Familie Ordnung

Donnerstag = OrdnungsTag | Schulhefte aussortieren

24/08/2017

Schulhefte aussortieren oder aufheben?

Liebes Fräulein Ordnung,

seit mittlerweile drei Jahren beschäftigt mich am Schuljahresende die Frage, ob oder welche Schulhefte ich aufheben soll. Bei drei Kindern – noch nicht alle in der Schule – kann ich doch nicht alles aufheben!!!

Ich schmeiße sehr rigoros alles raus, was in Schnellheftern nach Hause kommt. Bei den Heften tue ich mich schwer. Da behalte ich nur die, die mir am besten „gefallen“.

In der Grundschule wird ja aber so viel „produziert“. Ich kann nicht jedes kleine, aber ja mit soviel Liebe gebastelte Werk aufheben. Oder???

Eigentlich denke ich, dass mein Weg ganz gut ist. Trotzdem schleicht sich manchmal das schlechte Gewissen ein, wenn andere Mütter erzählen, sie würde natürlich alles aufheben! Oder was mache ich, wenn mein Sohn irgendwann mal nach etwas fragt, dass nicht mehr da ist?!?

Wie machen Sie das?

Schulhefte aussortieren

Schulhefte aussortieren

Das Wichtigste vorab: KEIN SCHLECHTES GEWISSEN HABEN!!!

Und NEIN, man kann nicht ALLES aufbewahren! Dafür sind Schulsachen garantiert NICHT gemacht!

Meine jüngste Tochter brachte zum Ende des Schuljahres all ihre Schulsachen mit nach Hause.

Nicht nur, weil das Jahr zu Ende war, sondern auch, weil jetzt ein Schulwechsel bevor steht.

Da ich nun mit Kind Nr. 1 (fast 17 Jahre) und Kind Nr. 2 (fast 13 Jahre) genügend Erfahrungen sammeln konnte, sind wir wie folgt vorgegangen:

  • sämtliche Hefte und Mappen wurden auf einen großen Stapel gelegt
  • während ich die Mappen ausgeleert habe (die Mappen kamen auf einen Stapel für den Plastikmüll, der Inhalt der Mappen auf einen Stapel für Papiermüll), hat meine Tochter die Hefte raus gesucht, die sie behalten wollte
  • SIE hat entschieden, was ihr wichtig ist und was sie behalten möchte
  • zum Schluss haben wir den Müll in die jeweilige Tonne geworfen

Die aufzubewahrenden Hefte (6 Stück – von der gesamten Grundschulzeit!) haben wir zu dem Sammelordner im Abstellraum gepackt, in dem seit dem Kindergarten die schönsten und wichtigsten Sachen aufbewahrt werden. Sie müssen nur noch gelocht und abgeheftet werden.

Schulhefte aussortieren

Wem das Aussortieren von Schulheften schwer fällt, kann es auch in Etappen machen.

Erfahrungsgemäß kann man Stapel mit aufzubewahrenden Sachen nach einem Jahr noch einmal halbieren, denn mit ein bisschen Abstand kann man

a) sich noch mal wieder leichter trennen und

b) erkennen, wie wenig Wert die meisten dieser Erinnerungen haben

Schulhefte aussortieren

Mal ganz ehrlich – Hand auf’s Herz – gibt es nicht viel schönere Sachen zum Aufbewahren als Schulhefte?

Ich habe es in all den Jahren noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass meine Kinder nach irgend welchen Schulheften gefragt haben! Sie interessieren sich nicht dafür!

Schön ist es, wenn sie durch ihren Ordner blättern, in denen Bruchstücke ihrer Entwicklung aufgehoben werden, doch wie ihre Heftführung in der 1. oder 2. Klasse ausgesehen hat, ist ihnen nicht wichtig.

Erinnerungen meiner drei Kinder, vom Kindergarten bis heute, sind hier aufbewahrt:

Schulhefte aussortieren

Übrigens besaß ich bis vor einiger Zeit auch noch ein einziges Schulheft aus meiner Schulzeit.

Ein Mathe- Klassenarbeitsheft aus der 8. Klasse, denn die Benotung der Klassenarbeiten lautete wie folgt: 1 – 6 – 2 – 4

Dieses Heft hat mich immer ermutigt und mir gezeigt, dass ich mit Mathe zwar auf Kriegsfuß stehe, aber durchaus Hoffnung besteht! Als ich dieses Schulheft beim letzten Mal in die Hände bekommen habe, konnte ich es problemlos aussortieren. Es hatte keinen Wert mehr für mich. Schulhefte aussortieren tut nicht weh!

 

Wie ist es bei Dir?

Hast Du noch alte Schulhefte?

Wie viele Schulhefte bewahrst Du von Deinem Kind auf?

Mehr zum Thema „Kunst vom Kind“ findet Ihr in meinem Beitrag von 2014.

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

  • Nicole 24/08/2017 at 8:28

    Oh ha. Liebe Denise, wenn ich diesen Artikel lese, bekomme ich fast doch ein schlechtes Gewissen. Mein Kleiner wurde gerade eingeschult und mein ältester ist nun in Klasse 4. Seit Schulbeginn meines Großen bewahre ich am Ende des Jahres ALLES auf, da ich mir nicht so sicher war, ob die Kinder das ein oder andere im neuen Schuljahr vielleicht noch brauchen. Wenn mir dann ca 1/2 Jahr später die Sachen wieder in die Finger fallen, dann kommen sie weg. Komplett – OHNE Ausnahme (ok, ich hadere noch mit mir, ob ich die ersten Klassenarbeiten aus dem letzten Jahr aufheben soll, er ist so stolz darauf). Bilder, die in der Schule gemalt wurden und nicht im Müll landen sollen, werden schon währen des Jahres in einen Bildersammelordner einsortiert.
    Vor ca 3 Wochen kamen meine Eltern mit vielen großen Kisten von ihrem Speicher zu mir gereist. Inhalt? Meine Komplette Kindheit und Jugendzeit, einschließlich Schulsachen. Ich war den Tränen nahe. Was soll ich mit all dem Krempel? Also habe ich die Kartons gesichtet und noch am gleichen Abend fast alles entsorgt. Bücher in ein öffentliches Bücherregal, Klamotten in den Altkleiderkontainer und der Rest in den Müll. Nur ca 10 Teile durften bleiben. Es waren nämlich tatsächlich Sachen dabei, die ich schon lange gesucht habe. Meine Schulsachen? Die habe ich ungesehen entsorgt. Wie du so schön schreibst – was soll ich damit?
    In diesem Sinne, Ordentliche Grüße, Nicole

  • Susann 24/08/2017 at 8:45

    Hallo Denise,
    die Kinder entscheiden zu lassen, halte ich für einen guten Weg. Wenn ich etwas selbst aussortiert habe, werde ich es später auch nicht vermissen. Ich weiß ja dann, dass es weg ist. Meine Mutter kann sich übrigens immer noch nicht von meinen Schulkalendern trennen. Die habe ich damals zwar mit viel Liebe gestaltet und habe sie vor kurzem auch noch einmal gern durchgeblättert, aber die könnten meinetwegen auch weg. Schließlich ist meine Schulzeit schon seit 12 Jahren vorbei…
    Was mich in dem Zusammenhang noch interessieren würde: Wie hältst du es generell mit den Dingen deiner Kinder, wenn sie ausgezogen sind? Deine große Tochter befindet sich ja noch in so einem Zwischenstadium, aber ab wann würdest du die Zimmer „auflösen“? Ich finde es nach wie vor schade, dass mein früheres Kinderzimmer nicht mehr existiert. Es war für mich immer ein „Zufluchtsort“, ein Ort der Ruhe und Geborgenheit. Aber ich kann auch nachvollziehen, dass meine Mutter das Zimmer nach und nach umgeräumt hat. Sie schleppt mir auch immer wieder noch Dinge hinterher, die doch noch irgendwo in einem Winkel bei ihr rumstehen. Das wäre meines Erachtens nicht nötig. Wenn ich Dinge 12 Jahre lang nicht brauchte, werde ich sie jetzt wohl auch nicht mehr brauchen und somit können sie wohl einfach in den Müll…
    Viele Grüße,
    Susann

    • fräulein | ordnung 24/08/2017 at 10:59

      Liebe Susann,
      das ist eine tolle Frage, die ich gerne für die nächste Woche mitnehmen würde!

      • Nanne 24/08/2017 at 23:12

        Ich fand es nie schlimm, dass mein Kinderzimmer nicht mehr existiert. Schon nicht, als ich ausgezogen bin, denn das bin ich ja. Jetzt wo alle drei Kinder längst aus dem Haus sind, gibt es ein Gästezimmer. Mich nervt es heute tierisch, dass meine Eltern immer noch Bücher und ein paar weniger andere Dinge von mir haben, die ich schon längst aussortiert hätte – aber sie nicht. Eigentlich sind es ja meine, aber wenn ich sie wegtun würde, gäbe es Ärger…
        Bin gespannt auf deine Antwort, liebe Denise!

        Danke an dieser Stelle mal für den Ordnungstag! Du steckst da so viel Arbeit rein! Ich mag deine Werbung nicht immer, finde sie nicht immer passend oder mag allgemein nicht so viel mit Werbung zu tun haben, aber ich finde es gleichzeitig okay, weil es eine Entlohnung für die umfangreiche, kostenlose Arbeit ist. DANKE!

      • Kati 25/08/2017 at 9:29

        Ich fand es Anfangs doof, dass meine Mutter eine Woche nachdem ich ausgezogen war, mein Zimmer komplett umgestaltet hat (nur das Einbau-Regal hinter der Tür nicht). Sie hat mir erklärt, dass es ihr schwer gefallen ist, mein altes Zimmer zu sehen.

        Das konnte ich nachvollziehen und habe dann auch nicht mehr damit gehardert.

        Jetzt wohnt meine Schwester mit ihrer Familie in dem Haus (nachdem meine Eltern sich verkleinert haben) und ich finde es spannend, wie die Zimmer jetzt aussehen (das Einbauregal hinter der Tür gibt es immer noch) und erzähle meiner Tochter, wie das Zimmer als mein Kinderzimmer ausgesehen hat.

  • Gisi 24/08/2017 at 9:53

    Liebe Denise,
    das ist ein Thema, das mich gerade beschäftigt hat. Nach einem gerade beendeten Umzug habe ich mich auch daran gemacht alle Hefte die ich aufgehoben hatte (mein Sohn wird im September 17!) auszusortieren. Er wollte gar nix aufheben (er ist aber eher der Minimalist und hängt an gar nix), habe ich entschieden ein paar Hefte aufzuheben und zusammen mit seinen Erinnerungen in einer Kiste auf den Dachboden gestellt. Ich hatte einen großen Berg der in die Altpapier-Tonne entsorgt wurde. Meine Mutter hat von mir alle Schulhefte aufgehoben, und vor ein paar Jahren, als sie mir die Sammlung gezeigt hat, war ich damit total überfordert. Ich hattte gar keine Lust sie überhaupt anzusehen, das es einfach zu viel war. Dies wollte ich meinem Sohn ersparen.
    Hab einen schönen Tag und liebe Grüße
    Gisi

  • Debs 24/08/2017 at 10:24

    Hallo Denise. Ich freue mich jeden Donnerstag auf deinen Ordnungstag. Heute speziell, denn dieses Thema liegt bei mir (4 Kinder) auch sehr nah am Herz. Ich hab die Schulsachen meiner Tochter soeben „unter Kontrolle“ gebracht und auf meinem kleinen Blog davon berichtet.
    https://ordnungsliebeblog.wordpress.com/2017/07/19/schulsachen-unter-kontrolle/
    Leicht anders als du, aber nach dem gleichen Prinzip 🙂
    LG, Debs

  • Melitta Schröder 24/08/2017 at 13:58

    Hallo Denise, meine Tochter ist 16 Jahre und das erste was sie am ersten Ferientag gemacht hat, all ihre Schulhefte zu entsorgen.Ebenfalls wurde der Schreibtisch entrümpelt…und so ging sie befreit in die Ferien.Ich habe mir in den Ferien vorgenommen unser Haus mal wieder „in Ordnung“zu bringen und habe auch noch einige Schätze meiner Kind-/Jugendzeit gefunden die ich mit einem Lächeln und schönen Erinnerungen entsorgen konnte.Ich finde es eine gute Idee wie du einen Ordnungstag, ich habe bis jetzt immer einmal im Jahr die grosse Entrümpelung gemacht.Aber es sammelt sich doch immer so einiges an.
    Gruss Melitta

  • Janine 24/08/2017 at 15:40

    Liebe Denise,
    aufheben ist nicht so meine Stärke. Ich gehöre zu den „Rabenmüttern“ die schon im Kindergarten die etlichen gebastelten Dinge erst gar nicht bis durch die Wohnungstür hat kommen lassen. Pro Kind, ich habe zwei 14 und 17 Jahre alt, gibt es zwei Stehsammler und eine Erinnerungskiste in der sich auch die nicht digitalisierten Bilder befinden. alle Sachen stehen in den Kinderzimmern, denn es sind ja ihre Erinnerungen. Ab und zu wird darin nochmal ausgemistet, wenn etwas dazu kommt. Meine Töchter gucken ab und zu in diese Kisten, denn sie sind ja immer zugänglich. Die Schulsachen aus aktuellen Jahren werden in der ersten Ferienwoche entsorgt. Die Bücher bei Momox eingestellt, alles kommt weg. Was ersetzt oder eränzt werden muss wird auch schon besorgt, da nach den Ferien habe ich meist weder Lust noch Zeit ständig einzelne Dinge nach zu kaufen. Ich verfahre mitlerweile sehr stark nach dem Motto: Sammel Erinnerungen, nicht Dinge. Machmal lassen sich auch Erinnerungen für die etwas „Handfestes“ gebraucht wird auf Fotos zusammenfassen und in einem Fotobuch festhalten. Viele Erinnerungen auf einem kleinen übersichtlichen Raum.
    Ganz liebe Grüße,
    ich freue mich immer auf den Ordnungs-Tag,
    Janine

  • Tüt 24/08/2017 at 15:45

    Ich habe nach dem Abi mit einigen Freunden ein großes Lagerfeuer gemacht – tatsächlich hatte ich noch alles, seit der Grundschulzeit. Damals sind nur ein paar besondere Hefte mit schönen Geschichten sowie die Abifächer übergebliebe – da steckt so viel Arbeit drin, die ich nicht einfach so verbrennen wollte. Diese Sachen stehen jetzt noch bei meinen Eltern auf dem Dachboden, mal sehen, wie ich weiter damit umgehe. Tatsächlich habe ich auch schon ein, zwei Mal dort rein geschaut. Aber ich brauche wohl nur noch die zwei Jahre bis zum nächsten Umzug, dann müssen sie weichen.

  • Alex 24/08/2017 at 16:11

    Hallo Denise,
    witzig, ich habe auch noch ein Mathe-Arbeitsheft von der siebten oder achten Klasse. Auf eine Arbeit habe ich eine 6 bekommen. Ich hatte aus lauter Verzweiflung/Unsicherheit alles durchgestrichen. Sonst wäre es eine 1 gewesen… Alle anderen Schulsachen habe ich vor knapp 10 Jahren entsorgt. *räusper* Ich bin jetzt 47. Aber ich habe noch immer einige/wenige Ordner aus meinem Studium… Die habe ich im Laufe der Jahre auch immer mehr reduziert. Eine Freundin von mir hat direkt am Tag nach ihrer letzten Prüfung ALLES weggeschmissen…
    Mit meinen beiden Kindern müsste ich da auch mal aussortieren…
    LG Alex

  • Uta 24/08/2017 at 18:46

    Liebe Denise, danke für diesen Beitrag! Da es bei mir ja bei beiden Kindern einen großen Einschnitt gibt (Studien-Beginn und Internat im Ausland) schenkt mir deine Methode noch mehr Klarheit und weniger schlechtes Gewissen. Wunderbar!Liebe Grüße, Uta

  • Jenny 25/08/2017 at 10:16

    Liebes Fräulein Ordnung,

    vielen Dank für die Beantwortung der Fragen 😉!

    Jetzt bin ich für das nächste Schuljahr gerüstet, wenn dann zwei Kinder mit ihren Schulsachen nach Hause kommen. Ich werde es gemeinsam mit ihnen durchschauen und entscheiden.

    Viele Grüße,
    Jenny

  • Juliane Preu 25/08/2017 at 23:30

    Meine beiden Töchter (8 und 11) entsorgen am Ende jeden Schuljahres selbst.
    Sie misten das aktuelle Jahr aus und schauen außerdem in ihre Kisten (jede eine, ein Karton im besseren A4 Format und verhältnismäßig flach), was sie aus dem letzten Jahr noch aufgehoben haben. Das wird auch ausgemistet, bis alles zusammen in den Karton passt.Bisher hat das geklappt. Mal gucken, wie sich das mit zunehmendem Alter gestaltet…
    Ich selbst tu mich mit den gemalten Bildern meiner Mädels sehr schwer. Von denen kann ich mich schwer trennen. Eine gute Lösung hab ich dafür noch nicht gefunden. Es ist übrigens witzigerweise gar nicht so, dass mir das Anschauen so viel bedeuten würde, aber das Wegschmeißen zerreißt mir das Herz. Ich glaub, da brauch ich noch ein paar Jahre Abstand…

    Anders ist es mit diesen 3-D Basteleien. Die sind irgendwie wie diese Nasputztücher im Bärchen-Design! Man kommt nicht drumrum, aber angucken will man es eigentlich auch nicht. Dabei find ich es ja toll, dass sie so Sachen machen und find auch ihre Ideen oft bedenkenswert, aber ich mags zuhause nicht rumstehen haben. Das geht so weit, dass wir hier niemals Kastanienmännchen gebastelt haben. Meine große Tochter hat die Natur eines Drachens, der auf seinem Hort sitzt. Die hätte mich geröstet, wenn ich auch nur ein einziges Streichhölzchen aus der Männchenschar hätte verschwinden lassen… 😉

    Liebe Grüße,
    Juliane

  • Anni 26/08/2017 at 9:21

    Ohhh, ein Thema, das auch mir unter den Nägeln brennt. Junior kommt jetzt in Klasse 9 und wir haben noch jede Menge Schulhefte und Ordner. Der Plan sieht vor, diese Kisten mit Zeugs noch vor dem Ferienende nun endlich anzugehen, sodass nur ein Ordner aus der Grundschule aufbewahrt wird. Ich selbst habe noch meinen Ordner aus Klasse 1 der Grundschule und das ist ein schönes Zeitzeugnis (für mich), wie ich damals geschrieben/gerechnet habe und was bzw. wie diese Grundfertigkeiten vor allem gelehrt wurden. Gleiches nun habe ich in Abstimmung mit Junior mit seinen Sachen vor. Es gibt einen Ordner mit unendlichen vielen Zeichnungen und Geschichten aus dem Kindergarten (wurde seinerzeit vom Kindergarten angelegt und jedes Kind bekam seinen Ordner zum Abschied als Erinnerung mit) und es soll einen weiteren Ordner mit den „erinnerungswürdigen“ Sachen aus der Grundschule geben. Für die anderen/späteren Hefte/Ordner usw. interessierte sich Junior bislang nie wieder und ich bin aus eigener Erfahrung sicher, er wird es auch nie wieder tun. Ich hatte mein Schulzeugs bis zu meinem ersten Umzug komplett aufbewahrt, inklusive aller Schulbücher, die bei uns gekauft wurden. Als ich dann auszog, habe ich beim Ausräumen – bis auf den Ordner aus Klasse 1 – alles geschnappt und ungesehen in den Müll gesteckt. Es reute mich kein bisschen, die Zeit war zu dem Zeitpunkt einfach dafür gekommen…

    Unlängst saß ich in der Straßenbahn neben zwei jungen Frauen, die sich genau zu dem Thema unterhielten, was sie aufbewahren sollten aus Schule/Studium und sie waren sehr unsicher, die Fachbücher seien doch sehr teuer gewesen, aber ob sie jemals wieder reinschauen würden usw. Wir sind dann zu dritt ins Gespräch gekommen und ich habe von meinen Erfahrungen berichtet. Es war total nett, wie sich das Gespräch entwickelt und wer sich sofort welche Ausräumpläne für das folgende Wochenende vorgenommen hatte (mich eingeschlossen *lach*).

    Auf ein erfolgreiches „Weiter so!“ beim Ordnung schaffen und halten, viele fröhliche Grüße

    Anni

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