Ordnung

Weniger Zeug, mehr Weihnachtsfrieden

04/12/2025

Weniger Zeug, mehr Weihnachtsfrieden:

7 Sofort-Tipps

Weihnachten kann etwas Wundervolles sein – wenn wir es wieder kleiner denken. Weniger müssen, weniger kaufen, weniger perfekter Anspruch. Mehr Ruhe, mehr Nähe, mehr echtes Leben.

Und vielleicht auch ein bisschen mehr Ehrlichkeit uns selbst gegenüber: Wir brauchen gar nicht so viel Zeug, um diese Wochen rund um den Jahreswechsel wirklich zu genießen. Meist ist es das Zuviel, das uns müde macht – nicht das Fest selbst.

Deshalb hier sieben Sofort-Tipps, die dir helfen können, zurück zu dem zu finden, was Weihnachten eigentlich sein soll: friedlich, warm und leicht.

Weihnachtsfrieden

1. Mach es dir selbst leicht – und zwar sofort

Bevor du an andere denkst, halte einen Moment inne.
Was würde dir guttun? Weniger Termine? Ein freier Nachmittag? Eine klare Grenze beim Geschenkekaufen?
Ein entspannter Dezember beginnt damit, dass du erkennst, was DU brauchst – und es dann auch wirklich schützt.

2. Schenk weniger Dinge – und mehr Bedeutung

Überlege kurz: Wer freut sich wirklich über materielle Geschenke, und wo sind wir nur im Automatismus gefangen?
Zeit, Aufmerksamkeit, ein gemeinsames Essen, ein Brief mit echten Worten – das ist oft viel wertvoller und hinterlässt keine spätere Unordnung.

Ich mache es mir in diesem Jahr besonders einfach und schenke all meinen Liebsten ein Pflegeprodukt von Ringana (wahlweise den hand balm, foot balm oder cleanser), mit der einen Freundin gehe ich einfach schön essen nach Weihnachten und das Geschenk für meine Tochter, die in England lebt? Habe ich bereits im Oktober gefunden und an die Seite gelegt.

Geschenke

 

3. Bring sofort Ordnung in ein Mini-Chaos

Wähle eine Sache, die dich jedes Jahr stresst: Geschenkpapier-Kiste, Deko-Chaos, zu viele Kerzen, zu viel Gedöns.
Räume genau eine dieser Baustellen heute einmal gründlich auf.
Das schafft sofort Leichtigkeit – und nimmt Druck aus den kommenden Wochen.

4. Mach dir eine „Entlastungs-Liste“ statt einer To-do-Liste

Was kannst du streichen?
Was kannst du vereinfachen?
Was kannst du abgeben?

Dein Dezember muss nicht voll sein, nur weil es bei anderen so aussieht.

Entlastung ist manchmal der einzige echte Luxus.

5. Weniger Deko – mehr Wirkung

Ein paar ausgewählte Stücke reichen völlig:
Ein schöner Kranz. Ein paar Lichter. Etwas, das dich wirklich freut.
Der Rest darf im Karton bleiben – oder gehen. Weihnachten ist kein Wettkampf um das vollste Wohnzimmer.

6. Gib dir selbst kleine Atempausen

Eine Tasse Tee am Fenster.
Ein Spaziergang im Dunkeln.
Zehn Minuten auf dem Sofa.

Diese kleinen Unterbrechungen wirken Wunder – und bringen dich immer wieder zurück zu dir selbst. Frieden entsteht innen, nicht außen.

Atempause

 

7. Plane bewusst kleine Lichtblicke ein

Ein gemütlicher Abend mit einem Lieblingsfilm. Ein Backrezept, das nicht stresst (ein Rezept für die einfachsten Plätzchen findet Ihr unter diesem Beitrag). Ein Treffen mit Menschen, die dich nähren, statt erschöpfen.

Wenn du gezielt Schönes einbaust, fühlst du dich weniger getrieben – und Weihnachten wird wieder warm, statt überwältigend.

Fazit

Du brauchst kein perfektes Zuhause, kein volles Haus und kein üppiges Geschenkpapier-Arsenal.
Du brauchst Klarheit, Ruhe und ein bisschen Mut, es anders zu machen.

Weniger Zeug. Mehr Weihnachtsfrieden.
Genau darum geht es.

Ordentliche Grüße

Denise

 

Mein Rezept für zwei Bleche:

Lieblingsplätzchen

  • 200 g Butter in Stücke
  • 400 g Dinkelmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • eine Prise Tonkabohne
  • 1 Ei

Zubereitung

  1. Alle Zutaten verkneten und 30 Minuten kalt stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Plätzchen ausstechen und ca. 12 Minuten im heißen Backofen backen.
  3. Aus Puderzucker und Zitrone einen Guss anrühren und die Plätzchen damit bestreichen oder die Plätzchen in geschmolzener Schokolade tunken.
  4. Fertig!

 

 

 

 

  • Mesalunita 04/12/2025 at 8:50

    Bei mir sieht es dieses Jahr in fast allen Punkten wieder genau anders herum aus. Viele Termine, einiges an Deko (aber hält sich noch im Rahmen) und nur ein paar wenige Tage zum Verschnaufen. Meine Kinder sind halt noch kleiner. Ihre Termine muss ich immerhin noch mit planen und in meinen Alltag quetschen. Somit ist der Kalender schnell voll und wirkliche Ruhe eher selten, aber aktuell komme ich damit noch gut klar. Man macht es ja auch irgendwo gerne. In ein paar Jahren ist es dann hoffentlich bei mir auch so wie bei dir – alles ein wenig entspannter 😉

    Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit!

  • Petra Bäumler 04/12/2025 at 15:48

    Liebe Denise,

    vielen Dank für das Plätzchen-Rezept, ich wollte tatsächlich gar nicht backen in diesem Jahr – aber dein schnelles Rezept für die einfachen Lieblingsplätzchen spricht mich gerade an, so dass es vielleicht doch zwei Bleche werden dürfen 😉

    Hab eine entspannte Weihnachtszeit!

    Liebe Grüße
    Petra

  • Claudia 06/12/2025 at 8:26

    Was für ein toller Beitrag – vielen lieben Dank, Denise!

    Oft fehlt der Mut, Nein zu sagen – aber es lohnt sich, weniger IST mehr!