Ordnung

Nur für mich

21/01/2021

Auf der Suche nach dem roten Faden

Nur für mich

Vor Weihnachten hat mich eine Nachricht erreicht, die mich bewegt hat. Mit der Verfasserin hatte ich bereits Kontakt und wir sind so verblieben, dass ich ihre Nachricht – verkürzt – hier wiedergeben darf und auf diesem Wege antworte. Denn ich vermute, sie wird mit Ihren Fragen gar nicht so alleine, wie sie vielleicht denkt.

Wir sollten nie von uns selber auf andere schließen. Was für uns vielleicht selbstverständlich ist, ist für den anderen ein großes Rätsel. Was sich für den einen leicht anfühlt, kann für den nächsten eine große Herausforderung sein. Wir sollten viel mehr Verständnis füreinander haben und so sehe ich es als großen Mut an – und als besonderes Vertrauen – wenn mir Leserinnen ihr Herz öffnen und mich nach meiner Meinung fragen.

Heute geht es um Suche nach dem roten Faden und wie wichtig es ist, etwas nur für mich zu tun.

Nur für mich

Liebe Denise,

Lange lese ich schon sehr gerne und vor allem aufmerksam mit bei dir. Es macht Spaß, ich lerne viel Neues und bin immer wieder motiviert, neues oder anderes auszuprobieren. Deine Offenheit, dein Mut und deine Stårke zeigen mir immer wieder aufs Neue, es ist niemals zu Spät.

Lange überlege bzw. fordert mich ein Thema heraus und ich finde irgendwie keine passende Antwort für mich. Daher nehm ich jetzt all meinen Mut zusammen und schreibe dir. Auch wenn es mir nicht leicht fällt.

Die Herausforderung ist folgende: Ich tue mir sehr schwer, einen roten Faden zu finden in meinem tåglichen Leben, was Kleidung betrifft. Aufgrund von verschiedenen, belastenden Situationen in meiner Kindheit, hatte und habe ich ståndig mit dem Glaubensmuster / Überzeugung zu kåmpfen, spare dir alles auf (Kleidung, Schuhe, Taschen, Kosmetik, Wolle usw.) denn wenn es aufgebraucht ist, leer ist, kaputt ist oder viel getragen/benutzt ist, das geht nicht, denn neues gibt es nicht.

Vielleicht erlaubt es deine Zeit, sie mir zu beantworten und mir so sehr, sehr viel zu helfen.

  • Wenn du zu Hause bist, arbeitest, trågst du gleich von früh morgens richtige Kleidung oder ziehst du dich nochmal um wenn du z.B. putzt ?
  • Machst du dich schon hübsch, also make up und Haare und so, egal was du vorhast an diesem Tag

Ich bin krankheitsbedingt Frühpensionistin. Seit ca. 8 Jahren kann ich nicht mehr außer Haus gehen, nicht einkaufen, keinen øffentlichen Transport benutzen, habe Angst vor vielen Menschen und bin auf die Hilfe von anderen angewiesen. Ich møchte aber wieder unabhångiger, selbståndiger werden. So wie es früher mit unseren 4 Jungs war, wird es nie wieder, aber ich glaube und hoffe auf eine neue, gute und unter den gegeben Umstånden für mich løsbare Situation.

Das schøne Gewand

In der früh denke ich oft, das kann ich jetzt nicht anziehen, weil ich bin ja eh nur zu Hause bin, rumliege und “die gute Bluse, gute Hose, das feine Gesichtspuder brauch ich für zu Hause nicht” also bleib ich im Pyjama oder ziehe mir altes, nicht mehr gut passendes Gewand an, damit ich das andere, schøne Gewand schone, die Produkte nicht aufbrauche, usw.

  • Kann man auch aufråumen in nettem Gewand, mit Jeans und einem T-Shirt oder zieht man sich da um?
  • Kann ich auch meine teure Ledertasche, die ich so sehr mag, auch nur dann benutzen, wenn ich nur zum Arzt fahre oder den neuen Mantel von vor 2 Jahren anziehen, obwohl ich ja nur im Auto bin.
  • Benutzt eine Frau jederzeit alle ihre Dinge, die sie besitzt oder spart sie sich die Dinge auf? Worauf kønnte ich nicht mal genau definieren …

Oder wenn mein Mann und ich eine Autotour machen. Da ich unter Menschen nicht so gut zurechtkomme, fahren wir oft eine långere, hyggelige Auto-tour-in-die-stadt-und-schauen-uns-alles-aus-dem-Auto-an, sowohl tagsüber als auch Abends. Dabei plaudern wir über alles und wir genießen es beide sehr.  Wir fahren 2 x die Woche an Plåtze, die ich gerne sehen mag – Stadt, Strand, Land, Wald, Orte, usw. Im Sommer essen wir ein Eis, im Winter nehmen wir uns øfter was Gutes, warmes zum Trinken mit und genießen unsere gemeinsame Zeit.

  • Auch hier – kann und darf ich mich für diese Ausfahrten schick machen, nicht aufdonnern, sondern nett.
  • Ist Nagellack in so einem durchsichtigem Rosa auch ok und nicht zu auffållig ?

Ich møchte mich so gerne hübsch, nett, gepflegt aussehen. Mich wohlfühlen. In Wahrheit eigentlich LEBEN. Meinen Platz einnehmen. Mich wieder trauen zu Stricken, bullet journaling machen, zum Frisør ev. gehen, etwas tun, was mir Freude macht.

  • Zieht man dazu zu Hause schønes, allgemeines Gewand wie eine Jean, T-Shirt, Tunika an.
  • Kann/darf ich mein tolles grünes Stifte Lederetui benutzen für meine Füllfedern und auch damit tåglich schreiben?

Ich hoffe, du verstehst meine etwas schnørkeligen Fragen! Eine Antwort bzw. deine Meinung zu Lesen würde mir so sehr viel bedeuten, mehr als du ahnst. Ich wåre dir so dankbar – von ganzem Herzen.

Deine A.

Ich möchte laut rufen:

DU DARFST ALLES TUN,

WAS DICH GLÜCKLICH MACHT!

Zieh Deine schönsten Sachen an. Jeden Tag.

Schreibe mit Deinem Lieblingsstift, bis er leer ist.

Lackiere Deine Nägel, in welcher Farbe Du möchtest!

Das Leben ist zu kurz, um nicht jeden Tag das Beste daraus zu machen!

Jeder Tag ist ein guter Tag, um Lieblingskleidung anzuziehen und die gute Ledertasche zu benutzen. Lieber jeden Tag die beste Tasche nutzen und sich an ihr erfreuen, bis sie auseinander fällt, als wenn sie nach 10 Jahren immer noch unangetastet in der Schublade liegt!

Nur für mich

Nur für mich

Ich ziehe mir jeden Tag etwas Hübsches an. Nur für mich. Auch, wenn ich keine Termine habe und niemanden sehe. Aktuell kann es zwar passieren, dass ich am Morgen nach dem Yoga in meiner Yogahose bleibe und mir nur ein frisches Oberteil anziehe. Aber auch da: Meine Yogahose ist schön. Mit der könnte ich auch einkaufen gehen, wenn es sein muss (mit einem schwarzen Mantel übergezogen kann man ohnehin fast alles anziehen, wenn man das Haus verlässt).

Auch schminke ich mich so gut wie jeden Tag. Es ist nur ein dezentes Make-up, das in wenigen Minuten aufgetragen ist. Aber diese 5 Minuten investiere ich IN MICH! Mir geht es besser, wenn ich in den Spiegel schaue und frisch aussehe. Ich nutze auch Selbstbräuner für meine Beine, obwohl fast niemand meine Beine zu Gesicht bekommt. Ich mache das nur für mich!

Nur für mich

Natürlich genieße ich auch mal einen Sonntag ohne alles, kein Make-up, kein BH, die Haare wild nach oben gepackt. Doch schon am Montag freue ich mich, mich wieder in mein „frisches ich“ zu verwandeln. In dieser Version erobere ich meine eigene kleine Welt!

Oder wie ich in diesem Beitrag von 2018 geschrieben habe:

Wenn Du Sachen trägst, in denen Du Dich nicht wohlfühlst,

dann verbringst Du verdammt viel Zeit damit,

Dich nicht wohl zu fühlen!

Gartenarbeit

Am liebsten trage ich schlichte, schwarze Kleider, die mir bis zum Knie gehen. Mit einer schwarzen Strumpfhose und einem Tuch um den Hals ist dies mein liebstes Outfit, in dem ich mich einfach immer wohlfühle. Es sieht gut aus, wenn ich Stiefel dazu anziehe (so könnte ich auch ins Büro) – es ist aber ebenso geeignet, um 1/2 Stunde auf dem Sofa zu liegen oder auch das Badezimmer zu putzen. Mein Outfit ist universell einzusetzen. Es ist bequem und sieht trotzdem wonach aus.

Ich ziehe mich Morgens immer so an, dass ich mich wohlfühle. Nur für mich. Ganz egal, ob ich an dem Tag noch das Wohnzimmerfenster putzen oder zum Steuerberater muss. Es gibt nur eine Aufgabe, für die ich auf etwas Praktischeres und nicht so Gutes zurückgreife: wenn ich Gartenarbeit erledigen muss. Abgesehen davon würde ich mich aber niemals zwischendurch für irgendwelche Aufgaben umziehen.

Wer sich jedoch für Hausarbeit umzieht und sich damit wohler fühlt, soll das auch bitte weiterhin tun. Wer mit Schlafanzug-all-day-long fein ist, dann ist das auch gut.  Jeder so, wie es sich für ihn richtig anfühlt!

Aufsparen

Es gibt nichts, was ich mir aufspare.

Meine Lieblingstasse? Nutze ich jeden Tag!

Die gute Duftkerze? Zünde ich an, bis sie leer ist!

Die Lieblingsschokolade? Esse ich, sobald ich Appetit darauf habe!

Die weiche Strickjacke? Trage ich, wann immer ich Lust darauf habe.

Weil ich es mir selber wert bin!

2018 habe ich einen passenden Beitrag geschrieben: Warten auf den richtigen Moment

Deshalb:

Trink den guten Wein heute, nicht erst in drei Jahren!

Trage Deinen schönsten Schmuck und die schönsten Schuhe!

WEIL DU ES DIR WERT SEIN SOLLTEST!

Und wenn es dann aufgebraucht, leer oder kaputt ist. Dann ist das so. Das ist der Lauf des Lebens. Hauptsache, Du hast es genossen! Hab Vertrauen, dass Du trotz allem immer GENUG habe wirst.

Frage Dich

Frage Dich regelmäßig: WAS WÜRDE MICH HEUTE GLÜCKLICH MACHEN? WAS IST MIR WICHTIG? WAS BRINGT MIR FREUDE?

Wenn Du Dich „nur“ für eine Autofahrt schon machen möchtest – dann mach es! Mach es für Dich!

Und wenn Du Morgen keine Lust darauf hast, dann lass es.

Frage Dich weniger, ob es „sich gehört“, denn wenn es danach geht, wird es immer jemanden geben, dem Du es nicht recht machst.

Es gibt Tage, da fahre ich im Kleid und hohen Schuhen zum Wertstoffhof. Es kann aber genauso gut passieren, dass ich ohne Make-Up und mit Sportklamotten zum Supermarkt fahre. Beides ist in Ordnung. Denn es geht niemanden etwas an, was ich trage! Hauptsache, ich fühle mich damit wohl!

In diesem Sinne: Hör auf Dein Herz und genieße was Du hast!

 

Alles Liebe

Denise

 

p.s. ich habe es nicht gelesen, könnte mir aber vorstellen, dass dieses Buch noch gut zum Thema passt: Weil ich es wert bin!: 101 Herzensgedanken für sie

 

 

 

  • Katrin 21/01/2021 at 7:41

    Ein wundervoller Beitrag!!! Die Leserin beantwortet sich zum Teil die Frage selbst, in dem sie schreibt „benutzt eine Frau alle ihre Dinge oder spart sie sich diese auf… worauf kann ich nicht mal definieren.“
    Das Leben ist so kostbar und kann so schnell enden.
    Meiner Oma (Kriegsgeneration) hatten wir eine ganz tolle Couchdecke geschenkt und sie nach ihrem Tod unangetastet im Schrank gefunden, genau wie schöne warme Pullover, aber sie wollte Sachen nie „verschwenden“ wenn es noch andere gab…
    Vielen lieben Dank nochmal für den so wahren Input im Beitrag – den man sich öfters vor Augen führen sollte!
    Der Tag heute besteht aus Home Schooling und Haushalt- aber ich werde jetzt mein Lieblingskleid aus dem Schrank holen 😉
    Viele Grüße Katrin

    • Andrea 21/01/2021 at 21:09

      Liebe Denise,
      wieder mal so ein toller Beitrag von Dir. Ich wusste von Anfang an, wie Deine Antwort auf alle die Fragen Deiner Leserin sein wird – und hab mich immer wieder mal erwischt dabei, wie ich die gleichen Gedanken wie sie hatte. Ich denke so oft, das neue Shirt sparst Du Dir für was bestimmtes auf – und dann wird’s nur dreimal im Jahr getragen. Totaler Blödsinn, aber ich glaube, so „ticken“ wir Frauen oft.

      Ich bewundere da meine Teenie-Tochter:
      Wenn die was Neues / Besonderes hat, kann’s gar nicht schnell genug aus der Wäsche kommen.

      Solche Beiträge, die Alltägliches ins Bewusstsein rücken, sind so toll von Dir! Ich lese hier echt gern.

      Sei lieb gegrüßt,
      Andrea!

  • Regine L. 21/01/2021 at 8:31

    Guten Morgen liebe Denise,
    ein sehr, sehr schöner Beitrag! Hab mir direkt heute mal eine Lieblingsbluse im Homeoffice angezogen und mich dezent geschminkt. Es wirkt! ich fühle mich gut…. ich bin es mir wert! Ich werde in Zukunft mehr in mich hören, was ich mir alles wert bin…
    Vielen Dank für Deine Inspiration
    Bei der Geschichte deiner Leserin erinnere ich mich an einen Satz meiner Oma. Sie war über 70 als ich mit ihr unterwegs war mit dem Ziel einen Mantel zu kaufen. Als sie ein paar anprobiert hatte und vor allem die Preise gesehen hat, sagte sie zu mir: Lohnt sich das denn noch? Den kann ich ja gar nicht mehr abtragen. Ich war geschockt über ihre Gedanken. Schlussendlich habe ich ihr ihren Lieblingsmantel gekauft und zu ihr gesagt, wenn er dir nur einen Tag Freude bereitet, hat er sich schon gelohnt. Sie hat ihn noch über 10 Jahre getragen.
    Ich erkläre mir das mit dem Alter. Kriegsgeneration. Da gab es richtigen Mangel während wir heute ja nur Überfluss kennen. Da muss nichts aufgespart werden, es ist beliebig nachfüllbar. Wahrscheinlich wäre eine Art Mittelweg der verträglichste.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag

    • Katrin St. 22/01/2021 at 12:49

      Liebe Denise!
      Was für ein toller Beitrag. Ich bin 45 und spare mir auch immer meine guten Sachen auf, denke immer mit den Tieren sind sonst zu schnell Flecken auf der weissen Bluse, oder das kuschelige Strickkleid ist voller Haare…… so bin ich erzogen worden.
      Aber du hast so recht!! Selbst wenn Kleidung nicht mehr schön ist weil man sie wirklich viel getragen hat, leiden wir nicht den Mangel bis dahin neue Lieblingsteile zu finden. Und sich an ihnen auch zu erfreuen. Gerade im letzten Jahr mit Corona findet man ja keine Gelegenheit „gute“ Sachen auszuführen. Ich zünde heute Abend direkt mal die tolle Duftkerze an die hier immer nur als Deko steht.

  • Claudia 21/01/2021 at 8:52

    Was ein mutmachender, positiver, und wertschätzender Artikel – bravo! Genau so darf und kann es sein. Ich arbeite viel mit Frauen und so oft haben wir das Thema „Wie denke ich über mich und wie gehe ich mit mir um“. Manchmal immer noch schwer zu glauben, wie sehr auch heute noch Erlebnisse, Erziehung und Konditionierung erwachsene Frauen an sich zweifeln lassen. Diese Unsicherheit und teilweise so negative Gedanken über sich selbst machen mich oft sehr traurig. Daher freue ich mich doppelt über dein Statement :-).

  • Vanessa 21/01/2021 at 8:56

    Guten Morgen,
    Ich hatte auch mal ähnliche Gedanken. Das Resultat davon war, dass sich nach 10 Jahren alles kaputt gelagert hatte. Ungetragene Kleidung verstaubte im Schrank in der Hoffnung zu einem bestimmten Ereignis getragen zu werden zu dem es sich auch lohnen würde. So ein Ereignis gab es nie aber die Kleidung zerfiel dennoch weil das Material porös wurde oder sich der Kleber der schicken Schuhe löste. Nagellack war eingetrocknet. Schmuck angelaufen.
    Ich kann also bestätigen, es lohnt sich nicht auf bessere Momente zu warten!
    Zusätzlich gilt: Wenn doch mal DER Moment kommt und man endlich dieses eine tolle Teil tragen kann und es dann auch noch in gutem Zustand ist, trägt man es dennoch ohne „Erfahrung“. Plötzlich kneift das schöne Kleid beim Sitzen oder die Hose rutscht bei längeren Spatziergängen. Ich hatte sogar Miniröcke die nach oben rutschten, das kann peinlich enden…
    Schöner Beitrag!
    Liebe Grüße

  • Claudia 21/01/2021 at 9:48

    Ein wunderbarer Post! Meine Tochter (21) und ich haben ihn zusammen beim Frühstück gelesen und unser erster Gedanke war, wie traurig…
    Man muss sich die eigene Wertschätzung immer wieder bewusst machen. Ich denke da gerade an das “gute” Silberbesteck, welches in meiner Jugend immer nach und nach zu Weihnachten, Geburtstag… geschenkt gab. Jetzt ist es täglich in Gebrauch, genauso wie das Goldrandgeschirr meiner Eltern. Klar verliert sich durch den Geschirrspüler der Goldrand langsam, aber dafür wurde es in den letzten zwei Jahren soviel genutzt wie noch nie.
    Dir wünsche ich jetzt einen schönen Tag und freue mich schon heute auf deinen nächsten Ordnungstag. Liebe Grüße Claudia

  • Rebecca 21/01/2021 at 10:10

    Liebe Denise,

    vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Ich habe ihn heute Morgen direkt zum Anlass genommen, mir etwas Schönes anzuziehen und mich mehr als sonst zurecht zu machen. Gleich ging es mir viel besser!

    Die Pandemie verleitet leider dazu, es sich zu Hause allzu bequem zu machen. Das ist auch für eine gewisse Zeit in Ordnung, aber sollte nicht zum Dauerzustand werden.

    Deswegen kommt Dein Beitrag genau zur richtigen Zeit!

    Herzliche Grüße
    Rebecca

  • Ines 21/01/2021 at 10:24

    Ein sehr schöner Beitrag, den ich zu 100 Prozent so unterschreiben kann! Wir sind es uns tatsächlich wert, Dinge nur für uns selbst zu tun. Mein Vater hat immer gesagt, jeder soll nach seiner Facon selig werden und genau so ist es! Für den einen ist es das Lieblingskleid im Homeoffice, für den anderen die Jogginghose auf der Couch. Aber am Ende soll es einen glücklich machen, darauf kommt es an!
    Liebe Grüße und Danke für diesen wertvollen Artikel!

  • Birgit Wagner 21/01/2021 at 10:53

    Hallo Vanessa,
    genau, dass kenne ich nur zu gut, man spart sich etwas auf und fühlt sich an dem großen Tag, an dem man es trägt, überhaupt nicht wohl und denkt, hätte ich doch meine „Wohlfühlkleidung“ angezogen, zwar schon oft getragen, aber zu mir passend.
    Viele Grüße aus dem Home Office , @Denise : ein wunderbarer Beitrag 🙂
    Birgit

  • Alexandra 21/01/2021 at 11:13

    Liebe Denise,
    was für ein wunderschöner Beitrag,
    der Text deiner Leserin bzw das, was du hier wiedergegeben hast, ist so berührend und stupst mich an der Nase, erinnert an das Wesentliche……..“einfach genießen“………egal was es ist, ob Kaffee aus der Lieblingstasse, lackierte Nägel, eine Autofahrt (ich hatte wässrige Augen beim Lesen, wie wunderbar gefühlvoll das beschrieben ist, diese Zweisamkeit in Sicherheit….
    Alles machen und verwenden, tragen und spüren, was uns gefällt, gut tut und glücklich macht!
    Denn:
    Was, wenn wir irgendwann keine Gelegenheit mehr haben, um die Tasche auszuführen?
    Was, wenn das Kleid irgendwann gar nicht mehr passt?
    Was, wenn die Schuhe gar nicht mehr gefallen?
    Ist es nicht auch so, dass sich Geschmäcker und eigene Vorlieben ändern?
    Dann lieber solange genießen und sich erfreuen, solange man es toll findet.
    Und mit Dingen, die man liebt geht man doch besonders gut um, auf die schaut man.
    Und danach kommt was Neues, und auch das tut gut.
    Danke euch beiden :),
    liebe Grüße
    Alexandra
    (Lieblingstasse neben mir, bester Lieblingskaffee darin, den ich genieße und natürlich trinke, denn sonst verliert er an Aroma :))

  • Nicole 21/01/2021 at 11:13

    Liebe Denise,
    du sprichst mir tief aus der Seele und A. hoffentlich in die Seele. Denn es ist so wahr: Wir machen es für uns! Und ich halte es genauso. Ich putze auch im Blazer- so what? Oder im Kleid. So, wie ich es mag. Nur hat sich eines geändert: Zu schön muss jetzt immer bequem dazukommen, keine steife Kleidung mehr.
    Danke, dass du es noch mal mit aller Inbrunst herausgeschrieben hast!
    Liebe Grüße
    Nicole

  • AmalieliebtBücher 21/01/2021 at 11:38

    Liebe Fragestellerin!
    Eine Autotour 2x in der Woche an Plätze in Wald, Strand, Stadt die du gerne magst? Mir würde kein besserer Grund einfallen, um meine Lieblingsteile und meine Lieblingshandtasche auszuführen als das!
    Genieß es!!!

  • Pia 21/01/2021 at 12:09

    Liebe Denise, liebe A.,
    wieder einmal ein, für mich, sehr bewegender Beitrag. Der Schreiberin scheint es gesundheitlich nicht so gut zu gehen, deshalb sollte sie sich ihr Leben so schön wie möglich gestalten. Egal, wie die Umsetzung und Gestaltung aussieht!! Jeder kann für sich selbst entscheiden, was wichtig für ihn ist. Und warum sollte man sich mit diesen schönen Dingen nicht auch täglich umgeben? Oder, wenn möglich, das Beste gönnen, und und sich „Mehr“ Wert sein.
    Dein Beitrag „Warten auf den richtigen Moment“ aus 2018 enthält auch so viel Wahres! Auch das Video von Yvonne Catterfeld –Irgendwas- ist sehr „gehaltvoll“.
    Ich wünsche der Schreiberin auf jeden Fall alles Gute, viel Kraft und Zuversicht und… Denise, DANKE für die vielen emotionalen, vielsagenden Einblicke
    Pia

  • Vera 21/01/2021 at 13:01

    Toller Beitrag, liebe Denise! Am besten haben mir aber deine einleitenden Worte gefallen. Wertschätzung und Respekt vor anderen Menschen ist so grundlegend! Vielen Dank! Herzlichst, Vera

  • Petra 21/01/2021 at 14:09

    Liebe Denise,
    ich habe mir deine Worte nach deinem Beitrag 2018 schon zu Herzen genommen 🙂.

    Ich lese jede Woche gerne deine Beiträge und sie inspirieren mich…

    Ganz liebe Grüße aus Bremen
    Petra

  • Sibille 21/01/2021 at 15:34

    Danke für den Beitrag und danke an die Fragestellerin die Fragen offen zu stellen.

    Ich finde es wichtig sich selbst ernst zu nehmen und sich etwas Gutes tun. Das gelingt bei dem einen oder anderen von alleine, ich brauchte Zeit und andere stellen Fragen.

    Eigene Wertschätzung.

    Danke f. Mutmachen.

    LG
    Sibille

  • Susanne 21/01/2021 at 16:13

    Diese Aussagen, von wegen alles „ausfsparen“ kenne ich nur zu gut von meiner jetzt 90jährigen Schwiegermutter. Sie hat z.B. Handtücher, Nachtwäsche usw. die nur im Schrank liegt falls sie mal ins Krankenhaus muss. Ich kann mich auch daran erinnern, dass eine meine Omas sagtw: „Das ist nur für „Gut“, wenn sie also mal irgendwo zu Besuch war. Da wurde dann auch der „gute“ Schmuck getragen oder wenn Besuch kam dann wurde das „gute“ Besteck aus dem Schrank geholt. Ich möchte mich jetzt an den schönen Dingen erfreuen, denn ich lebe jetzt. Ich kleide mich auch täglich so, als wenn ich ins Büro fahren muss und schminken gehört natürlich auch dazu, das aber dezent.Das bin ich mir wert.

  • Nancy L. 21/01/2021 at 17:49

    Liebe Denise,

    ganz sicher hast Du völlig recht mit der Annahme, dass sich A. „ihr Problem“ mit ganz vielen anderen Menschen teilt. Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal von meiner Lieblingstasse erzählt und was soll ich sagen? ..inzwischen genieße ich meinen täglichen Milchkaffee aus dieser wundervollen Tasse und der schmeckt noch viel besser als früher, selbst die ersten Gebrauchsspuren bringen mich einfach nur zum Lächeln.

    Weißt Du, liebe A., ich habe vor sehr langer Zeit zwei wirklich wunderschöne Stifte gut weggetan. Da ich inzwischen auf dem Weg dahin bin, all meine schönen Schrankschätze auch zu nutzen, habe ich den neuen Jahreskalender mit eben diesen Stiften beschriften wollen.. sie waren beide eingetrocknet. So ähnlich ging es mir auch mit einem Wecker, den hatte ich mir vor Ewigkeiten gekauft und als ich ihn nun endlich aus seinem Karton befreien wollte, musste ich feststellen, dass eine Batterie ausgelaufen ist und ihn unbrauchbar gemacht hat. Mir persönlich helfen diese kleinen Vorfälle, um weiter auf meinem Weg zu gehen und mich nach und nach täglich an und mit meinen Schrankschätzen zu freuen. Aber ich kann Dich voll und ganz verstehen, habe Deine Worte richtig gefühlt und denke, dass es auch ganz viel mit der Vergangenheit und persönlichen Erfahrungen zu tun hat. Für Dich wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass Du es Dir selbst wert bist und Dich jeden Tag glücklich machst.

    ..ach da fällt mir noch etwas ein, liebe Denise, auch wenn es nur im weitesten Sinne mit Aufheben zu tun hat. Du hattest doch von der wundervollen Serie ‚Weihnachten zu Hause‘ erzählt und ich habe daraufhin die erste Staffel verschlungen. Pünktlich zum vergangenen Weihnachtsfest kam von der Serie die zweite Staffel raus und ich habe sie direkt aufgesaugt. Wenn Du die zweite Staffel noch nicht geschaut hast, kannst Du sie Dir ja an einem kuscheligen Sonntag anschauen.. oder ausnahmsweise für das kommende Weihnachtsfest aufheben. 🙂

  • Iris Klinger 21/01/2021 at 18:22

    Danke für den tollen Beitrag. Früher hab ich auch viel mehr aufgespart, die besondere Kerze, die schöne Schüssel aus…, der Tee aus dem fernen Urlaubsland… Aber tatsächlich ist es viel zu schade wenn man etwas immer auf später verschiebt oder aufhebt. Das Schrankfach mit den Kerzen quillt irgendwann über weil man immer wieder neue bekommt, der Tee verliert an Geschmack u.s.w.
    Inzwischen genieße, verbrauche und benutze ich alles direkt. Und jeden Tag wenn ich den Salat oder das Müsli aus der schönen Schüssel genieße, hab ich freudige Erinnerungen an den Urlaub wo ich sie gekauft habe. Das macht gleich positive Gedanken. Gerade jetzt, wo wir alle mehr Zuhause sind, sollten wir uns da mit Lieblingsstücken umgeben, sie Anziehen.
    Sarah Connor hat da auch ein tolles Lied „hör auf deinen Bauch“ ( Na ja „…Neuseeland…Kanada…“ geht grad eher nicht 😉 trotzdem finde ich dass es zum Thema passt.)
    Liebe Grüße Iris

  • Nicole Kirchdorfer 21/01/2021 at 18:38

    Perfekte Antwort! Ich bin ganz Deiner Meinung, auch wenn ich auch manchmal Gutes schone 🙄
    Aber das muss man sich vornehmen und einfach machen. Nur wir selbst können ums glücklich machen. Niemand sonst!

  • Jorin 21/01/2021 at 20:38

    Mir fällt dazu sofort diese Geschichte ein: http://www.dr-mueck.de/HM_Denkhilfen/Der-besondere-Tag_Achtsamkeit.htm (ich hoffe, verlinken ist in Ordnung; die Geschichte scheint mir für einen Kommentar zu lang), die mich sehr berührt.

    Ich kenne das „für gut“ aufbewahren durchaus auch, aber mittlerweile habe ich zu viel vergilbtes Aquarellpapier, ausgetrocknete Stifte, vergilbte Wäsche usw. gesehen und daraus gelernt. Unser „gutes Silberbesteck“ ist unser Alltagsbesteck, das „gute Geschirr“ wurde zum Alltagsgeschirr usw. Und wenn das alles eines Tages mal nicht mehr da ist, dann freue ich mich, es genutzt zu haben, als es da war!

  • Lioba 21/01/2021 at 21:12

    Danke, liebe Denise, für diesen Artikel.
    Dir und Deinen Lieben noch ein gutes, gesundes Neues Jahr!
    Mich würde interessieren, wie und mit welchen Produkten Du Dich schminkst.
    Schaut sehr gut aus und Du wirkst immer frisch.
    Liebe Grüße
    Lioba

    • fräulein | ordnung 22/01/2021 at 7:56

      Liebe Lioba,
      auf dem Foto habe ich komplett die Produkte von „undGretel“ verwendet. Ganz wunderbare Naturkosmetik, die ich sehr empfehlen kann.

      Alles Liebe
      Denise

      • Lioba 23/01/2021 at 21:09

        Danke für die Info.

        Ich finde es toll, dass Du so spontan entschieden hast, im Altersheim mitzuarbeiten.

  • Carina 21/01/2021 at 23:57

    Ein sehr schöner Artikel, liebe Denise.
    Liebe Jorin, an genau diese Geschichte musste ich auch sofort denken, als ich begonnen hatte, den heutigen Beitrag zu lesen.
    Und liebe A., ich wünsche dir alles Gute und gib dir selbst ruhig öfter die Erlaubnis, die Dinge so zu tun, dass DU dich daran erfreust!

  • Schneider Angela 22/01/2021 at 11:14

    Liebe Denise,
    ein wunderbarer Beitrag!
    Genau das durfte ich im letzten Jahr auch lernen. Meine Mutter hat ihre „schöne“ Kleidung schon immer im Schrank hängen lassen, um sie dann zu entsorgen, weil sich der Stil oder die Figur verändert hat. Außerdem wird sich nicht geschminkt.
    Ich machte mich nur fürs Büro zurecht. Zuhause Schlabberhose/Shirt, keine Schminke, kein Schmuck. Natürlich bin so auch einkaufen gegangen und habe mich immer geschämt, wenn ich mal jemanden getroffen hatte, oder wenn es bei mir an der Türe geklingelt hat.
    Jetzt trage ich täglich schöne Unterwäsche/Kleidung, schminke mich dezent, trage Schmuck, wir nehmen das „gute“ Geschirr … und was soll ich sagen, es fühlt sich so gut an.
    Ich kann es nur jedem empfehlen, genau das was Denise sagt für sich zu machen – übrigens, eine Schlabberhose habe ich noch, aber die ist Aktivitäten wie Schuppen ausräumen o.ä. vorbehalten. Man kann alles waschen und ehrlich, wollen wir wirklich jedes Kleidungsstück in 20 Jahren noch tragen?

  • Silke 22/01/2021 at 12:16

    Oh weh, das ist wirklich schade für die Verfasserin des Schreibens, dass sie sich da so gehemmt fühlt, sich selbst etwas Gutes zu tun. Ich hoffe, Deine aufmunternden und überzeugenden Worte werden ihr helfen, den Schritt zu gehen, sich selbst etwas zu gönnen. Wenn sie sich überwindet, wird sie ganz schnell merken, wie gut das tut. Mein Tag beginnt immer mit der ersten Hunderunde, und ich beginne ihn immer geduscht und ordentlich angezogen, mit etwas Tagescreme und Gloss. Ich ziehe an, wonach mir der Sinn steht, manchmal ist das eben auch ein Kleid zu den Outdoorschuhen :-)) Ich möchte mich nicht drei Mal am Tag für verschiedene Tätigkeiten umziehen, für mich sind meine Outfits auch alltagstauglich, und müssen alles mitmachen. Hübsch mache ich mich nur für mich, weil ich mich so einfach wohl fühle. Für mich spielt es dabei keine große Rolle was gerade ansteht. Ehrlich gesagt, besitze ich nicht mal „Schlabberklamotten“ zum Entspannen auf der Couch – auch das kann ich wunderbar in meinen Outfits.

  • Birgit 22/01/2021 at 20:21

    Wie schön, dass wir Dich haben Denise. Klare Worte zum aufrütteln, dass muss man sich täglich sagen.
    Ich nehme soviel mit aus Deinen Beiträgen hab vielen Dank.
    Bleibt alle gesund. Ich hol mein mein schönstes Weinglas aus dem Schrank, dass bin ich mir Wert .

  • Maike 23/01/2021 at 8:35

    Liebe Denise, liebe A.,
    Eure Fragen und Antworten haben mich sehr berührt. Wie wertvoll ist es doch, sich was Gutes zu tun! Denn wir haben ja nur das eine Leben. Hauen wir also alles an Glück raus, was geht.
    Es gibt zu allem, was bisher gesagt wurde, gar nicht viel hinzuzufügen. Nur vielleicht noch ein Gedanke aus meiner Welt:
    Ich habe vor Jahren angefangen, meinen Besitzstand zu reduzieren. Ich besitze nur noch Dinge, die mir am Herzen liegen, bzw. die nützlich sind. So nutze ich automatisch immer die Dinge, die mir wertvoll sind, also „die guten Sachen“. Das fühlt sich ganz wunderbar an.
    Liebe A., lass es krachen! Du bist es wert!
    Und liebe Denise, danke ein weiteres Mal für Deinen schönen Blog!
    Ganz viel Liebe für Euch!
    Maike

  • Martina 23/01/2021 at 10:42

    Liebe Denise,
    ich lese Deinen tollen Beitrag und die wunderbaren Feedbacks der Leserinnen erst heute. Mich hat das Thema auch
    berührt und irgendwie kommt für mich etwas Besonderes herüber, weil da jemand „so ganz anders tickt“ als es heutzutage
    üblich ist. Es tut mir weh, dass sich A. so klein macht, sich nichts gönnt und das schon kleine, positive Ereignisse zum
    „Feuerwerk“ werden. Meine Eltern gehörten zur Kriegs-Generation und haben neben traumatischen Erlebnissen auch täglichen Mangel erlitten. In jeder Hinsicht.  Das hat sie geprägt und leider auch meine Erziehung. Es war daher für mich nicht leicht und dauerte ziemlich lange, bis ich mir etwas geleistet habe und es hat noch einmal viele Jahre gebraucht, bis ich erkannte, dass es nichts mit Egoismus zu tun hat, wenn man sich selbst Gutes tut und auf sich Acht gibt.
    Und dazu trägt auch Dein wunderbarer Blog bei!
    Habe vielen lieben Dank für Deinen Input und Deine Unterstützung!  

  • Sonja 26/01/2021 at 19:46

    Liebe A.,
    Ich wurde vor einigen Jahren mit frühen Wehen in die Klinik eingeliefert. Nach einer langen Nacht ging es besser. Ich bat meinen Mann, mir mein Scchminkzeug mitzubringen. Er sah mich ganz irritiert an, wozu ich das denn brauchen wuerde. Meine Antwort war: „Weil ich mich gut fühlen moechte“.

    Liebe A., Du hast jedes Recht der Welt, Dich gut zu fühlen, zu tragen, was Du liebst und zu tun, was Dir Freude macht. Dich zu schminken, Dir eine schoene Frisur zu machen, Dich mit schoenen Dingen zu umgeben.

    Ich habe keine Dinge „fuer gut“. Ich nutze alle meine guten Dinge immer. Alte Sachen ziehe ich nur an, wenn ich streiche. Es gibt bei mir nichts „fuer besondere Anlässe, weil jeder Tag ein besonderer Anlass ist.

    Geniess Deine Zeit, mach Dich schoen fuer Dich und werfe alle Glaubenssaetze und Zweifel, die Dich daran hindern, ueber Bord. Du darfst alles tun, was Dir gut tut. Ich kann Deine Fragen gut verstehen. Es ist ein Prozess, hab Geduld.

    Ich wuensche Dir alles Liebe.

    Danke liebe Denise fuer Deinen schoenen Beitrag.

    Liebe Gruesse
    Sonja

  • Veronika Tandek 28/01/2021 at 21:54

    So ein wunderschön & rührend der Beitrag, den ich mir selbst auch zu Herzen nehme.
    Dankeschön 🍃

  • Carola 04/02/2021 at 13:51

    Hallo und guten Tag zusammen,
    liebe Denise,
    und liebe Verfasserin A.,

    deine Zeilen haben mich unendlich traurig gemacht, nicht weil Du krank bist, sondern weil Du deine schönen Sachen aufhebst und im Schrank versteckst.
    Doch für wann?
    Ich habe auch lange so gedacht:
    Das Kleid aufheben für den besten Moment. Den Wein oder die Lebensmittel für eine besondere Gelegenheit.
    Die teuren Gläser, das wunderschöne Geschirr…. diese Liste könnte ich unendlich fortführen….
    Wir sind vor vor zweieinhalb Jahren in unser eigenes Haus gezogen, hatten vorher mehrere Orte wo wir gelebt haben, zwei Garagen als Lager und einen weiteren 45 qm großen Raum als Lager. Bei Umzug haben wir erstmal alles mitgenommen.
    Und jetzt packen wir alle Kisten der Reihe nach aus. Und was das allerwichtigste ist:
    WIR MISTEN AUS….
    Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie befreiend das ist und es ist wie Weihnachten, weil viele schöne Dinge zu Vorschein kommen. Klar es gehen auch viele Sachen: Ich habe Jacken und Hosen in den DRK Laden gebracht, weil sie mir zu groß geworden sind. TShirts ausgemistet, braucht man dreizig Tshirts für die Gartenarbeit, zum putzen, oder für die Bauarbeiten im und am Haus? Nein tut man nicht. Also anziehen, arbeiten und dann ab in die Tonne. Viele Dinge haben wir verschenkt, Bücher in die Bücherzelle gebracht….
    Liebe A. bitte benutze deine tollen Sachen, deine Ledertasche, mach dich schön, wenn du mit deinem Mann unterwegs bist, und fühl dich einfach wie eine Queen, die die Welt bereist, denn Du und auch ihr anderen seit es euch Wert.
    Ich hatte einen Tumor in der Brust, meine Familie und Freunde hatten große Angst, dass ich daran sterben könnte, ich komischerweise nicht. Ich ich werde nichts mehr aufheben für den Zeitpunkt X. Nein, ich benutze meiene mega teueren Gläser, trinke den Wein und genieße es. Und ja ich kaufe mir auch Schokolade aus einer kleinen Manufaktur, weil ich sie liebe und egal ob sie teuer ist oder nicht, ich bin es mir einfach WERT. Schade, dass gerade alle Blumenläden bei uns zu haben, sonst würde ich es wie Denise machen und mir jede Woche einen Strauss kaufen und in meiner Wohnküche auf den Tisch stellen. Meine Küche ich hier noch der Lebensmittelpunkt, weil neu und einfach so wie wir sie uns gewünscht haben. Wir halten uns viel darin auf und ich koche und backe Corona bedingt sehr viel mehr. Ich geniesse es.
    Also Mädels: bitte benutzt eure schöne Dinge und hebt sie nicht auf, versteckt sie nicht in den Schränken sondern lebt mit ihnen.
    Danke an Denise, dass Du uns Frauen an den Lebensgeschichten von anderen Frauen teilhaben lässt.
    Ich finde deinen Blog toll, wunderschön, bereichernd und mega wichtig. Ich habe schon jede Menge für mich gelernt und umgesetzt.
    Ich wünsche allen Leserinnen hier ganz viel Mut neue Dinge zu tun, Gesundheit und Liebe
    Herzlichst Carola

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