Kuchen

Apfel-Zimtschnecken und noch mehr Kuchenglück

20/03/2020

Apfel-Zimtschnecken, Möhrenkuchen und Zucchinikuchen mit Mandeln

Wenn die Coronazeit um ist, darf ich mir sicherlich neue Klamotten kaufen.

So 1 – 2 Kleidergrößen mehr werden dann benötigt, denn hier wird gerade sehr lecker gegessen und viel Kuchen gebacken.

Endlich habe ich Zeit, um all die Rezepte zu testen, die ich in den vergangenen Jahren gesammelt habe (vielleicht sollte es im nächsten Ordnungstag mal um das Sortieren des Rezepteordners gehen …).

Drei von diesen Rezepten habe ich heute schon für Euch – sie hätten sonst Morgen den Wochenglück-Rückblick gesprengt.

Apfel-Zimtschnecken

Als wir am vergangenen Wochenende unseren Wochenplan besprochen haben, fragte Zoé, ob  wir mal wieder Zimtschnecken backen könnten.

Tadaaa – ich hatte diese Apfel-Zimtschnecken bereits eingeplant. Bisher gab es immer Zimtschnecken ohne Apfel. Mit Apfel schmeckt aber auch geil!

Zimtschnecken

Apfel-Zimtschnecken

Für ca. 16 Stück

Zutaten

  • 50 g flüssige Butter
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 25 g Hefe (oder ein Tütchen Trockenhefe)
  • 650 g Mehl
  1. Butter mit Milch und Hefe mischen und glatt rühren.
  2. Mehl zugeben und gründlich verkneten.
  3. Mit einem sauberen Tuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung

  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Apfel
  1. Butter, Zucker und Zimt gründlich verrühren, Apfel in dünne Spalten schneiden und grob hacken.
  2. Teig auf bemehlter Fläche kurz durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen.
  3. Füllung gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und Apfelwürfel darüberstreuen.
  4. Von der Längsseite her aufrollen und mit einem Messer ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  5. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  6. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Apfel-Zimtschnecken auf mittlerer Schiene 10 – 12 Minuten goldbraun backen.

Für die Glasur

  • 50 g Puderzucker
  • etwas Zitrone
  1. Mit einer Gabel Puderzucker mit so viel Zitrone glatt rühren, bis es gut von der Gabel abtropft – über die Zimtschnecken verteilen und am besten frisch servieren.

Apfel-Zimtschnecken

Möhrenkuchen

Carrotcake gehört seit immer zu meinen Lieblingskuchen und da auch Paula ihn gerne isst, habe ich ihn in der vergangenen Woche zu ihrer Begrüßung gebacken.

Zutaten

  • 2 Eier
  • 140 g Zucker
  • 100 ml Öl
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 300 g geriebene Karotten

Für den Guss

  • 50 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen, übrige Zutaten hinzufügen, zu einem Teig verarbeiten und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen (ich hab eine kleine Springform Ø 18 cm genutzt, damit der Kuchen noch saftiger wird)
  2. Den Kuchen bei 180 Grad ca. 30 – 40 Minuten backen, auf einem Gitter abkühlen lassen.
  3. Für den Guss den Frischkäse mit Puderzucker verrühren und über den Kuchen ziehen.

Möhrenkuchen

Wenn es ein bisschen mehr sein soll, dann probiert mal meinen Möhrenkuchen von 2016. 

Zucchinikuchen mit Mandeln

Extrem lecker und super saftig ist dieser Kuchen! Er sieht vielleicht nicht spektakulär aus und bei dem Wort Zucchini mag sich auch einer wundern ABER: er schmeckt wirklich fantastisch!!!!

Zutaten

  • 300 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 200 ml Pflanzenöl
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 350 g Mehl (ich nehme immer Dinkelmehl 630)
  • 3 TL Natron
  • Prise Salz
  • 1 Bio Limette
  • 100 g gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen, Zucchini grob raspeln. Eier mit dem Öl und Zucker schaumig rühren.
  2. Mehl, Natron und Salz dazugeben und vermengen. Die Schale der Limette freie reiben und mit Zucchini und Mandeln ebenfalls unter den Teig rühren.
  3. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und 50 – 60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren.
  4. Aus dem Limettensaft und etwas Puderzucker kann nach Bedarf ein Zuckerguss angerührt werden, um den Kuchen damit zu bestreichen.

Zucchinikuchen mit Mandeln

Hermann

Ab Morgen werde ich einen Hermann-Teig ansetzen. Da neben Klopapier und Pasta auch HEFE gerade Mangelware in den Supermärkten ist, muss ich mir Gedanken um Alternativen machen. Den Hermann kenne ich noch aus meiner Kindheit – meine Mutter hatte oft einen im Kühlschrank. Nun hat mich bei Instagram jemand daran erinnert und HEY – ich hab ja jetzt Zeit! Da kann ich mich die nächsten Tage problemlos um so einen Teig kümmern und in 10 Tagen sogar jemandem eine Freude damit machen!

Wir sehen uns Morgen zum Wochenglück-Rückblick.

 

Alles Liebe

Denise

 

 

 

 

6 Kommentare

  • Antworten Sonja Brügmann 20/03/2020 at 17:59

    Liebe Denise,

    wunderbar, ich liebe Deinen Blog.!!!
    Danke für alles! Genau die richtige Einstellung, diese verrückten Zeiten mit einem Stück Kuchen zu versüßen!
    Wünsche Dir und Deinen Lieben 💕 alles Gute, viel Gesundheit und passt auf Euch auf.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Sonja

  • Antworten Sonja Brügmann 20/03/2020 at 18:11

    Liebe Denise,

    ich liebe Deinen Blog!!!

    Genau richtig, diese verrückten Zeiten mit einem Stück Kuchen zu versüßen!

    Wünsche Dir und Deinen Lieben alles Gute, passt auf Euch auf und ein schönes Wochenende.

    Liebe 💕 Grüße

    Sonja

    P.s.: wir machen unsere Hefe immer selber. Guck mal hier bei der lieben Sally https://m.youtube.com/watch?v=6y8c3rJ4GhQ

  • Antworten Annette-Mari 20/03/2020 at 22:18

    Liebe Denise,
    die Apfelschnecken sehen superlecker aus. Leider gibt es in ganz Frankfurt keine Hefe mehr; weder frisch noch im Päckchen. Und gutes Mehl ist auch ein rarer Artikel. Aber -und das ist ein erfreulicher Aspekt dieser fiesen Coronageschichte – wir telefonieren viel mit Familie und Freund*Innen, die Nachrichten sausen hin und her und endlich gibt es Zeit zum Lesen, Musik hören und Aufräumen.
    Grüße ins Münsterland (da komme ich wech)
    Annette-Mari

  • Antworten Carmen 21/03/2020 at 16:21

    Hallo Denise,
    ich musste gerade grinsen, denn im Februar habe ich meinen Herrmann schon angesetzt 🙂 . Da ich ihn nur für Brot kenne, bekommt er an den „Füttertagen“ keinen Zucker. Ich habe auch schon einige Brote gebacken und er nimmt es auch nicht übel, wenn er mal etwas länger im Kühlschrank wartet.
    Auch bei gibt es keine Hefe mehr, daher will ich mich nun an „wilde Hefe“ wagen und testen.
    Bleibt gesund und zuhause.
    Liebe Grüße Carmen

  • Antworten Ulrike 21/03/2020 at 16:49

    Hermann gab es vor 40 Jahren immer im schwesternwohnheim, bis wir ihn nicht mehr essen wollten.
    Ich kann ihn selbst nach all den Jahren nicht essen.
    Dann lieber nusszopf. Gerade aus dem Ofen geholt. Das ganze Haus dicht nach Zopf.
    Herrlich!
    Bitte bleib gesund. Alle Blogleser auch.

  • Antworten Nerdup.me 22/03/2020 at 11:01

    Hehe, ich dachte, es geht nur mir so. Ich glaube, ich habe noch nie so viel gebacken wie in den letzten Wochen. Das Backen selber tut mir aber auch so gut, und das Resultat dann auch allen anderen! 🙂
    Danke für die Inspirationen und alles Gute für euch!

  • Antworten

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