Lecker

BODY RE:SET – mein Fazit

20/01/2023

21 Tage BODY RE:SET

Drei Wochen BODY RE:SET sind kommenden Montag um und da ich ein paar schöne Fragen bekommen habe, beantworte ich die einmal in einem gesonderten Beitrag, um das morgige Wochenglück nicht zu überfluten.

BODY RE:SET

Snack in der zweiten Woche: Datteln mit Mandeln in Schokolade getunkt

Da du dich schon vorher gesund ernährt hast, wie schwer fällt dir die Umstellung?

Für mich waren die drei Wochen relativ einfach zu handhaben.

In 3-Tages-Schritten haben wir folgende Nahrungsmittel weggelassen:

  1. Alkohol & rotes Fleisch
  2. Zucker
  3. Milch & Milchprodukte
  4. Getreide
  5. Fruktose (die Beeren im Frühstück gehören nicht dazu!)

Auf Alkohol und rotes Fleisch zu verzichten ist für mich kein Problem. Am Wochenende vermisse ich zwar mein Glas Rotwein, aber ich spüre, wie gut es meinem Körper mit Alkoholverzicht geht. Im vergangenen Jahr habe ich auch schon den #dryjanuary mitgemacht und gemerkt, wie gut das tut.

Zucker ist auch weniger das Problem. Zwar musste ich auch auf den Honig in meinem Salat-Dressing verzichten, aber im Großen und Ganzen war der süße Zahn vom Gemüse so satt.

Milch trinke ich schon seit vielen Jahren nicht mehr (oder nur noch, wenn ich unterwegs einen Kaffee trinke). Ich nehme Mandelmilch für mein Porridge und im Kaffee trinke ich Sojamilch. Auf Käse zu verzichten, war die größte Herausforderung.

Egal ob Parmesan, Feta, Ziegenkäse oder Cheddar – Käse kommt einfach jeden Tag bei mir zum Einsatz. Normalerweise.

Ofengemüse

1. Woche: Ofengemüse mit Leinsamen und Ziegenkäse

Und so bin ich in der dritten Woche auch einmal richtig schwach geworden und habe Broccoli-Spinat-Salat mit ganz viel Fetakäse gegessen.

Aber egal, denn das wichtige ist: Am nächsten Tag versucht man es wieder, sich an das Programm zu halten, um zu schauen, was es mit dem Körper macht, wenn wir auf gewisse Lebensmittel verzichten.

Getreide

Auf Haferflocken habe ich schon Ende der ersten Woche verzichtet, weil mein Frühstück seit dem aus anderen Zutaten bestand (nach DIESEM Rezept, allerdings ohne Kakao).

getreidefreies Porridge

Getreidefreies Porridge

Letztes Wochenende habe ich mir allerdings noch ein Brötchen gegönnt. Wochenende war schon immer die Zeit, in der ich meinen Gelüsten nachgehe, nur um dann Montag wieder gesund weiter zu machen.

Nudeln, Reis & Co sind nur in den letzten Tagen Tabu. Seit meinem ersten Low Carb Experiment vor 10 Jahren ist auch das kein großes Ding, denn ich liebe Quinoa und Süsskartoffeln.

Zeigt sich bereits nach 21 Tagen ein Effekt?

Spürst Du Veränderungen / Verbesserungen?

Schon in der ersten Woche habe ich mich ziemlich gut und Energie geladen gefühlt. An meiner guten Verdauung habe ich die Veränderung am besten gespürt. Der Versuch, 500 g Gemüse am Tag zu essen, war eine Herausforderung, aber die Wirkung auf den Körper ist erstaunlich.

Der absolut krasseste Effekt: Mein Heißhunger auf Rosenkohl! Bisher habe ich Rosenkohl verabscheut – aber jetzt möchte ich ihn JEDE WOCHE essen!!!

Rosenkohlliebe

Große Rosenkohlliebe mit Chili

Welche Schlüsse ziehst Du für dich daraus? Wirst du z. B. Kaffee weglassen?

Kaffee ist nicht mein Problem. Ich trinke sehr selten mehr als zwei Tassen am Tag. Zwar habe ich jetzt eine Packung koffeinfreien Kaffee in meiner Küche stehen (Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, trinke ich gerne meinen Milchkaffee) aber ich weiß, dass ich kein Coffeejunkie bin.

Den wichtigsten Schluss, den ich aus dem Programm ziehe: KÄSE ist meine Leidenschaft. Dauerhaft auf ein Stück Ziegenkäse auf meinem Salat oder Cheddar zum Frühstück zu verzichten, würde mir schwerfallen.

Was ich aber weiterhin in meinen Alltag integrieren werde:

  • Ein Glas warmes Zitronenwasser am Morgen trinken,
  • Jeweils 2 EL geschrotete Leinsamen und Hanfsamen am Tag essen,
  • Möglichst 500 g Gemüse in den täglichen Essensplan integrieren.

Ist der hormonelle Bezug stark ausgeprägt? Ich hatte es ursprünglich so verstanden, dass es hauptsächlich darum ging, aber manchmal entsteht der Eindruck (nicht bei dir), dass es ums Abnehmen geht, auch wenn das eine das andere nicht ausschließt.

Der hormonelle Bezug ist bei dem Kurs immer gegeben. Es wird eingehend und wirklich gut erklärt, welche Auswirkungen bestimmte Produkte auf uns, unseren Körper und eben auch auf unseren Hormonhaushalt haben. Ich habe so viel gutes Wissen mitgenommen in den vergangenen drei Wochen, dass vieles davon auch weiterhin Bestand meines Alltags haben wird.

Aber Du hast recht, die Gewichtsreduktion stand für einige Teilnehmerinnen vermutlich im Vordergrund.

BODY RE:SET

Kannst Du es empfehlen, es mit dem Partner zusammen zu machen?

Es kann gewiss helfen, wenn der Partner beim BODY RE:SET mitmacht und ein bisschen offen dafür ist.

Für mich wäre es auch wesentlich einfacher gewesen, wenn ich mich nicht nebenbei noch um Alternativen für meine Kinder hätte kümmern müssen. Das ein oder andere haben sie zwar auch mitgegessen – oder probiert. Aber alles in allem war es ihnen zu gesund.

Schöner ist es, wenn man sich ganz auf sich konzentrieren kann in der Zeit.

BODY RE:SET

Den BODY RE:SET Kurs kann ich wirklich sehr empfehlen. Ich habe so viel Wichtiges und Wertvolles gelernt und das Gefühl, mich noch besser um mich selber kümmern zu können. Ich möchte unbedingt gesund alt werden und glaube daran, dass es nur mit einer gesunden Lebensweise klappen kann.

Falls ihr noch Fragen habt, stellt sie mir gerne in den Kommentaren.

 

Gesunde Grüße

Denise

 

8 Kommentare

  • Antworten Maria 20/01/2023 at 13:05

    Liebe Denise, ich denke, weil Du so einen Appetit auf Käse hast, das könnte vielleicht daranliegen, daß Mandelmilch, Sojamilch etc. im Gegensatz zu Kuhmilch kein Kalzium enthalten .Es ist deshalb gut mehr Käse zu essen (Osteoporose). Liebe Grüße Maria

    • Antworten Laura 25/01/2023 at 12:35

      Die meisten Milchalternativen enthalten trotzdem Kalzium, aber das bekommt man ja auch durch Nüsse/Samen, Kohl, Brokkoli etc. – ich denke, wenn die 500g Gemüse am Tag bunt gemischt werden, wird der Bedarf trotzdem gut gedeckt.

  • Antworten Laria 20/01/2023 at 20:20

    Liebe Denise,
    wie ging es denn nach 3 Tagen Fructose weglassen weiter? Liebe Grüße Laria

  • Antworten Susanne 22/01/2023 at 9:56

    Ich bin etwas pingelig, wenn es um Milch und Milchprodukte geht. Berufsbedingt. 😉 Milch muss ich nicht haben, aber Milchprodukte, weil sie durch das Fermentieren halt unsere Darmbakterien füttern.
    Zuckerfasten wird bei mir ab Aschermittwoch über sieben Wochen wieder ein Thema, aber Obst gehört für mich weiter dazu. Speziell Beeren liebe ich. Allein das macht sehr viel mit dem Körper. Und natürlich Gemüse, was ich für viel wichtiger halte als Obst.

    • Antworten Laura 25/01/2023 at 12:29

      Zu den Milchprodukten: Die pflanzlichen Joghurts sind ja auch fermentiert bzw. enthalten die entsprechenden Probiotika. Wenn ich die richtigen Infos habe, dürfte es da keinen Unterschied machen, oder?

  • Antworten Nora Knäbel 22/01/2023 at 21:40

    Nur ein kleiner Klugscheisser am Rande: Fructose IST Zucker. Auch wenn er Fruchtzucker ist, wird er oft in hohen Mengen Süßigkeiten und Fertigprodukten beigemischt ( oftmals unter anderen Namen oder auch als Glucose-Fructose-Sirup). Er lässt zwar den Blutzucker nicht ganz so schnell hochschiessen wie Glucose ist aber ansonsten ebenso gefährlich.

  • Antworten Anne 24/01/2023 at 16:58

    Hallo Denise!
    Habe jetzt erst dein Fazit entdeckt – vielen Dank für die ausführliche Beantwortung!
    So witzig, dass sich auf einmal eine Lust auf vormals ungeliebten Rosenkohl entwickelt hat. Und wirklich beeindruckend, dass dir der Verzicht so leicht fiel und du „nebenbei“ noch die Kinder bekocht hast. Das würde mich wohl am meisten herausfordern, mich so zu disziplinieren plus die Kinder nochmal extra mit all den Dingen auf der roten Liste zu versorgen. Deine Motivation, gesund alt zu werden, ist das, was mich auch antreibt (vor allem in Hinsicht auf die Perimenopause, werde bald 45 Jahre) und die Neugier, Neues über Ernährung zu lernen.
    Ganz lieben Dank, dass du hiermit einen so guten und authentischen Einblick gegeben hast und all die Fragen beantwortet hast, die für mich, obwohl ich schon einiges dazu gelesen hatte, offen geblieben sind.
    Liebe Grüße Anne

  • Antworten