Lifestyle Ordnung

Schau bei Dir

18/08/2022

Schau bei Dir

Schau bei Dir, wodurch die Welt außerhalb von Dir so erscheint, wie sie Dir erscheint.

Vergleich Dich nicht so sehr mit anderen

 

Mir schrieb kürzlich jemand, bei mir würden zu viele Bücher, Körbe, Deko herumstehen. Ich konnte nur müde lächeln, denn wenn fremde Menschen Bewertungen abgeben, ohne dass ich nach ihrer Meinung gefragt habe, hat es mehr mit ihnen selbst als mit mir zu tun. Viele vergessen, dass das Internet nie das ganze Bild zeigt, sondern nur Bruchteile und Fragmente. 

Übervoll oder steril?

Vor ein paar Jahren hatten wir Besuch von einer Familie mit drei Kindern. Er war Anwalt, sie war mit den drei musikalischen Kindern beschäftigt. Irgendwann flüsterte mir die Frau in der Küche zu, dass sie unser Wohnzimmer zu steril finden würde, ohne, dass ich sie nach ihrer Meinung gefragt hätte. Ich musste schmunzeln, stand ich doch wenige Wochen vorher in ihrem (über-)vollen Wohnzimmer und ihr Mann flüsterte mir vertraulich zu, dass er sich wünschen würde, dass ich mal in meiner Funktion als Fräulein Ordnung vorbeikommen würde. 

Natürlich bin ich nie zu einem Einsatz zu dieser Familie gefahren, denn der Wunsch nach Ordnung war nicht wirklich vorhanden. Doch worüber ich mich bis heute wundere ist die Tatsache, dass so viele Menschen eine Bewertung zum Leben oder der Wohnsituation eines anderen abgeben, obwohl es doch zu nichts führt.

Viele meiner Ordnungssuchenden Kunden sind vor meinem ersten Besuch in Sorge, dass  ich eine Bewertung abgebe, dass ich möglicherweise sage „Ach Lottchen, wie siehts denn hier aus?“. Das würde ich niemals tun. Nicht in meiner Funktion als Ordnungscoach, aber auch nicht, wenn ich privat unterwegs bin. Erst wenn ich aktiv danach gefragt werde, was ich in einem Raum verändern würde, würde ich mich umschauen und eine Empfehlung geben.

Schau bei Dir

Wäre es nicht schöner, wenn wir alle einfach nur bei uns schauen?

Wenn wir uns an unserem Zuhause erfreuen, an den Dingen, die uns umgeben und alle anderen einfach sein lassen? 

Schau bei Dir, bevor du bei anderen nach den staubigen ecken Ausschau hältst.

Hochglanz Instagram

Phasenweise tut auch mir Instagram nicht gut. Ich habe kein top durchgestyltes Haus mit hochwertigen Designermöbeln. Weil mir zum einen nicht viel daran liegt und zum anderen die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind. Ich kenne mich noch nicht mal mit Designer Möbeln aus und wenn ich das Geld hätte, würde ich mich eher räumlich verkleinern, als mir eine Marmorplatte in die Küche einbauen zu lassen. Dafür habe ich eine ausgeprägte Liebe für besondere Möbelstücke mit Geschichte, die auch mal vor dem Sperrmüll gerettet wurden.

Und doch kommt manchmal komisches Gefühl hoch, wenn ich zu viele Bilder von den schönsten Häusern gesehen habe. Durchgestylte Küchen, wunderschöne Badezimmer und Schlafräume, die aus der aktuellen Ausgabe von Schöner wohnen stammen könnten. Lässt man all das zu lange auf sich herab prasseln, kommt durchaus auch mal das Gefühl auf, nicht gut genug zu sein, nicht mithalten zu können. Wenn an einem solchen Tag dann auch noch ein ungefilteter Kommentar von einem wenig emphatischen Menschen reinkommt, frage ich mich erst recht:

Wäre es nicht viel schöner, wenn wir einfach nur bei uns schauen?

Da hilft nur eins: Handy an die Seite legen, tief durchatmen und sich nicht so sehr vergleichen.

Inspirationen holen ja, aber bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Es wird immer jemanden geben, bei dem es schöner, besser, ordentlicher ist.

Es wird aber auch immer genug Menschen geben, denen gefällt, wie Du wohnst.

Entscheide Dich immer für die Entspannung,

den Frieden und die Liebe.

Ich entfolge Accounts, bei denen ich mich schlecht fühle. Instagram (und auch Blogs) sollten dazu da sein, dass wir inspiriert werden, uns unterhalten fühlen. Sobald sie ein schlechtes Gefühl hinterlassen, sollte man überlegen, ob man das auf Dauer wirklich konsumieren möchte? Wir haben es immer selber in der Hand, was und wie viel wir konsumieren!

Schau bei Dir

Was mir im Zuge dieser Geschichte noch in den Sinn gekommen ist:

Vorwürfe, Erwartungen oder Kritik lösen meist unangenehme Gefühle in uns aus.

Ich versuche dann, tief durchzuatmen und nicht sofort zu reagieren.

Wenn wir spontan reagieren, verlassen wir uns auch mal selber und verfangen uns so im Spiel von Angriff und Verteilung oder in Rechthaberei.

Der andere darf mich angreifen, daran kann ich nichts ändern. Das ist seine Angelegenheit.

Aber wie ich reagiere, das ist meine Angelegenheit.

Im Angriff des anderen liegt ein potenzielles Geschenk für meinen eigenen inneren Frieden.

Ob ich es nutze, liegt an mir.

 

In diesem Sinne,

ordentliche Grüße

 

Denise

 

p.s. passend zu „Schau bei Dir“ : Sie drei Siebe des Sokrates und Du kannst es nicht allen recht machen!

 

 

  • Nicole 18/08/2022 at 6:58

    Liebe Denise,
    Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.
    Dieses vergleichen, wozu meiner Meinung nach wir Frauen sehr neigen, tut nicht gut und führt zu nichts, außer zu schlechter Stimmung… jeder sollte vor seiner Tür kehren und so leben / wohnen / sein, dass es für ihn selbst in Ordnung ist.
    In diesem Sinne – nicht ärgern lassen und weiter machen….
    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Nicole 18/08/2022 at 8:37

    Liebe Denise,
    wie Recht Du hast! Ich habe den Kontakt zu einer Freundin abgebrochen, die immer nur neidisch auf alles war und mir deshalb alles madig gemacht hat. Sicher, auch in denke manchmal beim Besuch von anderen Leuten, hmm, so möchte ich nicht leben. Aber das muss ich ja auch nicht. Wenn ich aber um Hilfe beim Aufräumen gebeten werde, packe ich gern mit an.
    Ganz liebe Grüße
    Nicki

    • Petra Amend 20/08/2022 at 8:31

      Liebe Denise,

      Du hast so recht. Auch ich tappe immer in die „Instagram–Fälle“; aber ich versuche seit einiger Zeit mich nicht mehr mit jüngeren, schlankeren und schöneren zu vergleichen und siehe da: Es geht mir besser !

      Ich kann’s jedem nur raten (und mir immer vorsagen) – hört auf Euch zu vergleichen ! Es tut so gut 😊

      Habt es fein –liebe Grüße

      Petra

  • Juliane 18/08/2022 at 11:32

    So wahre Worte, liebe Denise! Und dabei musste ich mir beim Lesen nochmal an die eigene Nase fassen!
    Ich war erst Anfang dieser Woche bei einer Bekannten zur Wohnungsbesichtigung (sie zieht Ende des Jahres aus, ich interessierte mich für die Wohnung). Ich war ziemlich geschockt, wie vollgestellt ihre Wohnung und auch der Keller waren. Ich fand es so schrecklich, wieviel Zeug bei ihr rumstand. Und überall irgendwelche Sprüche und Schildchen an den Wänden. Alles war für meinen Geschmack viel zu viel. Ich habe bei der Besichtigung nichts gesagt, machte mir allerdings hinterher Gedanken darüber, ob ich sie anspreche und ihr meine Hilfe beim Ausmisten anbiete. Recht schnell fing ich mich aber zum Glück wieder ein und fragte mich, ob ich noch ganz bei Trost bin. Das ist überhaupt nicht meine Angelegenheit!!! Ich bin so froh, dass ich nichts zu ihr gesagt habe, dass ich nochmal in mich gegangen bin.
    Du hast das ganz wundervoll zusammengefasst, was so was in der kritisierten Person auslösen kann und das es letztendlich gar nichts bringt. Also, in diesem Sinne: immer schön vor der eigenen Türe kehren.
    Ganz liebe Grüße,
    Juliane

  • Ulrike 18/08/2022 at 12:59

    Liebe Denise,
    ich stimme den anderen Antwortenden voll zu! Du machst es aus meiner Sicht absolut richtig. Leider ist es so, dass in den Social Media schnell was rausgehauen wird, das andere verletzt. Besonders, wenn es persönlich wird und den privaten Bereich betrifft.
    Wer sich mit Designermarken in den Vordergrund stellen will (und sie nicht einfach nur mag), sollte nur müde belächelt werden. Es darf nicht sein, sich klein oder nicht gut genug zu fühlen, wenn man da nicht mitmachen will oder mithalten kann!!! Einzig der Mensch zählt, nicht das, was er meint vorzeigen zu müssen.
    Nachdenkliche und sehr liebe Grüße
    Ulrike

  • Petra 18/08/2022 at 13:00

    Liebe Denise,

    danke dir für deinen feinfühligen Artikel, der mich sehr anspricht. Das stimmt absolut, dieses bei-sich-selbst-schauen macht wirklich Sinn, ich liebäugele auch manchmal mit viel hochwertiger eingerichteten Häusern, die ich mir nun einmal als Alleinerziehende nicht leisten kann. Aber ich mag mein Haus – wie es ist. Und die zahlreichen Freund*innen scheinbar auch, kommen sie doch oft und gerne 😉 Stimmt schon, ich glaube, bei anderen zu kritisieren lenkt in diesem Moment vom eigenen blinken Fleck ab (mir fällt da immer wieder ein Spruch von dir ein, wo du mal gesagt hast, du bist Fräulein Ordnung und nicht Fräulein Sauber). So ähnlich habe ich auch vor kurzem Mal argumentiert – Ich bin eben die Aufräumerei, nicht die Putzerei 😉 (wobei es schon meist sehr, sehr sauber bei mir ist. Gute Routinen machen es möglich).

    Lustig ist es auch immer, dass ich mich als Minimalistin bezeichne und dann bei Online-Workshops (aus meinem Büro heraus) gleich vorwegnehme, dass es bei mir nicht nur 100 Teile gibt, sondern dass ich genau so viel habe, wie es sich für mich passend anfühlt. Vielleicht ist es viel mehr das im-selbst-und-bei-sich-bleiben, das ist noch mehr üben darf. Da wird nun die Sommer-(Instagram)-Pause sicher das Übrige dazu beitragen. Mal nicht in andere Wohnzimmer spitzen, sondern nur am Strand sitzen 😉

    Hab einen tollen Tag,
    dein großer Fan aus Nürnberg –
    Petra ❤

  • Elke 18/08/2022 at 13:40

    Liebe Denise,

    dein Beitrag. Besser hätte man es gar nicht sagen /schreiben können.

    So eine ähnliche Situation hatte ich auch mal. Unsere Bekannten, meinten bei einem Gegenbesuch in Ihrer Wohung.
    “ So ordentlich und aufgeräumt, wie bei euch ist es bei uns nicht“. Ich stuzte und war sehr perplex, hatte aber nichts dazu
    gesagt, weil ich die rechtfertigungen Leid habe.

    Mir geht es Phychisch mal so mal so und das spiegelt sich dann in der Wohnung wieder, ich habe mich aber als Kind schon immer wohlgefühlt, wenn alles an seinem Platz war. Was ist daran so schlimm. Wenn ein anderer Mensch, wie zb. unsere Nichte mit einem 🙂 geordnenten Chaos, so nenne ich es mal, besser zurecht kommt und sich besser enfalten kann, dann ist das so.

    Mir geht es gut, wenn es eben mal auch weniger ist und manchmal an DEKO auch mehr. Wir haben aber eine kleine Frieda (Katze) da saugt & wischt mal mehr durch. Aber ich gebe auch zu. Putzen bringt meine Streßfaktoren wieder runter.

    Was sagte mein Opa immer: Leben und Leben lassen.

    Dein Jakobsweg ! Ich ziehe mein Hut davor. Ich würde es gern auch ausprobieren, aber es geht nicht. Ich habe zwei künstliche Wirbel in der HWS. Das geht leider nicht. Aber Danke für diese tollen und ehrlichen Artikel.

    Liebe Grüße
    elke von elke voss.de

  • Christine 18/08/2022 at 14:02

    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag.
    Viele Grüße

  • Constanze 18/08/2022 at 14:54

    „Ach Lottchen, wie siehts denn hier aus?!“ Herrlich 🤣 Dein letzter Absatz gefällt mir besonders gut, da liegt nämlich sehr viel Macht verborgen, die wir alle haben

  • Lana 18/08/2022 at 15:15

    Liebe Denise,

    ich bin völlig bei Dir, auch ich musste mir nach meiner Wohnungsrestaurierung vor vielen Jahren mal von einer „lieben Verwandten“ anhören meine Wohnung sei zu steril und zu ungemütlich. Sie hingegen hatte ihre Wohnung mehr als zugestellt 😉
    andererseits finde ich es auch komisch, wenn man Freunde einlädt und die dann gar nichts zu einer Wohnung sagen. Wie soll man das bitte werten? Während die anderen völlig begeistert sind und ich weiß, dass ich eine schöne Wohnung habe….kein Kommentar kann manchmal auch merkwürdig und irritierend sein 😉

    Liebe Grüße
    Lana

    P.S. ich liebe auch den Stilmix und mache mir auch wenig aus Designerstücken 😉

  • Andrea 18/08/2022 at 15:32

    Liebe Denise,

    wir haben letzten einen Filmbeitrag gemacht. Unsere Großfamilie im Fernsehen. Dann ist dieser Beitrag mehrfach auf Instagram geteilt worden und es gab ewig viele Fragen und Kommentare dazu. Es scheint niemand zu begreifen, das wir einen Ausschnitt unseres Lebens teilen, aber nicht in alles Einblicke geben werden. Nie. Und auch nicht auf zehnfache Nachfrage. Ich staune immer wieder darüber, wie man das ernsthaft glauben kann. Eine gute Freundin sagte, wenn man in die Öffentlichkeit geht, dann geht man das eben ein. Tut man das? Nein, das tut man nicht. Ich werde dazu gar nicht mehr kommentieren, aber auch einen ähnlichen Beitrag noch auf Instagram schreiben.

    Viele Grüße
    Andrea die Großfamilienmama

  • Sylvia Michaelsen 18/08/2022 at 16:03

    Liebe Denise,
    ich habe selten einen so treffenden Beitrag gelesen, spricht mich voll an, hätte ich nicht besser sagen können! Und so wie Du, verhalte ich mich auch in anderen Wohnungen oder Häusern: einfach jeder, wie er kann oder mag. Sollte mich jemand nach meiner Meinung fragen, würde ich sehr vorsichtig in meiner Antwort sein, ehrlich, aber ohne den anderen zu verletzen.
    Und…. solange ich mich in MEINEN 4 Wänden „ SAUWOHL“ fühle, ist alles gut…..ganz egal, was andere sagen!!!!
    Ganz liebe Grüße Sylvia

  • Aus Bremen 18/08/2022 at 17:04

    Mädels ihr habt alle Recht und ich halte mich mit Bewertungen bei anderen auch eher zurück, allerdings finde ich es auch unschön, wenn man jemanden das erste Mal besucht und gar nichts sagt. Ich suche dann immer etwas was mir gefällt und artikuliere dies dann.
    Leider ist meine Toleranzgrenze bei meinen eigenen Kindern nicht so vorhanden 😃 Da kriege ich einfach die Krise, wenn saubere Wäsche nicht in die Schränke einsortiert wird, Mülleimer über Wochen nicht gelehrt werden, dreckiges Geschirr und Schmutzwäsche im Zimmer verteilt ist, aber auch Bananenschale, Kaugummi und alle möglichen Zettel!!!

    Meine Lösung ist, dass ich die Zimmer meide, weil es mir nicht gut tut und ich es leider auch nach zig Anläufen und über Jahre nicht geschafft habe, denen Ordnung zu vermitteln.

    Meine künftigen Schwiegertöchter (falls ich welche bekomme) werden mich hassen und denken, die hat ja gar nichts weitergegeben!

    Ich bin übrigens sehr ordentlich und werde darauf auch regelmäßig von Freunden, Besuchern angesprochen.

    That s Life.

    • Sylvia 20/08/2022 at 16:00

      Hallo, das mit den Kindern kenne ich nur zu gut!!!
      Auch wenn es Dich zur Zeit nicht trösten wird, da gibt es Hoffnung! Denn das, was Du ihnen vorlebst, ist meistens nicht umsonst!! Ich habe 2 Töchter und einen Sohn, die alle 3 zuhause in ihren Zimmern auch so rumschweinigelt haben. Später während ihrer Ausbildungen, in eigenen Räumlichkeiten , wurden alle 3 gaaaaanz langsam immer ordentlicher!!!!
      Und…machten einiges so, wie sie es bei mir erlebt haben. Von mir NATÜRLICH kein Wort dazu, aber… innerlich habe ich mir auf die Schulter geklopft. Du siehst, die Hoffnung stirbt zuletzt…💪🏼😅🍀

  • Paul 18/08/2022 at 19:10

    Also, ich fand neulich die Pflanze am Fenster vor dem Schreibtisch so süß und hab‘ im Internet danach gesucht: Pfannkuchenpflanze, auch UFO-Pflanze oder Pilea Peperomioides. Weil sie so herrlich doof aussieht, wie in den Donald-Duck-Comics, hab‘ ich mir gleich zwei besorgt und freue mich sehr darüber.

    Eigentlich bin ich Abonnent dieses Newsletters, weil ich Sachen loswerden wollte. Klappt noch nicht so, wie ich es gerne hätte. Trotzdem ein herzliches „Danke“ und einen ebenso herzlichen Gruß an Alle!

    Paul

  • Alexandra 18/08/2022 at 19:12

    Liebe Denise,
    deine Worte gehen mitten ins Herz, lösen was aus, lösen was auf und ein paar Sätze sind natürlich gerade wegen meines unangebrachten Kommentares vor einiger Zeit (jawohl, es war ungefragt und hatte bestimmt mit der Stimmung in mir zu tun) sehr „selbst an der Nase nehmend“.
    Für deine wunderbaren Zeilen heute möchte ich mich bedanken.
    Ich lese schon lange deinen Blog, die heutigen Worte werde ich abspeichern….
    Von Herzen liebe Grüße
    Alexandra

    Das Leben ist ein Spiegel………. ( : )

  • Lili 23/08/2022 at 9:29

    Liebe Denise,
    Danke – schauen wir bei uns selbst und checken wir für uns aus, was wir brauchen. So habe ich in meiner Küche eine große Bücherwand, die zum einen alle Kochbücher enthält (…ja, da könnte man gut mal wieder ausmisten) und zum anderen alle Reisebücher. Und das ist für viele Leute ganz seltsam. Eine Bücherwand, gehört doch nicht in die Küche…. Ja, stimmt erst mal, aber erstens haben wir eine ziemlich große Küche und sie ist unser wesentlicher Lebensraum in der Wohnung und zweitens passt es für uns.
    Letztlich gibts nichts, was für alle richtig oder falsch ist und das lernt man über das Leben, wie ich finde.

    Die Anmerkung, verschiedener SchreiberInnen, dass es merkwürdig ist, wenn Menschen gar nichts zu einer Wohnung sagen, stimmt, widerspricht aber Denise´ Überlegungen gar nicht. Wenn ich in eine Wohnung neu komme und merke, dass die Menschen sie mir zeigen und dann auch gern etwas hören wollen, dann fällt mir ganz sicher irgendwas auf, was mir gefällt und an dem ich spüre, dass es zu dem Bewohner passt und das sage ich dann. Keiner will doch hören: Du hast Dir viel Mühe gemacht, aber jetzt sieht es aus, als wohne hier gar niemand oder schlimmeres…

    Dein Blogbeitrag spiegelt mir, warum ich Deinen Blog, liebe Denise, schon so lange lese. Du wertest nicht. Danke.
    Liebe Grüße
    Lili

  • Janna 07/09/2022 at 9:53

    Absolut. Danke für diese weisen Worte!
    Janna

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