Wochen(glück)

Wochenglück-Rückblick 080220

08/02/2020

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich jedes Wochenende. Ich zeige 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu. Wer Lust hat, kann gerne beim Wochenglück-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntagabend verlinken. So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.

481 Pizzamanufaktur

Freitagabend war ich in bester Gesellschaft von 4 Männern auf einem kleinen Wohnzimmer Konzert in Münster. Ich hatte meinem Vater eine Karte zu Weihnachten geschenkt, ohne wirklich zu wissen, was uns erwartet. Vorher waren wir noch köstlich Pizza essen in der 481 Pizzamanufaktur (sehr köstlich! Unbedingt einen Tisch reservieren! Und möglichst den ganzen Tag nichts essen, denn die Pizzen sind wirklich groß!) Musikalisch war der Abend etwas speziell, aber wir hatten sehr viel Spaß und eine ganze Menge zu gucken.

481 Pizzamanufaktur

Möbelrollen

Am Wochenende hat mein fabelhafter Freund Möbelrollen unter meine Vitrine geschraubt sowie unter die alte Truhe, die ich als Beistelltisch nutze. Ich bin total begeistert, da ich zum einen den Schrank retten konnte (ich hätte ihn auch reklamieren und zurücksenden können, wollte ich aber nicht) und zum anderen erleichtert es mir jetzt das Putzen, aber auch zukünftige „Ach, ich stell das Wohnzimmer jetzt einfach mal um“ – Aktionen.

Möbelrollen

MöbelrollenTanzgruppe

Sonntag gab es eine Generalprobe von der Tanzgruppe meiner Tochter. Ich fand die Mädels im letzten Jahr schon großartig, doch in diesem Jahr war ich völlig überwältigt. Die Tanzlehrerin ist wohl noch nicht ganz zufrieden und bis zum ersten Auftritt im März haben sie noch einige Stunden Training vor sich, doch ich war jetzt schon so begeistert, dass mir die Tränen in die Augen gestiegen sind. Kennt Ihr das? Wenn man so überwältigt ist, dass man heulen muss? Mir passiert das auch immer, wenn ich auf einem Konzert bin und die ersten Takte losgehen, wenn die Begeisterung und Freude einem durch den ganzen Körper rollt.

Auf jeden Fall bin ich unendlich stolz auf meine Tochter und ihre Gruppe. Mir zeigt es, dass sich die vielen Kilometer, die man wöchentlich für das Training hin & herfährt, absolut und wahrhaftig lohnen.

Tanzgruppe

Tief durchatmen und nachsichtig sein

Und dann gab es da diesen einen Tag in dieser Woche, an dem ich Abends heulend im Wohnzimmer gesessen habe …

Seit dem Morgen jagte ein Termin den anderen, zwischen den To-Do’s gab es nicht einmal Zeit für einen Kaffee und weit nach dem Abendessen musste ich mit meinem Sohn noch eine Bewerbung schreiben. Es war viel zu spät und ich eigentlich viel zu müde. Da hat unsere Katze die Vase mit dem Magnolien Zweig vom Klavier gestoßen und das Wohnzimmer war über und über mit Wasser und Glassplittern.

Magnolienzweig

Während ich heulend das Desaster aufgewischt habe (nachdem mein Sohn mich feste in den Arm genommen und getröstet hat) war mir klar, dass ich aktuell die unwichtigen Dinge von meiner Liste streichen muss.

Auch wenn die Fenster geputzt werden müssen,

auch wenn ich unbedingt noch den Rezepteordner für einen OrdnungsTag sortieren & fotografieren möchte,

auch wenn es mich nervt, dass ich den Tisch noch nicht fertig habe . . .

Das alles ist am Ende völlig unwichtig!

Lieber einmal tief durchatmen und mit mir selber nachsichtig sein. Ich bin leider nicht Superwomen, auch wenn ich das gerne hätte.

Eine volle To-Do-Liste sollte man also – so wie ein Schrank auf Möbelrollen – ab und zu an die Seite schieben.

Auch ich habe mal wirklich doofe Tage. Ganz egal, wie gerne ich diesen Wochenglück-Rückblick schreibe.

Auch ich fluche darüber, dass man als alleinerziehende für einfach alles alleine zuständig ist und dass das manchmal ganz schön frustrierend sein kann.

Doch dann geh ich ins Bett und am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder ganz anders aus! Am nächsten Tag ist alles nur noch halb so schlimm.

Zeit statt Zeug

Worüber ich mich in dieser Woche noch gefreut habe: Post von Birgit, die mir ihr Die ZEIT STATT ZEUG Aufräum-Challenge – Workbook: In 12 Wochen zu mehr Klarheit, Freude und innerer und äußerer Ordnung (*affiliate link) zugeschickt hat. Vielleicht auch was für Euch?

Zeit statt Zeug

Dieses Wochenende widme ich mir selber. Meiner beruflichen Zukunft und den vielen Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben. Was das alles mit meinem neuen Tisch zu tun hat und wieso ich schon seit zwei Jahren darauf hinarbeite? Das erzähle ich sicher bald!

 

Habt ein feines Wochenende

 

Denise

 

 

7 Kommentare

  • Antworten Frau Pratolina 08/02/2020 at 6:05

    Liebe Denise,
    Dann wünsche ich Dir ein erfolgreiches Wochenende.
    Mein Wochenglück gibt es hier: https://fraupratolina.de/vom-kleinen-glueck-loslassen/
    Herzliche Grüße
    Steffi

  • Antworten Petra von FrauGenial 08/02/2020 at 7:32

    Ich kenne diese Momente viel zu gut, da wünschte man, dass man selbst wieder ein Kind wäre , dass in den Arm genommen werden will. Habe die Woche, meine kleine Schwester immer wieder in den Arm genommen. ..Gratulation an deiner Tochter, das ist mit Worten sicherlich schwer zu beschreiben. Bin schon gespannt was Du zu berichten hast
    https://fraugenial.com/wochenrueckblick-auf-einer-der-schoensten-inseln-palma-de-mallorca/

  • Antworten Nicole von Hexen und Prinzessinnen 08/02/2020 at 8:33

    Hallo Denise, das mit den Rollen ist eine super Idee und du hast recht, manchmal muss man einfach Prioritäten setzen und einige Dinge hinten anhängen, ansonsten wird einem alles zu viel. Ich wünsche dir ein schönes entspanntes Wochenende. Hier geht es zu meinem Wochenrückblick: https://hexenundprinzessinnen.de/meine-woche-06-20-veraenderungen
    Liebe Grüße
    Nicole

  • Antworten Ilka 08/02/2020 at 8:46

    Der Februar hat es aber auch immer in sich. Hier war es auch schlimm (im Büro). Ich hoffe, das wird wieder.
    Alles Gute für dich!
    Ilka

  • Antworten Doris Keuters 08/02/2020 at 10:19

    Hallo!
    Das Gefühl kenne ich zu gut. Jahrelang war ich alleinerziehend, ohne familiären Hintergrund, das waren sehr anstrengende Zeiten. Da waren viele Momente, die ich hinterfragt habe, Reaktionen meinerseits die unnötig waren.Das schöne aber ist, mein Sohn (30 Jahre) und ich (50 Jahre alt), sind so eng zusammen gewachsen. Das genieße wir sehr! Das auch dein Sohn, deine Gefühle erkannt hat und dich im richtigen Moment in die Arme genommen hat, da merkt man doch, dass man irgendwie alles richtig gemacht hat und lässt einen die anstrengenden Tage und Wochen im Nachhinein doch leichter erscheinen.
    Ganz liebe Grüße und genieße die bewegenden Momente im Leben.
    Doris

  • Antworten Bettina 09/02/2020 at 11:02

    Guten Morgen,

    hab ein entspanntes Wochenende und sammle viel Kraft.

    Meine Wochenendfeierei ist auch online:

    https://diealltagsfeierin.de/wochenendfeierei-no-06-20-vom-fasten-geburtstag-feiern-und-valentinstags-ideen/

    Sonntagsfeierliche Grüße

    Bettina

  • Antworten Iris 11/02/2020 at 22:03

    Hallo Denise!
    Oh ja, es ist so wichtig gut auf sich zu achten und spontan die To-Do-Listen zu entschlacken.
    Ich weiß, wie wichtig das ist, freue mich trotzdem, wenn ich lese/höre, dass es anderen auch so geht!!!

    Liebe Grüsse,
    Iris

  • Antworten

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