Ordnung

Ordnung-to-go zum Ordnungstag

04/07/2019

Wie schaffst Du es, immer so ordentlich zu leben?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird und meist stehe ich ratlos da und habe keine wirkliche Antwort.

Wie schaffe ich es, immer so ordentlich zu leben, zu sein?

Ich habe nicht DIE EINE ANTWORT.

Ich mache einfach. Ordnung-to-go, ohne darüber nachzudenken.

Die äußere Ordnung, die mich in meinem Alltag umgibt, sorgt auch dafür, dass ich innerlich zur Ruhe komme. Weil ich diese innere Ruhe so liebe und anstrebe (denn oft genug bin ich meilenweit davon entfernt und gleiche Speedy Gonzales auf Koks) ist es mein innerer Antrieb, meine große Sehnsucht, Ordnung um mich herum zu schaffen und möglichst zu halten.

Nein, es ist nicht immer ordentlich bei mir. Kommt zum passende Zeitpunkt vorbei und Ihr seht mich im kreative Chaos sitzen, neben gefalteter Wäsche und unerledigten Dingen. Sobald ich merke, dass es mir schwer fällt, mich zu konzentrieren, stehe ich auf und schaffe Ordnung um mich herum.

Spätestens am Abend versuche ich, dem möglichen Chaos, das sich auch bei mir oft einschleicht, Heer zu werden. Ich bringe die letzte Wäsche nach oben, räume den Schreibtisch auf, werfe einen Blick in den Flur. Und die Küche räume ich ohnehin jeden Abend nach dem Abendessen gründlich auf. Das gehört zu meiner täglichen, ordentlichen Routine, über die ich gar nicht mehr großartig nachdenke.

Ordnung-to-goHeute habe ich ein bisschen Ordnung-to-go für Euch

Kleinigkeiten, die helfen können, ein bisschen Ordnung in Euren Alltag zu integrieren? Nicht leichter als das! Hier habe ich ein bisschen Ordnung-to-go für Euch. Kleine Gedanken und Anregungen, Dinge die den Fokus auf die Ordnung schärfen. Gerne ausdrucken und Schrittweise ausprobieren und integrieren.

Dekoration

Wie viele Sachen stehen bei Dir herum? Nimm ein paar davon weg, lege sie in eine Kiste und schau, wie es dir geht, wenn weniger Ablenkung in deinem Zuhause steht. Was macht es mit Dir, wenn du mehr freie Flächen siehst? (Lies auch Detox in den eigenen vier Wänden)

Oberflächen

Sorge für einige leere Oberfläche. Nimm die Deko von der Kommode und spüre die Leere. Auch hier kannst Du mal auf Dich wirken lassen, wie es sich für Dich anfühlt.

Verstecke

Wo haben sich bei Dir Dinge angesammelt, weil sie keinen festen Platz haben? Hinter der Tür oder unter dem Bett? Wo stauen sich die Sachen? Nimm dir heute eine Ecke vor und räume sie leer.

Rabattfalle

Nur weil etwas ein Schnäppchen ist, heißt das noch lange nicht, dass wir es brauchen. Das gute Gefühl, Geld gespart zu haben, weicht schnell der Erkenntnis, dass man das Superschnäppchen letztlich weder braucht noch trägt. Deshalb nicht im Affekt einkaufen, was man gar nicht braucht, nur weil es heruntergesetzt ist. Lieber eine Nacht darüber schlafen und am nächsten Tag überlegen, ob man es immer noch haben möchte.

Ordnungstag Proben

Proben aus Zeitschriften oder Drogerien und vom letzten Hotelaufenthalt sind super, wenn man sie auch wirklich verwendet. Wenn nicht, gehören sie aussortiert! Beim nächsten Mal kurz überlegen, ob man solche Problem wirklich annehmen oder mitnehmen möchte!

Entsorgen

Hausmüll, Altglas, Leergut, kaputte Dinge. Bring sie weg, schaff sie aus dem Haus.

Zügig und regelmäßig, damit sie nicht Deine Energie blockieren. Ordnung-to-go!

Handy

Trage Dein Handy nicht ständig mit Dir herum – so reduzierst du die Zeiten, in denen Du wahllos durchs Internet surfst und gewinnst dadurch Freiheit für Dich und die Dinge, die wirklich wichtig sind. Mein Handy liegt möglichst immer in der Küche, wenn ich im Wohnzimmer arbeite.

Aufbewahren

Wenn du viele kleine Dinge herumliegen hast, eignen sich Boxen und Schachteln, um sie aus dem Blick zu räumen. Sorge aber dafür, dass auch in ihnen Ordnung herrscht. Vielleicht kannst Du auch eine Schublade frei halten, in der Du spontan Dinge verstauen kannst, wenn es mal schnell gehen muss.

Erinnerungen

Oft besitzen wir Geschenke oder Kleidungsstücke, die wir nicht mehr nutzen und nur aufbewahren, weil sie einen emotionalen Wert für uns besitzen. Mach ein Foto davon und lege dir ein Album für diese Erinnerungen an. Denke noch einmal zurück, wenn es ein schöner Moment war oder eine geliebte Person und dann trenne dich davon. Die Erinnerungen haben wir letztendlich alle in unserem Herzen gesammelt.

Jeden Tag zum Sonntag machen

Das teure Geschirr, die edlen Weingläser und das schöne Kleid bleiben viel zu oft im Schrank und statt dessen werden die „normalen“ Dinge im Alltag benutzt. Das gibt es bei mir nicht, denn ich in es mir selber wert, immer aus der guten Tasse zu trinken und jeden Tag meine schönsten Sachen zu tragen! Diese schönen Dinge möchte ich nicht für besondere Tage aufheben, sondern mich tagtäglich an ihnen erfreuen. Natürlich kann der gute Teller dann auch mal zerbrechen – aber hey! das ist kein Weltuntergang!

Gönn Dir einfach immer das Gute und trenn dich von den Dingen, die du weniger schätzt.

 

Ordnung-to-goNoch mehr Ordnung-to-go Tipps? Dann Schau mal der „Leitfaden (nicht nur) für Faule“.

 

Ordentliche Grüße

Denise

 

 

  • Petra von FrauGenial 04/07/2019 at 10:36

    Wundervolle Tipps! Mit den Erinnerungen werde ich es mal direkt in die Tat umsetzen. Dann werden so manche Flächen bei mir wirklich sauber und Ordnung kehrt ein. Danke!

  • Ursula 04/07/2019 at 15:39

    Kann ich auch nur zustimmen. Gute Tipps!
    Betreffend Proben hab ich für mich folgendes eingeführt: Aus den Hotels nehm ich erst gar nichts mit nach Hause. Ich brauch es einfach nicht. Aber sollte ich doch mal zu Proben kommen, aus Zeitschriften oder sonst was, sammle ich die eine Zeit lang, und schicke sie dann an die Caritas (ich bin aus Österreich). Die Notschlafstellen für die Obdachlosen sind da sehr dankbar dafür und fragen auch auf Facebook danach. Wegschmeißen wäre mir dann doch zu schade.

    • Meike 05/07/2019 at 12:52

      Das ist ein toller Tipp!

  • Sonja 05/07/2019 at 20:04

    Ja, das mit den „guten“ Sachen schonen kenne ich auch noch von Zuhause. Da wurde Alltags z. B. ein zusammengewürfeltes Geschirr benutzt, um das „Gute“ zu schonen. Resultat ist heute, dass bei meinen Eltern diverse, inzwischen altmodische, Kaffee- und Speiseservice in den Schränken verstauben. 🙄
    Proben nehme ich immer mit in den Urlaub. So spare ich viel Platz. Hotelshampoos oder Duschgels kommen in den Seifenspender oder ich benutze sie für die Handwäsche. Putzen kann man auch sehr gut damit.😁

  • Eileen 19/07/2019 at 6:03

    Danke für die Tipps, in meinem Urlaub wollte ich meine Wohnung generell wieder ein wenig ausmisten, da kommt der ein oder andere Tipp gerade richtig.

    Viele Grüße Eileen

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