Denise,

    fühle dich bitte ganz arg gedrückt! OH man, was für eine Woche, über die du da schreibst. Das tut mir unendlich leid wegen der schlechten Nachricht bzgl. einer Diagnose!!! Unfassbar, bis eben war noch „alles gut“, ab dann wird es nie mehr, wie es vorher war! Viel Kraft, Energie und Liebe – für dich und deine Familie. Und du machst, wie man das seit Jahren von dir kennt, dennoch das Beste daraus und gibst nicht auf! Das mag ich so an dir! Und schöne Momente gab es dennoch, weil du sie dir so in dein Leben baust!

    Meine Woche war geprägt von vielen Büchern und außerdem von Ordnung in meinem Kleiderschrank. Seit Anfang Januar mache ich ja eine NoBuyChallenge, die ich damit verbinde, alles, was ich habe, nie zweimal in der gleichen Kombination zu tragen. Auf meinem Blog ziehe ich ein kleines Résumé, wie es die ersten 4 Wochen gelaufen ist: https://petrabaeumler.de/2026/01/30/4-wochen-nichts-neues-gekauft/

    Hab eine schönes und gemütliches Wochenende, hier hat es so sehr geschneit, dass nun ein Schneeräumen ansteht. Und danach? Ab auf die Couch und weiterlesen 😉

    Viele Grüße
    Petra

  • Antworten Martina 31/01/2026 at 11:54

    Liebe Denise,
    fühl Dich ganz fest von mir gedrückt!
    Als ich gestern Abend von dem traurigen Ereignis in Deiner Familie erfuhr, war ich sehr betroffen. Eine solche Nachricht ist immer niederschmetternd und aus eigener Erfahrung möchte ich Dir sagen, hab Vertrauen in die Medizin, die hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Ich bin in Gedanken bei Dir und schicke Dir viel Kraft.
    Alles Liebe, Martina

  • Antworten Claudia 31/01/2026 at 13:36

    Liebe Denise

    Mein Januar war aufgrund diverser Schmerzen zum Vergessen, die weltpolitische Lage und das Wetter taten ihr Übriges dazu – Gott sei Dank beginnt morgen ein neuer Monat (neuer Monat, neues Glück!)!

    Ich wünsche deiner/deinem Angehörigen alles Gute, viel Kraft und Mut – auch dir beim Begleiten!

    Alles Liebe,

    Claudia

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