Minimalismus Ordnung

K o n s u m r u h e 2019

10/01/2019

Konsumruhe 2019

Ende Dezember hatte ich es bereits angekündigt: ich läute eine neue Runde Konsumruhe ein. Im vergangenen Jahr habe ich mein Ritual zu Anfang des Jahres nicht durchgezogen, dafür werde ich es in diesem Jahr ausweiten und verlängern.

Wofür so eine Konsumruhe gut ist?

Besonders nach dem Weihnachts-Trubel hilft Konsumruhe, den Fokus zu schärfen und auf die Dinge zu lenken, die wirklich wichtig sind, zu erkennen, dass wir bereits ausreichend haben.

Konsum entfernt uns von uns selber. Er kann kurzzeitig befriedigen, lässt aber schnell ein leeres Gefühl zurück, wenn er übertrieben wird. Ein voller Schrank mit Klamotten kann eben nicht darüber hinwegtäuschen, dass man vielleicht einsam oder unglücklich ist.

Für mich ist eine Konsumruhe wie eine Detox-Kur zu Beginn des neuen Jahres. So wie andere Menschen Sport machen oder abnehmen wollen, verzichte ich auf unnötigen Konsum. Ich justiere mich damit neu und steigere mein Wohlbefinden. Kostenlos!

Weniger Dinge bedeutet:

mehr Geld, mehr Energie, mehr Ruhe, mehr Zeit, mehr Möglichkeiten,

mehr Freiheit, mehr Bedeutung, mehr Leben!

Konsumruhe 2019Bücher & Zeitschriften

Meine Schwachstelle sind Bücher & Zeitschriften. Bücher brauche ich fast so dringend wie die Luft zum Atmen und meine Bücher-Wunschliste wird ganzjährig aufgefüllt. Ich kaufe allerdings auch viele gebrauchte Bücher und verkaufe all diese umgehend wieder, wenn ich sie anschließend nicht behalten möchte. Es fällt mir wirklich schwer, mir das selber einzugestehen, doch aktuell habe ich mehr als genug neben meinem Bett liegen und so  ist dies auch der erste Punkt: 3 MONATE KEINE NEUEN BÜCHER zu kaufen. Mir blutet das Herz, wenn ich das schreibe, doch der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: damit habe ich 3 Monate Zeit, mich um all die ungelesenen Bücher zu kümmern. Damit dürfte ich erst einmal beschäftigt sein ….

Bei den Zeitschriften verhält es sich ein bisschen anders. Da musste ich einsehen, dass ich immer ganz verrückt nach bestimmten Ausgaben bin, doch meist blätter ich sie nur einmal durch und lege sie dann auf den entsprechenden Stapel. Hier lautet mein Plan, ganz genau zu überlegen, welche Zeitschrift ich haben möchte und MAXIMAL ZWEI ZEITSCHRIFTEN PRO MONAT zu kaufen. Einen kompletten Verzicht würde ich nicht schaffen.

KonaumruheTassen

Ich habe alle Tassen im Schrank! Alle und noch viel mehr. Ich liebe Tassen! Deshalb habe ich auch mehr als genug! Mein Plan: 12 MONATE KEINE TASSEN KAUFEN! Das wird eine große Herausforderung, das weiß ich! Aber wenn es so einfach wäre, wäre es ja auch keine Herausforderung 😉

Sollte ich doch eine Tasse sehen, für die ich alles tun würde – dann mach‘ ich ein Foto davon und setzte sie auf meine Wunschliste zum Geburtstag.

Wunschliste

Wunschliste ist ohnehin das Zauberwort bei der Konsumruhe. Hat man ein dringendes Bedürfnis, sich etwas zu kaufen, sich mit etwas zu belohnen, dann ist es unglaublich hilfreich, sich diesen Wunsch zu notieren. In vielen Fällen legt sich das starke Bedürfnis nach diesem Gegenstand ganz von alleine.

Ob man also eine bewusste Konsumruhe einlegt oder nicht – hilfreich ist es immer, nicht direkt dem ersten Impuls nachzugehen und mindestens eine Nacht drüber zu schlafen.

Alles, was zu besitzen sich lohnt,
lohnt auch,
dass man darauf wartet
Marilyn Monroe

Klamotten

Der Inhalt meines Kleiderschrankes macht mich gerade glücklich wie nie! Ich fühle mich rundum perfekt ausgestattet! Bei meinem letzten Wochenendtrip hatte ich sogar das Problem, dass ich nicht wusste, was ich einpacken soll, da ich so viele Lieblingssachen haben. Also das Gegenteil von „Ich hab‘ nichts anzuziehen!“

Die nächsten 3 Monate werde ich keine neuen Anziehsachen kaufen.

Auch keine Socken, Unterwäsche oder anderes. Allerdings werde ich in der Zeit – in Vorbereitung auf den Frühling – eine Klamotten-Wunschliste anlegen. Damit ich im April / Mai wohlüberlegt losziehen und die Sachen besorgen kann, die ich ergänzend benötige.

Wo ich aufpassen muss, ist tatsächlich das Online Shopping. Zu gerne schaue ich bei ESPRIT vorbei und bestelle mir das ein oder andere Teil zur Ergänzung. Da funktioniert das Belohnungssystem einfach immer.

Wenn ich mich also dabei erwische, wie ich auf der Shopping-Seite lande, lautet mein Plan:

  • 15 Minuten Meditieren oder
  • 15 Minuten in der Garage aufräumen – bis Ende März soll es dort Tip-Top aussehen,
  • oder 15 Minuten Rezepte sortieren.

Alternativ erledige ich einen der Punkte von der Liste, die ich in der vergangenen Woche für Euch hatte.

Konsumruhe 2019Dekoration und Möbel

Bei diesem Punkt fällt es mir schon lange nicht mehr schwer, Verzicht zu üben. Ich habe alles, was ich brauche – und noch viel mehr. Ja, ein neues Sofa ist eingezogen. Das alte war 9 Jahre alt und kaputt. Der Teil, der noch gut ist, steht jetzt in einer Jungs-WG.

Dekoration? Da brauche ich wirklich nichts mehr! Zu Weihnachten habe ich eine Vase geschenkt bekommen. Die finde ich wunderschön, nicht nur, weil sie den Namen LOVESONG trägt. Sie steht jetzt mit Eukalyptus im Wohnzimmer. Dafür habe ich zwei andere Vasen aussortiert und verschenkt.

KonsumruheKinder

Meine Kinder kennen meinen Plan für die kommenden drei Monate. Nach einem kurzen panischen Blick waren sie aber doch entspannt. Vermutlich weil ihnen klar ist, dass auch sie genug in ihren Schränken haben und weil sie mit ihrem Taschengeld machen können, was sie wollen.

Doch auch hier ist es wichtig, dass sie ein gutes Bewusstsein für Konsum entwickeln. Meine Tochter ist noch weit davon entfernt – sie ist leider ein Fast Fashion Junkie. Sie war aber auch mal schrecklich unordentlich und ist mittlerweile das Gegenteil! Ich gebe die Hoffnung also nicht auf.

Konsumruhe 2019

SPAREN

In diesem Jahr habe ich einen wichtigen Hintergedanken bei meiner Konsumruhe, denn ich möchte SPAREN! Geld an die Seite legen, mir ein kleines Polster anschaffen. Um es gleich positiv zu verknüpfen, wird Sparen „mein neues Hobby in 2019“.

Durch die bewusste Konsumruhe erhoffe ich mir Geld, das am Ende des Monats übrig bleibt. Ich habe mir ein Budget für Drogerieartikel, Blumen und für die Tankstelle gesetzt und bin gespannt, wie ich dies einhalten werden.

Das Leben als alleinerziehende selbständige ist nicht ohne. Es gibt kein Sicherheitsnetz, welches mich oder meine Kinder tragen würde, wenn irgendetwas wäre. Bei meinen Fixkosten bleibt nicht viel Spielraum, doch ich bin mir sicher, dass man auch im kleinen Sparen kann. So habe ich zum Beispiel eine Spardose aufgestellt, in die nun regelmäßig mein komplettes Kleingeld kommt. Ich muss mich selber erst einmal in das Thema reinfinden.

Wo ich schon lange spare:

  • Zigaretten: kaufe ich seit drei Jahren nicht mehr, aber ich freue mich noch immer über dieses Sparpotential.
  • Wasserflaschen: wir trinken ausschließlich Leistungswasser und haben einen SodaStream.
  • Putzmittel: weniger ist mehr und vieles, was verkauft wird, ist eh nicht gut für die Umwelt.

Wo ich leider nicht sparen kann:

  • meine Haare! Die verlangen alle 4 Wochen einen Frisör. Zum tönen und schneiden. Ich habe versucht, nur alle 5 Wochen zu gehen – doch ich sah aus wie eine Vogelscheuche! Zum Frisör gehen fällt auch zum Glück nicht in die Kategorie Konsum. Genauso wenig wie:
  • Events! Da möchte ich nicht drauf verzichten. Egal ob eine Lesung, ein Konzert oder ein Vortrag, hier werde ich nicht sparen und alles mitnehmen, was mich interessiert oder weiter bringt. Bei Unterhaltung oder Bildung sparen finde ich falsch.

Konsumruhe

Jetzt interessiert mich Eure Meinung zu diesem Thema!

Seid Ihr auch Shoppingmüde nach dem Weihnachtsrausch?

Habt Ihr schon mal über eine Konsumruhe nachgedacht oder sogar eingelegt?

Sehr inspirierend ist übrigens der Film 100 Dinge mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer. Sollte er noch bei Euch im Kino laufen, dann geht unbedingt rein!

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

  • Sonja 10/01/2019 at 6:29

    Die Konsumruhe finde ich gut. Auch eine gute Idee, um zu sehen für was und wieviel man eigentlich sein Geld ausgibt. Könnte uns auch nicht schaden.
    Du könntest schon bei deinen Haaren sparen und selber tönen. Kein großer Aufwand und, wenn dir die Drogeriefarben zu unzureichend erscheinen, kann man beim Friseurbedarf Profifarben kaufen.
    Ich färbe meine Haare mittelblond mit Henna von Khadi zuhause. (Einen Naturfriseur könnte ich mir auch gar nicht regelmäßig leisten.)

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 7:16

      Keine Chance … jahrelanges rumexperimentieren gescheitert! Meine Haare brauchen einen Profi …

  • Judith Renno 10/01/2019 at 7:38

    tolle Idee. Ich glaube, ich versuche das auch mal. Erst im kleinen Bereich und schauen, wie es funktioniert. Mein „Problem“ sind auch Bücher (genauer Kochbücher) und gute Düfte/Parfums. Bücher kaufe ich auch fast nur gebraucht. Früher war es auch mal Schminksachen, aber da bin ich inzwischen sehr zurückhalten. Kaufe ich nur noch, wenn was anderes leer oder unbrauchbar ist und dann auch im Angebot (Rossmann).
    Wo verkaufst du denn deine Bücher? Wo bekommt man noch was dafür? Habe noch viele Bücher von früher, die ich alle neu gekauft habe und nur einmal gelesen habe.
    Grüße
    Judith

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 8:51

      Verrückt – ich habe seit zwei Jahren kein Parfum mehr gekauft. Wird vielleicht mal wieder Zeit, das alte Flakon gegen ein neues einzutauschen 😉
      Ich verkaufe meine Bücher immer über Momox. In der Masse bringt es Sinn, man darf sich nur nicht ärgern, dass einige Bücher nur 0,90 € bringen ….

  • Regine L. 10/01/2019 at 7:40

    Finde ich ein spannendes Thema! Da werde ich mir über das Wochenende Gedanken machen und mir auch die eine oder andere Konsumruhe auferlegen. Gerade an Weihnachten, das wir immer mit meiner Schwester und Familie feiern, dachte ich wieder darüber nach, dass die Festtage immer mehr zu einem einzigen Konsumrausch verkommen: immer größer, immer mehr, immer teurer. Das einzelne Geschenk wird in der Fülle gar nicht mehr wahrgenommen. Ich überlege schon seit Jahren wie wir aus diesem Hamsterrad rauskommen, das vor allem von meiner Schwester immer wieder befeuert wird, aber alle dezenten Hinweise und Vorstöße in diese Richtung stoßen auf taube Ohren. Bücher sind auch eine Leidenschaft von mir. Aber auch meine Vorräte würden mich locker durch das Jahr bringen. Ich denke das wird auch mein erster Schritt in die Konsumruhe: keine neuen Bücher anschaffen (ausleihen geht ja trotzdem) und mich bei Zeitschriften auch sehr einzuschränken. Es ist wie Du sagst, meistens blättert man sie kurz durch, will den einen oder anderen Artikel später noch lesen, aber bis man dazu kommt, ist schon die nächste da.

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 8:48

      Wenn ich das so lese freue ich mich, dass das bei uns anders ist.
      Meine Schwester und ich haben uns nun schon zwei Jahre nichts mehr geschenkt.
      Der Fokus liegt zu Weihnachten bei den Kindern und das ist wirklich entspannt.

      Bleib auf jeden Fall am Ball und sprich das Thema an. Nur so kann ein Umdenken bewirkt werden!

      • Kerstin 10/01/2019 at 10:22

        Liebe Regine,
        von mir ein Tipp für die Geschenke in der Weihnachtszeit.
        Seit Jahren gibt es in unserer Familie die Regel „Wir Erwachsenen schenken uns nichts“ und jedes Jahr haben wir dann doch eine Menge Zeit investiert, damit auch jeder das Richtige „Nichts“ für den Anderen gefunden, gekauft und eingepackt hat … vom Geld ganz zu schweigen.
        In diesem Jahr haben wir es ganz anders gemacht: Wir haben gewichtelt! 🙂
        Jeder Name auf einen Zettel … in den Lostopf und los ging es … Jeder musste nur ein Geschenk besorgen und einwickeln. Und jeder hat ein Geschenk erhalten, dass zu ihm passte und über das er sich freuen konnte.
        Liebe Grüße
        Kerstin

  • Angela 10/01/2019 at 7:41

    Hallo Denise,
    ansonsten lese ich hier nur still mit…
    Heute möchte ich das ändern 😄
    Dein Blog gefällt mir sehr gut! Man bekommt immer neue Anregungen, auch wenn man mal deine älteren Beiträge liest.
    Zu deinem heutigen Thema kann ich sagen, dass ich auch einen „Kauf-nix-Januar“ eingeführt habe. Ich denke, in Anlehnung zu deinem Versuch im letzten Jahr!
    Das klappt bisher wunderbaren mir. Ausnahme sind nur die haushaltsüblichen Verbraucher (Haarseife, etc).
    Und das man beim Frisör nicht sparen kann/will ist doch klar!

    Liebe Grüße Angela

  • Imke 10/01/2019 at 7:50

    Liebe Denise, wie du schon bei Instagram gelesen hast, mache ich auch Konsumsruhe – mindestens bis Ende Februar. Wenn mir irgendetwas nicht aus dem Kopf geht, notiere ich es mir um es dann gegebenenfalls später zu kaufen.
    Außerdem versuche ich immer mehr auszumisten – da wäre es doch dumm sich noch mehr anzuschaffen …😉
    Den Film, den du empfohlen hast, habe ich in der Originalfassung gesehen. Es ist eine Dokumentation und heißt: My Stuff.
    Ich grüße dich ganz lieb und wünsche dir einen wunderschönen Tag. Viele Grüße von Imke

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 8:44

      Stimmt … leider habe ich es bis heute nicht geschafft MY STUFF zu gucken. Damals konnte man den Film nur kaufen.

  • Christa 10/01/2019 at 8:07

    Was ich seit Jahren sehr aktiv nutze, sind Stadtbüchereien. Bücher, Hörbücher, e-Books, Zeitschriften alles vorhanden. Notfalls auch mal in der Nachbarstadt versuchen, die meisten Büchereien haben unterschiedliche Schwerpunkte. LG und viel Erfolg bei der Konsumruhe

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 8:53

      Den Büchereiausweis habe ich auch, doch damit ist immer eine Fahrt in die Stadt verbunden 🙁
      Aber grundsätzlich ist das die beste Lösung!

      • Julia 10/01/2019 at 12:41

        Hallo Denise,
        Büchereien bieten online ebooks, Hörbücher und Zeitschriften an, und zwar über die „Onleihe“.
        Ich weiß, dann fehlt das Gefühl, ein „echtes“ Buch in Händen zu halten – damit hatte ich anfangs durchaus Probleme. Außerdem ist noch nicht jedes Buch als ebook erhältlich, aber das Angebot steigt stetig.
        Das Tolle am Online-Angebot: Es ist rund um die Uhr und auch am Wochenende abrufbar, auch über die App. Und man erspart sich den Weg in die Bibliothek.
        Manchmal gehe ich aber ganz bewusst in die Bücherei – gerne auch mal in eine andere Filiale (Großstadt eben), um zu stöbern.
        Ich habe dadurch in den letzten Jahren fast keine Bücher mehr gekauft, was sich sehr positiv auf Regalplatz und Geldbeutel auswirkt.
        Viele Grüße
        Julia

      • Ulrike 10/01/2019 at 13:41

        Die meisten Büchereien haben eine Onleihe. Da kann man mit seinem Ausweis Bücher online leihen und z. B. aufs Tablet laden zum Lesen. Die Auswahl ist riesig, auch Zeitschriften und Hörbücher gibt es. Ich mache es fast nur noch so.

  • Frau Maus 10/01/2019 at 8:27

    Nachdem ich in vielen Bereichen recht gut bin, was die Konsumruhe angeht, habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger im Kreativbereich zu kaufen. Bin sehr gespannt, wie es funktioniert.Zwischen den Jahren rümpel ich eigentlich immer und da habe ich wieder einmal gemerkt, dass ich genug von allem habe.

  • Anke Q. 10/01/2019 at 9:10

    Guten Morgen liebe Denise,
    ich bin gerade dabei meine Vorräte aufzubrauchen … Gefrierschrank und Vorratsraum sind REICHlich gefüllt mit Lebensmitteln, die schon recht lange darauf warten aufgebraucht zu werden. 😉 Dabei stelle ich immerwieder fest wie wenig ich doch brauche um eine leckere gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen. Eingekauft wird eben nur was frisch sein muss und sich nicht lange hält.
    Und ich glaube, ich schließe mich deiner „Bücherpause“ an, bei mir liegen auch noch einige Bücher ungelesen auf dem Stapel…

    Ich wünsch dir einen feinen Tag und sage heute endlich mal Dankeschön für die Impulse die du immer reichst.
    Also:
    Einen Herzensdank hin zu dir
    von Anke

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 9:12

      Danke für Deine lieben Worte, Anke!
      Auch ich mache mich gerade an meine Vorräte – die in der Tiefkühltruhe …

  • Tina Wienstroth 10/01/2019 at 9:32

    Liebe Denise,

    das ist eine tolle Anregung. Werde darüber nachdenken. Lustigerweise habe ich an der Stelle mit den Tassen am meisten gestockt. Ich hätte auf jeden Fall von allem reichlich und sollte mir das zu Herzen nehmen. Gemeinsame Reisen oder mehr Zeit durch weniger Arbeit sind da viel wichtiger.

    Wir haben seit dem letzten Sommer eine Spardose, in die die ganze Familie konsequent alle 2-Euro-Stücke wirft. Da kommt schnell etwas zusammen und wir machen von dem Inhalt etwas schönes.

    Liebe Grüße
    Tina

  • Hanne Völkel 10/01/2019 at 9:56

    Liebe Denise, dein Beitrag hat mich wirklich sehr inspiriert! Mein Problem sind auch Bücher, aber da ich nun als Rentnerin nicht mehr so viel Geld zu Verfügung habe, habe ich mir einen Büchereiausweis zugelegt und kaufe auch mal Bücher bei eBay, die ich nach dem Lesen auch sofort wieder verkaufe. Ein guter Gedanke ist, sich bei Deco Artikel zurück zu halten, das ist auch einer meiner großen großen Baustellen. Ja und sparen, ja sparen sollte ich auch. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mir, obwohl ich es mir wirklich sehr gewünscht habe, das Syltglück aufgrund der Preise nicht leisten kann. Also gibt es jetzt eine Spardose, und mal schauen, ob ich das mit dem Kleingeld schaffe, wird das dereingeworfen ! Vielleicht nächstes Jahr Syltglück, obwohl euch und die beiden Knallerfrauen hätte ich schon gerne kennengelernt!
    Alles Liebe
    Hanne

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 10:06

      Liebe Hanne,
      ich bin mir sicher, dass wir weitere schöne Angebote auf die Beine stellen werden und irgendwann ist bestimmt auch für Dich das richtige dabei ♥
      Alles Liebe
      Denise

  • ilse 10/01/2019 at 9:59

    Liebe Denise,
    sehr schöner Text, danke dafür und ich mache auch gleich mit, bei mir geht es um Klamotten und Schmuck ;@)
    Alles Liebe zur Dir. Ilse

  • frauke 10/01/2019 at 10:05

    Guten Morgen,
    das ist heute ein Beitrag, wie für mich gemacht..
    Den Beitrag vom 02.01. (ordentlich ins neue Jahr) fand ich ja schon spannend. Einige von den Punkten hatte ich bereits zwischen den Feiertagen „abgearbeitet“. Die restlichen Punkte werden nach und nach abgeharkt….

    Konsumruhe ist zur Zeit ja in aller Munde. Oftmals ist es ein allgemeiner Wunsch, der in den Rabattschlachten wieder über Bord geworfen wird. Dieses Jahr wird er aber konkret benannt.

    Ich bin gestern in Holland bummeln gewesen.
    Meine Ausbeute: ein Geschenk zur Geburt eines kleinen Jungen und Blumen, Blumen, Blumen.
    Die gehören eindeutig nicht für mich auf die Sparliste. Das ist Wohlfühl-Notwendigkeit.
    Ich habe die Weihnachtssachen alle wieder verräumt und brauch nun was Frisches um mich herum.
    Ich bin zwar in etlichen Bekleidungsgeschäften gewesen und habe auch etliches gesehen, was mir gut gefallen hat, habe aber verzichtet. – Ich habe ausreichend.
    Die Sportsachen, die ich schon in der Hand hatte um sie zu probieren, habe ich wieder ohne zu probieren weggehängt. Sportshirts habe ich genug.
    Ich war sehr zufrieden mit mir, als ich wieder nach Hause gefahren bin.

    Konsumruhe – dies bewusst zu machen und am Ende des Monats den (positiven) Kontostand zu sehen, das ist doch ein guter Plan.

    Das Thema Bücher und Zeitschriften habe ich mich bereits im letzten Jahr angenommen.
    Ich habe mich lange gegen ein e-book gewehrt, da ich das Gefühl komisch fand, son Ding in der Hand zu haben, statt eines Buches,
    Ich habe mir dann in der Stadtbibliothek ein e-book ausgeliehen und war doch sehr angetan. Da ich meist abends vorm Schlagengehen noch lese, war allein die Funktion die Schriftgröße meinen Bedürfnissen anzupassen ein absolutes Plus.
    Ich habe dann eines gekauft und die Bücher, die auf dem „to do-Stapel“ lagen wurden kaum mehr angesehen. Da die Möglichkeit besteht, die Bücher durch die Bibliothek auszuleihen (einfach runterladen) ist das sooo einfach geworden….
    Viele (gebrauchte) Bücher, die ich geschenkt oder geliehen bekommen habe, habe ich entweder zurück gegeben (ich habe sie im letzten Jahr nicht angefasst) oder weiterverschenkt. Wenn ich sie doch noch lesen will, weiß ich ja wo ich sie mir (erneut) leihen kann.
    Zeitschriften habe ich auch gnadenlos ausgemistet. Einige habe ich gestern meiner Nichte gegeben, andere habe ich im Büro verschenkt.
    Gewisse Zeitschriften (LandLust oä) verlieren ja über die Jahre nicht ihren Charme, aber ich schaue sie mir dann doch nicht mehr an (was eigentlich gedacht war).
    Als ich diese durchgesehen und sortiert habe war klar, dass ich versuchen werde, dieses Jahr möglichst keine Zeitschriften mehr zu kaufen.
    So, nun habe ich (als stetige stille Leserin) einen halben Roman geschrieben.
    Ich danke für diesen tollen Blog, mit den immer wieder für mich interessanten und auch umsetzbaren Tipps und Hinweisen.
    Herzliche Grüße, Frauke

    • fräulein | ordnung 10/01/2019 at 10:30

      Liebe Frauke,
      ich freue mich immer, wenn sich stille Leserinnen zu Wort melden.
      Vielen Dank dafür!

  • Anja 10/01/2019 at 11:50

    Als ich vor einigen Jahren merkte, dass ich bei H&M günstige Oberteile regelmäßig nur so en passant mitnehme, die Shirt-Stapel immer weiter wuchsen und manches Teil lange, sehr lange unbenutzt im Schrank lag, da habe ich mir eine spezielle H&M-Diät verordnet. Aus 3 Monaten wurden viele, und das war ganz leicht. Als ich kürzlich ein Shirt ersetzen musste, hatte ich einen kleinen Rückfall und kaufte zwei neue statt des einen benötigten Shirts. Aber die „Diät“ hat sich bei mir fest verankert.
    Obgleich wir Erwachsenen uns Weihnachten seit Jahren nichts schenken, braucht es keine spezielle Jahresanfangs-Konsumruhe. Aber eine Konsumruhe bei Klamotten habe ich mir schon verordnet, denn der Schrank ist voll und ich trage doch immer nur die Lieblingsteile. Paketlieferungen sollen mindestens in den nächsten 2 Monaten ausbleiben, aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Ausnahme: Wenn ich den angeschmachteten Blazer nun doch noch im Sale finde ;o). Ich mag Mode viel zu sehr, motiviere mich aber stets neu den Einkauf nicht zu übertreiben.
    Bücher leihe ich schon seit Jahren in der Stadtbücherei aus. Und seit einigen Monaten gilt das auch für Zeitschriften.
    Danke für die Tipps!

    • Anja 10/01/2019 at 14:12

      Auf H&M zu verzichten, fällt mir mittlerweile gar nicht mehr schwer. ich finde, dass die T-Shirts in Sachen Qualität sehr abgenommen haben. Komische Schnitte, immer dünnerer Stoff. Dafür habe ich aber ältere H&M-Sachen, die ich schon seit vielen Jahren trage.
      Aber zum Glück gefällt mir heute kaum noch etwas aus dem laden – bin wohl inzwischen zu alt dafür, haha.

  • Sabine D. 10/01/2019 at 12:33

    Liebe Denise,
    ich habe dich gerade erst entdeckt und freue mich, dass ich nicht allein bin mit meinem Konsumverzichtsplan. Mir geht es ähnlich wie dir. Wie jedes Jahr habe ich, wofür auch immer, über Weihnachten wieder zu viel ausgegeben. Jetzt ist Schluss damit.
    Mit Kleidung habe ich weniger Probleme, ich habe mir das letzte halbe Jahr nichts Neues gekauft. Nach dem Entrümpeln blieb nur übrig, was ich gerne anziehe und das ist immer noch zuviel. Also gibt es höchstens etwas , was mich so überzeugt, dass es mein neues absolutes Lieblingsteil wird. Beim Online-Shoppen lege ich das, was mir gefällt, in den Warenkorb und bestelle frühestens nach einer Woche. Dann hat sich meine Euphorie meist gelegt.
    Bücher und Zeitschriften sind auch meine große Schwäche. Da ich aber noch so viele ungelesene Bücher habe, gibt es dieses Jahr maximal 1 Buch im Monat. Ich hoffe, das schaffe ich. Zeitschriften werden bei mir auch oft nicht gelesen, sondern nach einiger Zeit nur durchgeblättert, bevor ich sie entsorge. Es liegen jetzt noch ein paar Weihnachtshefte herum, die ich noch nicht angeschaut habe. Und trotzdem fand ich mich gestern mit eimer Zeitschrift vor dem Zeitschriftenregal wieder. Doch als ich mir überlegte, ob ich damit eine halbe Stunde mit Lesen zubringen würde, habe ich sie wieder hingelegt.
    Und auch bei den Lebensmitteln bin ich gestern nur mit den Sachen heimgekommen, die auf dem Zettel standen. Es scheint zu funktionieren.
    Der einzige Bereich, in dem ich es nicht schaffen werde, sind Blumen und Pflanzen. Da ist meine Grenze erreicht. Allerdings werde ich versuchen, es etwas zu reduzieren.
    Vielen Dank für deine Anregungen, mit denen ich mich noch etwas genur beschäftigen muss, und die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Liebe Grüße Sabine

  • Anne 10/01/2019 at 12:58

    Konzentation aufs Wesentliche – WUNDERBAR.
    Jeder definiert das anders für sich, das ist auch ok, mir scheint wichtig: konzentrieren und auch fokussieren. Was ist mir in meinem Leben wichtig, was lebensnotwendig. Für mich hat das nicht (immer) mit Verzicht zu tun, sonder vorallem mit bewussten Entscheidungen. Zuviel ist zuviel und zerstreut eher, wie das es Richtung, Entschiedenheit, Klarheit gibt. Muss mir das auch immer wieder wach rufen, ein Selbstläufer ist es bei mir eben auch nicht.
    Sparen konkret: Ich spare im Laufe eines Jahres vom Kleingeld immer alle Euromünzen, die nicht in Deutschland geprägt wurden. Diese werden dann das Taschengeld für den großen Urlaub. Es steigert die Vorfreude auf den Urlaub und ich staune was da so im Laufe des Jahres zusammen kommt.

  • Hilke 10/01/2019 at 13:05

    Liebe Denise,
    und wieder hast du es geschafft, mich zu begeistern. Donnerstag ist mein persönlicher Aufräum- und Putztag. Meistens lese ich dann schon beim Frühstück deinen Blog und bin inspiriert 😃 Für mich gehört Aufräumen und Putzen auf jeden Fall zusammen, denn wer putzt schon gern um irgendwelchen Kram drumherum?
    Auch die Wunschliste ist auf jeden Fall eine gute Idee. Ich tue oft Dinge in meinen virtuellen Warenkorb, bei denen ich mich schon nach 2 Wochen frage, was ich jemals daran toll fand.

    Ganz liebe Grüße
    Hilke

  • Sylvia Michaelsen 10/01/2019 at 13:50

    Liebe Denise,
    Konsumruhe ist eine tolle Sache und…. das mit den Zeitschriften kenne ich nur zu gut!!! Dabei hilft mir, Zeitschriften in unserer örtlichen Bücherei auszuleihen. Die sind manchmal ein paar Wochen alt, aber das stört mich nicht und….Geld spart man auch!!
    Liebe Grüße und noch alles Gute fürs Neue Jahr!
    Sylvia

  • Sylke 10/01/2019 at 14:07

    Liebe Denis,
    schöner Beitrag! Wenn ich Bücher lese …. könntest du einen Beitrag über schöne Bücher, die zu empfehlen sind schreiben!
    Ich lese auch sehr gern, aber mir fehlt die Anregung!
    Vielen Dank
    Sylke

  • Heidi T. 10/01/2019 at 15:14

    Liebe Denise,

    seit Jahren gibt es bei uns den Sparmonat: Februar. Was aus der Not entstand (Elternzeit, kein Einkommen, Januarrechnungen) ist jetzt schon eine beliebte Challenge die meine Kinder begeistert mitmachen.
    Wir verbrauchen alle gelagerten Lebensmittel (wieviel tolle Rezepte so schon entstanden sind !) kaufen nur frisches dazu. Ansonsten wird nichts angeschafft/gekauft (außer Tanken) . Wir versuchen Vorhandenes , evt. zu „upcyclen“ und Resourcen zu nutzen. Auch umwelttechnisch nicht zu verachten ! Wieviel kreatives dadurch hier schon entstanden ist! Tolle Geschenke, Möbel usw. Meist zieht sich das dann auch über mehrere Wochen weiter. Man verändert seine Einstellung dadurch schon..
    Das gesparte Geld wird für den Urlaub weggelegt.

    Mein wichtigster Spar Tipp ist eigentlich nichts neues – keine Finanzierung! (ich rede hier nicht vom Hausbau).
    Wir sind keineswegs „reich“ haben 2x Mindestlohn, 2 Kinder dementsprechend 2x Kindergeld dazu.

    Letztes Jahr mussten wir ein neues Auto anschaffen , ich konnte es bar bezahlen und habe somit noch einmal einen Rabatt (zu den gesparten Zinsen) bekommen. Meine monatliche „Rate“ geht durchgehend auf ein Sparkonto. bis zum nächsten Autokauf. Etwas Disziplin gehört halt dazu nicht ran zugehen…;-) das mache ich schon seit meinem ersten Auto so. Nach Kauf wird gleich weitergespart.

    Genauso spare ich seit Geburt für unsre Kinder. Ich möchte ihnen einen Schuldenfreien Start ins Leben ermöglichen. Wir wohnen abgelegen, also werden sie zu Ausbildungs-bzw. Studienbeginn ein Auto brauchen. Zu Geb. und Weihnachten bekommen sie immer einen Teil ihres Geschenks als Geld das wir aufs Konto packen. Auch von Paten und Großeltern. Oft besser als die 10. Barbie…

    In einer Büchse sammeln wir übers Jahr 2,- EUR Stücke. davon wird dann etwas für die Familie angeschafft wo auch jeder mitbestimmen darf. 2018 war das ein neues Sofa !

    Klingt jetzt alles irgendwie staubtrocken und so als hätten wir ein karges Leben, ganz und gar nicht! Wir haben unser Haus und alles was wir brauchen. Ich denke mit ein bißchen Planung und Disziplin wird es niemanden schwerfallen hier und da etwas zur Seite zulegen !

    Liebe Grüße,
    Heidi

  • Anke Q. 10/01/2019 at 15:33

    Hallo liebe Denise,
    ich bin gerade dabei meine Vorräte aufzubrauchen … Gefrierschrank und Vorratsraum sind REICHlich gefüllt mit Lebensmitteln, die schon recht lange darauf warten aufgebraucht zu werden. 😉 Dabei stelle ich immerwieder fest, dass man auch „einfach“ eine leckere gesunde Mahlzeit auf den Tisch bekommen kann. Eingekauft wird eben nur was frisch sein muss und sich nicht lange hält.
    Und ich glaube, ich schließe mich deiner „Bücherpause“ an, bei mir liegen auch noch einige Bücher ungelesen auf dem Stapel…

    Ich wünsch dir einen feinen Tag und sage heute endlich mal Dankeschön für die Impulse die du immer reichst.
    Also:
    Einen Herzensdank hin zu dir
    von Anke

  • Maxi König 10/01/2019 at 15:54

    Liebe Denise,
    ich kann Deinen Entschluss auf Konsum zu verzichten bzw. sich genau zu überlegen, ob man die „Objekte der Begierde“ wirklich braucht,
    nur unterstützen. Ich habe das auch schon mal für ein Jahr gemacht und mir keine Kleidung gekauft. Danach habe ich mein Kaufverhalten geändert. Ich habe mir gut überlegt was ich kaufe, ähnlich Deinem Wunschzettel, und Spontankäufe gelassen. Wenn man vielleicht erst mal um den Block geht und sich fragt: brauche ich das? Habe ich es nicht schon in anderer Form, kommt dann oft die Antwort: lass es einfach. Es ist auch schön, mal auf etwas zu sparen oder zu warten. Dann freut man sich umso mehr. Ich versuche mir nur schöne, besondere und qualitativ hochwertige Dinge zu kaufen. Das ist auf Dauer günstiger.

    Viele Erfolg und liebe Grüße, Maxi.

  • Birgitta 10/01/2019 at 16:47

    Liebe Denise,
    ich habe eigentlich auch das Bedürfnis nach Konsumruhe. Doch mit 3 Kindern, deren Füße ausgerechnet in den Weihnachtsferien gewachsen zu sein scheinen, scheitert dieses Vorhaben.
    Außerdem habe ich Ende Dezember Geburtstag und da denken ganz viele Onlinehändler an mich und schicken mir (zeitlich begrenzte) Gutscheine. Daher werde ich diese jetzt im Januar noch nutzen und meine Konsumruhe später einlegen. Ich versuche eh Impulskäufe zu vermeiden und lege beispielsweise bei Idealo erst einmal eine Wunschliste mit Wunschpreis an. Wenn ich dann (nach Wochen oder Monaten) benachrichtige werde, dass der Preis erreicht wurde, kann ich immer noch entscheiden, ob ich das Produkte noch haben möchte.
    Bücher kosten mich kaum noch etwas, da ich sie ausleihe (in der Bücherei vor Ort oder virtuell über die Onleihe).
    Ausnahme: Kochbücher! Doch da werde ich jetzt erst einmal 3 dicke Schinken verkaufen, bevor ich mir da 2 bereits ausgesuchte neue leiste.
    Ich habe mir bei den frostigen Temperaturen vorgenommen, den Gefrierschrank abzutauen und das bedeutet, ich koche jetzt einmal 1-2 Wochen aus Vorräten.
    Viele Grüße
    Birgitta

  • Ina 10/01/2019 at 21:08

    Hallo, liebe Denise,
    ein wunderschönes Jahr 2019 wünsche ich und freue mich weiterhin auf Deine tollen Tipps. Wie auch diesmal zum Konsum-Verzicht.
    Ich praktizieren das schon einige Monate recht erfolgreich. Jedesmal, wenn ich ein sehr schönes Kaschmir-Jäckchen sehe (meine Schwäche …) frage ich mich, ob ich es wirklich brauche, denn die vorhandenen in schwarz, blau, petrol sind noch wunderschön, und ich trage sie im Wechsel. Mit wechselnden Shirts drunter sehen sie auch immer anders aus. Meine andere Schwäche sind Bücher. Bücher. Ich lese sie nur noch über die Stadtbibliothek, die fußläufig zu erreichen ist. Wenn neue Bücher angesagt sind, bestelle ich diese schon im Vorfeld, so dass ich immer aktuell versorgt bin. Gerade habe ich das Buch von Juli Zeh „Neujahr“ gelesen. Es ist einfach nur fantastisch, hat mich tief berührt, und ich kann es nur empfehlen. Eine Frage noch, die ich schon mal angeschnitten hatte: Was sagt denn Euer süßes Kätzchen zum neuen Sofa … geht es pfleglich damit um?
    Liebe Grüße
    von Ina

    • fräulein | ordnung 11/01/2019 at 7:07

      Toll! Neujahr habe ich auch schon gelesen … großartige Geschichte!
      Bisher lasst unser Kätzchen das Sofa in Ruhe – aber wir werden bestimmt noch einen zweiten Kratzbaum anschaffen, damit das auch so bleibt!

  • Tina Nitsche 10/01/2019 at 21:51

    Super Idee. Die werde ich auch mal in einigen Punkten einfürhren, die Konsumtruhe. Bin übrigen Deinem Buchtipp „Slow – Einfach Leben“ von Brooke McAlary gefolgt. Danke nochmals für diesen Tipp. Ein tolles Buch, denn es macht noch einmal sehr schön deutlich, was wir ja Dank Deiner tollen Beiträge alle irgendwie schon längst wissen: Weniger ist mehr!
    Liebe Grüße
    Tina

  • Hanne 10/01/2019 at 22:41

    Liebe Denise,
    mein Mann und ich haben mal alle 5-EUR-Scheine gespart, die wir als Wechselgeld oder aus dem Automaten bekommen haben. Dabei i haben wir nicht ausdrücklich danach verlangt. Binnen einher Wochen hatten wir einen hohen 3stelligen Betrag zusammen. Es funktioniert, wenn man ein Ziel vor Augen hat und sehr konsequent ist.

  • Petra 11/01/2019 at 0:40

    Das Wort Konsumruhe hat sich wie ein Ohrwurm festgesaugt. Herrlich! Ich muss sogar sagen das ich versuche den kompletten Januar in keiner meiner Lieblingsgeschäfte zu gehen, an den Weihnachtstagen( eigentlich schon November 18) habe ich nämlich schon nach tollen Geschenken Ausschau gehalten und die waren meistens sehr gut besucht. Mal schauen wie lange ich es schaffe. Was ein kleines Laster von mir ist, sind Märkte, wo ich tolle Blumen und so leckere Sachen herkriege( leider 3x die Woche) das versuche ich auf einmal die Woche zu beschränken und wenn möglich ohne Blumenkauf. Jedenfalls für Januar. Mal schauen wie der Februar ausfallen wird.

    Gruß,
    Petra

  • Elke 11/01/2019 at 7:13

    Hallo,
    die Idee, nix zu kaufen finde ich grandios. Es kostet zwar Überwindung, weil man immer irgendwo und durch irgend jemanden auf etwas angestoßen wird, wo man gleich denkt :“Brauch ich“. Aber ich denke, da muss man das berühmte „Nein-Sagen“ können lernen. Manchmal juckt es halt doch in den Fingern. Wie gestern ja schon bezgl. der Bücher die Onleihe angesprochen wurde, möchte ich das nur unterstützen. Vor zwei Jahren bekam ich zum Geburtstag einen Kindle geschenkt. Erst war ich nicht ganz so überzeugt davon, weil ich auch ein Mensch bind, der Papier zwischen den Fingern braucht :-)). Aber mittlerweile würde ich meinen kindle nicht mehr hergeben. Ein Büchereiausweis kostet im Jahr im Schnit keine um die 20,–€. Dafür bekommt man oft nicht mal oder gerade mal EINEN Roman. Mit der Onleihe kann man ausleihen und lesen bis zum Umfallen. Zeitschriften sind bei mir auch so ein must have. Da kann ich nicht drumrum. Aber auch da habe ich schon reduziert, weil man auch viele in der Onleihe bekommt. Klamotten müsste ich auch mal wieder aussortieren und was die Lebensmittel betrifft, haben wir letztes Jahr schon angefangen, wirklich nur das im Haus zu haben, was man auch wirklich braucht und verbrauchen kann. Wenn man dann mal was außergewöhnliches kochen möchte, wird nur das gekauft, was man für das Rezept braucht und nicht auf Vorrat, weil man es irgendwann mal wieder kochen will.
    Eine Spardose für Klimpergeld gibt es bei uns auch, zwar nicht so chick wie deine, aber sie wird überraschenderweise trotzdem recht schnell voll. Bei uns kommen „nur“ die 1-, 2-, 5-, 10- und 20 Cent Münzen rein. Und da haben sich in den ungefähr letzten 8 Monaten bei uns sage und schreibe 74,–€ angesammelt.Und das nur aus meinem und dem Geldbeutel meines Mannes. Ich habe sie letzte Woche leeren lassen und das Datm auf den Boden geschrieben, zum besseren Überblick.
    Ist euch das auch schon mal aufgefallen? Wenn man bei einem Online-Shop stöbert, sich wieder von der Seite abmeldet, ca. 1-2 Tage wartet, hat man eine Rabatt-Mail im Postfacht. Ist mir letztens aufgefallen. Ich war schon ewig nicht mehr auf einer Seite, habe gestöbert und bestellt. Schwupps kam nach der Bestellbestätigung ein Tag später ein Rabatt-Code. Sowas ärgert einen dann ungemein. Ich habe es dann noc hmit zwei weiteren Shops getestet, wo ich auch schon ewig nichts mehr bestellt hatte. Gestöbert, was auf die Wunschliste gesetzt, abgemeldet und am nächsten Tag war eine Rabattmail im Postfach. Vielleicht bilde ich es mir aber auch nur ein, aber so ein Zufall kann das doch nicht sein?

    Ich wünsche uns Allen viel Spaß und durchhaltevermögen beim Nix-Kaufen.
    Habt einen schönen Tag.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Karen Heyer 11/01/2019 at 18:51

    Hallo Denise,
    mit den Tassen habe ich kein Problem. Mit neuen Büchern und Magazinen schon, räusper. Aber ich verkaufe oder verschenke sie auch rigoros, da gibt es nichts. Die tollen Wohn- und Gartenmagazine gingen echt ins Geld und wurden oft nur geblättert. Ich kaufe sie jetzt nachträglich einige Monate alt bei ebay und spare dadurch richtig Geld. Ich suche mir Verkäufer, die gleich mehrere Hefte meines „Jagdgebietes“ anbieten, dann kommt alles in ein Paket, um Porto zu sparen.
    Liebe Grüße
    Karen

  • Nina H. 12/01/2019 at 8:39

    Gerade gestern war ich im Film „100 Tage“ und ja, das Thema beschäftigt mich sehr! Ich würd so gern das Buch „Cows“ lesen, aber hätte noch genügend anderen Lesestoff…

  • Katja 12/01/2019 at 12:43

    Konsumruhe finde ich richtig gut! Toller Artikel von Dir mit vielen Anregungen. Bin auch so ein Bücherfan und habe noch einen Stapel mit ungelesenen Büchern. Daher auch für mich erstmal Bücherstopp!!
    Mit den Büchern handhabe ich das auch schon länger. Gebundene Bücher behalte ich fast immer, Taschenbücher verschenke ich meistens oder stelle diese in einen öffentlichen Bücherschrank, die es fast überall gibt. Auf einige Zeitschriften kann und will ich nicht verzichten. Bei Kleidung versuche ich immer mehr, daß alles zusammen passt und hauptsächlich hochwertige langlebige Teile in meinen Schrank kommen. Ich kaufe da auch viel secondhand, was wiederum gut für die Umwelt ist.Einen Wasserfilter habe ich auch und finde ich superpraktisch.

    Zur Zeit versuche ich meine Dekoartikel zu reduzieren, auch da wieder einen Teil auf dem Flohmarkt im Frühjahr verkaufen und ich brauche derzeit viele Kosmetika auf, u.a. auch Pröbchen, die man immer hortet. Fragt sich immer warum und wofür man diese verwahrt. Ich verbrauche diese jetzt immer zügig. Bei Putzmitteln habe ich mich auf die wesentlichen beschränkt. Da kann man sehr gut seinen Konsum minimieren, wie ich finde.Wo ich nicht spare ist bei qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln, weil das was wir zu uns nehmen, einfach sehr wichtig ist. Generell finde ich, wenn man hochwertig und langlebig kauft und die Produkte gefunden hat, die am besten zu einem passen, egal welcher Bereich, spart man automatisch und häuft auch nicht mehr soviel an.

  • me 24/01/2019 at 10:04

    so ein schlimmes wort #konsumruhe. allerdings muss ich gestehen, dass ich ab und zu nachdenklich darüber bin, ob ich tatsächlich alles brauche, was ich besitze, ob es mich wirklich glücklich macht. die antwort ist meistens ’nein‘. und ich gestehe, ich bin jemand der kompensiert. und da muss ich sehr ehrlich mit mir selbst sein. aktuell denke ich darüber nach, ob ich tatsächlich 2 autos brauche. das sind luxusprobleme, ich weiss. aber für mich wäre es ein guter anfang mit der #konsumruhe. ich denke darüber nach… danke für den denkanstoss!

    • fräulein | ordnung 24/01/2019 at 10:46

      Findest Du das Wort wirklich schlimm?
      Ich finde, es hört sich wunderschön und sehr entspannend an ♥

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